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On-off-Beziehungen: Warum fällt uns das Loslassen so schwer?

Shownotes

Trennung, Versöhnung und dann wieder von vorne: Manche Paare finden immer wieder zusammen, obwohl die Beziehung sie belastet. Aber warum fällt es uns manchmal so schwer, endgültig loszulassen? Und warum fühlt sich das Wiederzusammenkommen oft besonders intensiv an?

In dieser Folge spreche ich mit der Psychologin und Paartherapeutin Nele Sehrt darüber, was On-off-Beziehungen mit unserer Psyche machen, warum wir starke Anziehung manchmal mit Liebe verwechseln und welche Rolle unsere Bindungsmuster dabei spielen. Außerdem erklärt sie, warum wir uns nach einer Trennung oft vor allem an die schönen Momente erinnern und was helfen kann, die Beziehung wieder realistischer zu sehen.

Hier könnt ihr mehr über die Studie erfahren, die Zusammenhänge zwischen On-off-Beziehungen und psychischen sowie körperlichen Beschwerden untersucht hat: https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/02654075251378864

Im zweiten Teil der Folge klären wir die Frage: Warum wird Wein mit der Zeit besser?

Redaktion: Karin Haswani Produktion: Luca Besemer

„Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.

Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html

Transkript anzeigen

00:00:00: Manchmal trennt man sich ja und denkt in der Moment Ja, das war richtig so.

00:00:04: Es gab Streit, Dinge haben einfach nicht funktioniert.

00:00:07: vielleicht hat man sich auch zu oft gegenseitig verletzt.

00:00:11: Aber dann vergeht ein bisschen Zeit, man vermisst die Person, denkt wieder an die schönen Momente und fragt sich War die Trennung vielleicht doch ein Fehler?

00:00:20: Also versucht man es nochmal miteinander Und am Anfang fühlt sich alles wieder leicht und schön an Vielleicht sogar schöner als vorher und man hofft, dass dieses Mal anders wird.

00:00:31: Bis dann irgendwann die Alte Probleme wieder auftauchen!

00:00:35: Und dann trennt man sich wieder, kommt wieder zusammen, trennt sich wieder ,kommt wieder zusammen...und für manche Ware wird das irgendwann zu einem richtigen Kreislauf.

00:00:44: Aber warum ist es eigentlich so schwer da wieder rauszukommen?

00:00:47: Und was macht dieses ständige Hin- und Her mit unserer

00:00:50: Psyche?!

00:00:51: Darum geht's heute in dieser Folge von AHA.

00:00:54: Im zweiten Teil der Folge beantworte ich nach die Frage, warum wird Wein mit der Zeit besser?

00:00:59: Wenn ihr mich zum ersten Mal hört – Ich bin Karin Hasvani, Deutsch ist nicht meine Muttersprache.

00:01:04: Deswegen hört er bei mir den einen oder anderen Akzent.

00:01:07: Schön dass ihr alle dabei seid.

00:01:08: bei Aha!

00:01:09: Herzlich willkommen euch allen.

00:01:11: und jetzt legen wir los.

00:01:12: Aha!

00:01:14: Zehn Minuten

00:01:15: Alltagswissen

00:01:17: Ein Podcast von Welt.

00:01:26: Wenn zwei Menschen nach einer Trennung wieder zusammenkommen, muss das ja erst mal nichts Schlechtes sein.

00:01:31: Vielleicht haben sie gemerkt wie sehr sie einander vermessen oder Sie haben die Zeit genutzt um an den Problemen zu arbeiten, die vorher zwischen ihnen standen.

00:01:40: Aber was ist wenn sich dieses Trennen und Wiederzusammenkommen immer wiederholt?

00:01:45: Forscher aus den USA haben sich das angeschaut.

00:01:48: In vier Studien haben sie untersucht wie solche On-off Beziehungen mit unserem Wohlbefinden zusammenhängen Und dabei kam heraus, Menschen in solchen Beziehungen berichten häufiger von psüßischen Beschwerden.

00:02:00: Zum Beispiel von Ängsten, depressiven Symptomen oder Einsamkeit.

00:02:05: Auch mit körperlichen Beschwerde wie Kopfschmerzen- oder Magenproblemen fanden die Forschenden Zusammenhänge.

00:02:11: Wichtig ist aber – die Studien zeigen nur Zusammenhange nicht unbedingt klare Ursachen und genau deshalb interessiert mich zu wissen was mögliche Ursachen sein könnten!

00:02:21: Und das kläre ich gleich mit der Psychologin und paar Therapeuten Nele Seert.

00:02:26: Ich möchte von ihr wissen, warum zieht uns eigentlich immer wieder zu einem Mensch zurück selbst wenn wir wissen dass uns die Beziehung auch weh tun kann?

00:02:41: Hallo Frau Seert Wischen, dass Sie heute im Bodkas sind!

00:02:44: Vielen lieben Dank für die Einladungen.

00:02:46: Was macht dieses ständige Trennen- und Wiederzusammenkommen mit unserer Psyche?

00:02:52: Also grundsätzlich ist es für die Psyche oft schwierig, so Zwischenzustände zu ertragen.

00:02:57: Es ist immer ein Hin und Her.

00:02:58: Ich habe Hoffnung vielleicht wird das wieder was?

00:03:00: Und jetzt geht's wieder in die Trennung.

00:03:01: Vielleicht wissen wir auch nicht ob die andere Person sich trennt oder wird sie wieder zusammenkommen möchte.

00:03:06: Das ist so ein Ziehen.

00:03:09: Das ist etwas, was bei uns tatsächlich Stress auslöst und was auch langfristig – wenn man das über eine längere Zeit macht mit depressiven Symptomen oder auch mit so einem Angstzuständen zu tun hat.

00:03:20: Es heißt jetzt nicht, dass man gleich eine psychische Erkrankung bekommt aber es ist schon ein erhöhtes Stress erleben und so chronischer Stress kann natürlich auch tatsächlich dazu führen, dass wir einfach unsicher sind, dass da irgendwie nicht richtig orientiert sind und das ist schwierig für unsere Psyche.

00:03:36: Also wie Sie gerade gesagt haben, kann dieses ständige Hin- und Heraufdauer ja ziemlich belastend sein.

00:03:41: Und das zeigen ja auch die Studien – aber trotzdem kommen viele Ware immer wieder zusammen!

00:03:47: Was ich da auch interessant finde, wenn man dann wieder zusammenkommt sind die Gefühle ja oft besonders intensiv.

00:03:53: Kann es sein dass man dieses Auf und Ab irgendwann mit Liebe verwechselt?

00:03:58: Grundsätzlich ist es durchaus so, dass wir eine Intensität häufig mit Liebe verwechseln.

00:04:03: Also wenn wir beispielsweise auch so sexuelle Anziehungen verwicheln wie durchaus mit Liebe und also das kann zusammen auftreten, das kann aber auch unterschiedlich sein und sexuelle anziehung beispielsweise ist ja nicht immer gleich mit einer gewissen Tiefe verbunden Und daher ist es auch so, dass gerade so, das kennen wir in der Psychologie.

00:04:20: Wenn wir eine unklare Idee haben von Zuwendung und wieder Abweisungen dann ist etwas was uns umso mehr an jemanden bindet.

00:04:28: also wenn wir nicht genau wissen ob wir belohnt werden oder nicht Das kennt man auch vom Mäuse-Experimenten, wenn man eine Unklarheit ist oder hat in einer Situation, dann ist es etwas wo wir noch mehr drauf gucken und wo sozusagen unser Belohnsystem noch mehr aktiviert wird.

00:04:43: Und das ist eben genau die Schwierigkeit dass wir da diesen Mechanismus haben der total plausibel ist aber der uns noch mehr an der Bindung hält.

00:04:50: also es ist durchaus etwas dass wir dadurch noch mehr sind so ein Suchtcharakter kommen oder eine Abhängigkeit kommen und das Schwierigkeiten haben tatsächlich klare Entscheidungen zu treffen.

00:05:00: Ich glaube, wenn man selber in so einer Situation steckt und total drin ist es ja gar nicht so leicht die eigenen Gefühle zu sortieren.

00:05:08: Woran kann man denn erkennen?

00:05:10: ob das wirklich Liebe ist oder ob das einfach nur gerade sehr intensive Gefühlen sind?

00:05:16: In der Psychologie oder in der Partherapie gibt es so die Theorie, je aufregender ich jemanden finde, dass du eher werden bei uns so unerfüllte Bedürfnisse aktiviert.

00:05:25: Die nicht unbedingt darauf abzielen das wir wirklich jemanden haben mit denen wir eine lange tiefe Partnerschaft und Freundschaft führen können sondern eher, dass wir alle so unervüllte bedürfnisse oder Dinge wonach wir uns sehen.

00:05:37: Und je mehr sie jemand an dem Punkt matcht desto wunderbarer fühlen wir uns.

00:05:42: Das muss aber nicht gleich liebel sein.

00:05:44: Es ist da durchaus ein Konzept wo man eher sagt, das entsteht nach einer gewissen Zeit mit Zuversicht und Vertrauen.

00:05:52: Wenn ich das richtig verstanden habe könnten ja auch Bindungsmuster eine Rolle spielen.

00:05:58: Gibt es da Menschen die er dazu neigen immer wieder in so eine On-off Beziehung zu rutschen?

00:06:03: Ja, ich finde es ist eine gute Unterscheidung zwischen wollen und brauchen.

00:06:07: Also das Eine brauche ich jemandem damit ich mich wieder wohl fühle oder will ich jemanden weil ich mich auch ohne die Personen gut fühle, ist eine große Unterscheidung.

00:06:16: und natürlich gibt es so unsichere Bindungsmuster wo wir grundsätzlich eher gelernt haben.

00:06:20: Eine Beziehungsperson ist nicht sicher oder ich habe dieses Muster erlernt.

00:06:23: aber das wäre jetzt auch falsch zu sagen dass Menschen die in so einem On-offbeziehungen sind gleich ein unsicheres Bindungsmuster haben.

00:06:30: also so einfach von der Erklärung ist es nicht.

00:06:33: Es ist eher so dass wir unterschiedliche Vorgehensweisen haben.

00:06:36: beispielsweise beim Konflikt kann es sein dass eine Person eher auf die andere Person zugeht und etwas klären möchte und die Andere sich eher zurückzieht.

00:06:43: Das ist eine Person.

00:06:44: für sie es vielleicht hilfreicher zu sagen, ich ziehe mich ein bisschen zurück und muss darüber nachdenken.

00:06:48: Und das kann vielleicht auch mal ein paar Tage dauern?

00:06:50: Und die andere Person oder ein paar Stunden wird dann eher unruhig und läuft dann eher hinterher und sagt aber lasst uns das doch bitte jetzt klären damit wir irgendwie was weitermachen können.

00:07:00: Da kann es sein dass da so eskalierende Konfliktspiralen sich entstehen wo man aussteigt und sagt Ich möchte das so nicht!

00:07:08: Ich weiß aber auch nicht genau wie's anders möchte und deshalb trenne ich mich erst einmal aufeinander zuzugehen.

00:07:15: Und das kann schwierig sein, wenn wir nicht uns überlegt haben was war eigentlich so schwierig?

00:07:20: Was wollen wir konkret anders machen?

00:07:22: Das sind so ganz... also sonst dann gehe ich so blind rein.

00:07:26: Ich gehe so rein weil ich das Gefühl habe aber ich möchte ganz gerne, weil Hoffnung eben auch das schürt und gleichzeitig wenn wir keine konkreten Themen besprechen sagen okay wir wollen so und so anders umgehen dass man wirklich erst mal darüber spricht dann kann das so schwierig werden, weil es dann wir so ein Hin- und Her geben könnte.

00:07:43: Wenn ich sie richtig verstehe, sagen Sie ja wenn man die eigentliche Probleme nicht angeht dreht man sich ja irgendwann nur im Kreis.

00:07:52: und da hänge ich gerade dran und frag mich warum blenden wir nach einer Trennung so leicht die schlechten Momente aus?

00:07:58: Und erinnern eher an die schönen.

00:08:02: Wie schafft man es dann trotzdem wieder etwas realistischer drauf zu schauen

00:08:06: Das haben Sie gerade schon so goldrichtig gesagt, dass so negative Gefühle eher verblassen und man sich dann eher an die Positiven wieder erinnert.

00:08:13: Das hat einmal das auch ein Fading-Effekt bei ist.

00:08:17: Es gibt einen Begriff dafür, dass wir in Situationen eher auf negative Dinge achten und wenn aber etwas vergangen ist, dann erinnern wir eher die schönen Themen.

00:08:25: Und das ist tatsächlich eine Schwierigkeit, dass andere ausblenden und da kann es sehr hilfreich sein, sich beispielsweise eine Pro- und Kontra Liste zu machen.

00:08:34: oder wenn man merkt... wenn man gerade in einer Onphase ist und Dinge einstören, dass man das aufschreibt damit man es auch präsent hat.

00:08:41: Und das ist auch unser Bindungssystem.

00:08:42: Wenn wir Bindung erfahren

00:08:44: haben

00:08:45: dann und das endet, dann ist unser Gehirn darauf so ein bisschen im Pich zu sagen wann war's letzte mal Bindung?

00:08:51: Und dann guckt das Gehirnt automatisch auf die letzte Partnerschaft.

00:08:54: Das heißt nicht, dass sie gut gewesen ist sondern unsere Gehirne ist ja darauf gedrillt Dinge zu automatisieren.

00:09:00: und das heisst beispielsweise ich habe Hunger was mag ich gerne Und da ist natürlich eine Partnerschaft, als Letztes war es die und dementsprechend sucht das Gehirn wieder diese Möglichkeit.

00:09:10: Das heißt nicht dass es unbedingt eine gute Idee ist!

00:09:13: Da ist ja auch etwas, was wir uns nicht leiten lassen von den Gefühlen oder den Hoffnung, sondern dass wir die Möglichkeit haben so kurz in die Reflexion zu gehen und zu gucken hey was passiert eigentlich diesen Abstand auch ein bisschen zu haben beide Seiten zu sehen sich dem bewusst zu sein, dass wir gerade vielleicht in der Phase sind wo wir nur schwarz malen oder wo wir irgendwie gerade voller Hoffnung sind Und dass das aber nicht unbedingt ein realistisches Bild ist.

00:09:38: Und das ist etwas, was man gut machen kann.

00:09:40: So eine Pro- und Kontralliste, ne wirkliche Kontaktpause, dass man weiß hier werden Wellen kommen wo ich wieder möchte.

00:09:46: aber es ist vielleicht nicht sinnvoll genau diesem ersten Impuls wieder nachzugehen sondern dass man da wirklich ein bisschen mehr Abstand hat um klar für sich zu schauen.

00:09:56: Wenn das Nachwarnach eine Freundin oder ein Freund oder sich das aufzuschreiben damit das wirklich für sich wieder klar ist weil dieses wollen nimmt mit der Zeit auch wieder ab Aber es wird erst mal da sein, das ist ganz normal.

00:10:08: Ich finde, dass auch ein schöner Gedanke zum Schluss.

00:10:11: Man muss ja nicht immer sofort auf dieses erste Bauchgefühl anspringen.

00:10:16: Manchmal hilft's einfach kurz durchzuarten und zu überlegen was will ich eigentlich?

00:10:21: Und was tut mir wirklich gut?

00:10:23: Vielen Dank Frau Sehert für das spannende Gespräch und die vielen interessanten Einblicke!

00:10:28: Sehr sehr gerne!

00:10:29: Und jetzt springen wir zu einem ganz anderen Thema beziehungsweise zu einer ganz anderen Frage.

00:10:35: Warum wird Wein mit der Zeit eigentlich besser?

00:10:38: Hinter diesem Getränk steckt nämlich ziemlich viel Wissenschaft.

00:10:41: Wein, die Papa sprechen bei gereiften Weinen oft von verschiedenen Geschmacksschichten.

00:10:46: Warum lässt man Wein überhaupt altern und gilt das wirklich für jede Weinsorte?

00:10:51: Genau das schauen wir uns jetzt an!

00:11:02: Also gleich am Anfang muss man sagen, dass Altern gilt natürlich nicht für jeden Wein.

00:11:07: Viele sind ja extra dafür gemacht, jung getrunken zu werden.

00:11:11: Bei lagerfähigem Weinen passiert aber über die Jahre ziemlich viel.

00:11:15: Anfangs stehen oft noch fruchtige Aromen im Vordergrund – also je nach Sorte zum Beispiel Aromen, die an Erdbeeren, Kirchen oder Zitrone erinnern.

00:11:24: Mit der Zeit werden diese Aromen dann weniger und verändern sich!

00:11:28: Aus frischer Zitronen wird vielleicht eher kandierte Zitrene.

00:11:32: Aus frischen Erdbären er etwas das an eingegochte Erdbehren erinnert.

00:11:37: Und mit der Zeit kommen eben auch andere Aromen dazu.

00:11:40: Die entwickeln sich nach und nach, zum Beispiel Noten die an Bilze, Kräuter, Honig oder Nüsse erinnern.

00:11:47: Dahinter laufen über Jahre chemische Prozesse ab.

00:11:50: Verschiedene Stoffe im Wein reagieren miteinander und verändern sich – und deshalb sprechen Fachleute bei gereiften Weinen eben auch von Schichten, die sich mit derzeit entwickeln.

00:12:01: Aber nicht nur der Geschmack verändert sich sondern auch das Mundgefühl.

00:12:04: Bei jungen Rotwein kennt man ja oft dieses trockene, leicht bildzige Gefühl im Mund.

00:12:10: Das kommt vor allem von den Tanninen – da sind natürliche Gerbstoffe die aus den Schalen, Kernen und Stelen der Trauben in den Wein gelangen.

00:12:18: Mit der Zeit verbinden sich diese Tannienen mit anderen Stoffen und dadurch wirkt ein RotweIN mit den Jahren oft weniger streng und weniger kantig.

00:12:28: Er wird also weicher und runter!

00:12:30: Ein weiterer Faktor ist Sauerstoff Allerdings wirklich in nur winzige Mengen.

00:12:35: Zu viel Sauerstoff würde den Wein kippen lassen, durch den Kork kann aber über Jahre hinweg eine minimale Menge Sauerstoffs in die Flasche gelangen und diese sehr langsame Zufuhr unterstützt die Reifung – sie verändert also nach und nach Aromen und auch die Struktur des Weines!

00:12:52: Aber bevor der Wein überhaupt in die Flasche kommt, kann ihn aber auch schon das fassbrägen.

00:12:57: In Eichenholz können sich zum Beispiel Aromen entwickeln, die an Vanille oder würzige leicht süßliche Noten erinnern.

00:13:05: Wie intensiv man das später schmeckt oder riecht hängt davon ab wie lange der Wein im Fass lag und welche Eiche verwendet wurde.

00:13:12: Und ob ein Wein überhaupt gut altern kann, hängt natürlich davon ab was er von Anfang an mitbringt.

00:13:18: Vor allem Säure und bei Rotwein Tannine spielen da eine wichtige Rolle.

00:13:23: Die geben dem Wein nämlich so etwas wie einen Gerust.

00:13:26: Es geht aber nicht darum, dass möglichst viel davon drin sein muss.

00:13:30: Entscheidend ist das genug davon da ist und dass alles gut zusammen passt.

00:13:34: Und wenn dieses Zusammenspiel stimmt kann sich ein Wein eben über viele Jahre weiter entwickeln!

00:13:41: Und damit sind wir schon am Ende dieser Folge angekommen.

00:13:44: ich hoffe es war wieder etwas spannendes für euch dabei und ihr nehmt den einen oder anderen Gedanken mit in euren Alltag.

00:13:51: Und zum Schluss noch eine kleine Ankündigung, im Januar starten wir eine neue sechsteilige Serie.

00:13:56: Da geht's um was das wahrscheinlich viele kennen – Wir wissen ja oft, was uns gut tun würde!

00:14:01: Mehr Bewegung, besser schlafen, gesunder Essen… Aber dran bleiben, dass ist dann nochmal eine andere Geschichte.

00:14:07: Genau darum soll es gehen... Wie schaffen wir Routinen die nicht nur ein paar Tage halten sondern wirklich zu unserem Alltag passen?

00:14:13: Und dafür wollen wir auch eure Fragen mitnehmen.

00:14:16: Also was wolltet ihr schon immer mal über Schlaf, Ernährung, Gesundheit oder Training wissen?

00:14:22: Und wo sagt ihr vielleicht genau da brauche ich mal einen konkreten Dip der mir im Alltag wirklich hilft?

00:14:27: Schreibt uns eure Fragen einfach hier in die Kommentare oder schickt uns eine Mail an Wissenatwelt.de.

00:14:33: Wir freuen uns auf eure Nachrichten!

00:14:35: Das war's für heute von mir.

00:14:37: Danke, dass ihr reingehört habt!

00:14:38: Wenn euch der Podcast gefällt, lasst uns gern fünf Sterne da und empfiehlt uns weiter an Freunde, an Familie, an alle die Lust drauf haben.

00:14:46: Wir hören uns nächste Woche wieder.

00:14:48: Ich bin Karin Haswani.

00:14:49: Bis dahin machts gut Und bis zum nächsten Mal.

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