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Macht Geld glücklich?

Shownotes

In dieser Folge geht es um die große Frage: Macht Geld glücklich? Und darüber spreche ich mit Judith Mangelsdorf. Sie ist Professorin für Positive Psychologie und Direktorin der Deutschen Gesellschaft für Positive Psychologie und lehrt auch an der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport.  

Wir sprechen darüber, wie stark Geld tatsächlich zu unserem Wohlbefinden beiträgt, was am Geld glücklich macht, wie wichtig es also ist, wofür ich das Geld ausgebe und wie man das messen kann.

Danach geht es weiter mit einer Alltagsfrage, die auch mit Geld zu tun hat. Es geht darum, was hinter dem “scarcity effect” steckt, also dem Knappheitsprinzip.

Quellen:

https://happiness-science.org/money-happiness-satiation/#method  https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.1011492107   https://psycnet.apa.org/record/1992-37336-001   https://www.investopedia.com/terms/s/scarcity.asp   https://www.nature.com/nature-index/topics/l4/consumer-behavior-and-scarcity-effects  

„Aha! Geld & Psychologie“ hört ihr immer freitags.

"Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen" ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.

Produktion: Luca Besemer Redaktion: Christine van den Berg

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Hinweis unseres Werbepartners: Hier geht es zur begleitenden Umfrage im Rahmen der Kooperation mit unserem Partner für Altersvorsorge: https://easy-feedback.com/UI/2188019/8biGk4m *

Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html

Transkript anzeigen

00:00:04: Kennt ihr das?

00:00:05: Wir Menschen sind erstaunlich gut darin, wichtige Dinge auf später zu verschieben.

00:00:08: Vor allem dann wenn die Folgen erst in vielen Jahren sichtbar werden!

00:00:12: Die Psychologie nennt es Gegenwartspreferenz – dass heute fühlt sich oft wichtiger an als das morgen.

00:00:18: Genau deshalb wird auch das Thema Altersvorsorge häufig vertagt.

00:00:21: Dabei kann es einen großen Unterschied machen früh anzufangen und für eine Entscheidung wie die Alters-Vorsorge braucht es ein Partner der Menschen nicht nur Produkte anbietet sondern sie über viele Lebensphasen hinweg begleitet.

00:00:32: Union Investment, die Fondsgesellschaft begleitet gemeinsam mit den Volks- und Breifeisenbanken Menschen seit siebzig Jahren beim Vermögensaufbau und dabei die Chancen der internationalen Kapitalmärkte frühzeitig zu nutzen.

00:00:44: Hier trifft hohe Vorsorge und Kapitalmerktexpertise auf persönliche Beratung, die zur individuellen Lebenssituation passt.

00:00:51: Verlässlicher und menschlicher Service gehört zur DNA der genossenschaftlichen Finanzgruppe.

00:00:57: Macht den ersten Schritt für eure finanzielle Zukunft.

00:00:59: Mehr Informationen zu den Altersvorsorgeprodukten von Union Investment sowie zur Chance und Risiken findet ihr in den Schonots.

00:01:05: Zudem werden einmalig zehntausend Euro in Vorurteilen verlost, alle Teilnahmebedingungen findet ihr ebenfalls über den Link in den Shonots!

00:01:18: Diese Frage, ob Geld nun wirklich glücklich macht, die bewegt mich schon seit ich darüber nachgedacht habe was sich eigentlich beruflich machen will.

00:01:25: Und ich glaube so geht es sehr vielen!

00:01:27: In dieser Folge möchte ich deswegen dem Ganzen mal nachgehen und schauen was eigentlich die Wissenschaft zu der Frage sagt – ob Geld jetzt wirklich glücklich macht?

00:01:35: Und wie viel

00:01:36: davon?!

00:01:37: Und im zweiten Teil der Folge kläre ich dann für euch was eigentlich hinter dem Scarcity Effekt steckt.

00:01:43: Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge von AHA.

00:01:46: Mein Name ist Christine van den Berg und ich freue mich, dass ihr wieder dabei seid bei einer Folge die Teil einer kleinen Reihe ist, in der wir uns nämlich mit Themen rund um Psychologie und Geld beschäftigen.

00:01:58: Also viel Spaß dabei!

00:02:13: Lange war man sicher in der Welt der Wissenschaft sicher, dass Geld nur bis zu einem bestimmten Punkt glücklicher macht.

00:02:19: Grund dafür war eine einflussreiche Studie von Daniel Karnemann und Enges Dieten aus dem Jahr zwei Tausendzehn.

00:02:26: Und die

00:02:26: kam zu dem Schluss, das man ab einem Jahreseinkommen von rund seventy-fünftausend Dollar eigentlich kaum glückicher wird!

00:02:34: Neuere Studien sagen aber mittlerweile, dass das Wohlbefinden bei höherem Einkommen durchaus weiter steigen kann.

00:02:40: Wie viel Geld nun glücklich macht?

00:02:42: Was daran eigentlich glücklich macht, wie wichtig es ist, wofür ich das Geld ausgebe und wie man das messen kann.

00:02:49: Darüber spreche ich mit Judith Mangelsdorf.

00:02:52: Sie ist Professorin für positive Psychologie und Direktorin der Deutschen Gesellschaft für positive Physiologie Und sie lehrt auch an der deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport.

00:03:11: Schön dass Sie da sind Frau Mangels-Dorf.

00:03:13: Ganz herzlichen Dank für die Einladung.

00:03:15: Wir sprechen ja heute über das große Thema Macht Geld glücklich.

00:03:18: Wie viel Geld macht eigentlich glücklich?

00:03:20: Und es gibt ja eine Studie aus dem Jahr, die ist zu der Erkenntnis gekommen, dass man eigentlich ab einem Jahreseinkommen von US-seventeusend Dollar gar nicht mehr glücklicher wird.

00:03:31: Mittlerweile gibt's ja auch Studien, die davon ausgehen, dass der Wert weit auch da drüber liegt.

00:03:35: Was ist denn die aktuelle Studienlage dazu?

00:03:37: Was sagt die Wissenschaft auf?

00:03:39: wann wird man nicht mehr Glücklicher?

00:03:42: Also grundsätzlich kann man sagen, ja mehr Einkommen macht glücklicher und gleichzeitig muss man dazu sagen dass die Effekte viel kleiner sind als unser Alltagsgefühl das vielleicht suggerieren würde.

00:03:55: Das heißt, es gibt eine ganz bekannte Studie von Killingsworths und Karnemann so aus dem Jahr.

00:03:59: Zwei tausend dreiundzwanzig die gezeigt hat zwischen fünfzehntausend Euro jahres Einkommen eines Haushaltes und zweihundertfünfzigtausend Euro Jahres Einkommen also wirklich einer massiven Spanne an Geld liegt nur ein Unterschied von fünf von hundert Punkten in der Alltagstimmung.

00:04:20: Also das heißt wenn Alltagsstimmung abbildbar ist so zwischen null und Hunde der bestmögliche Zustand ist und null quasi der schlechtmöglichste, dann ist das Haushaltseinkommen nur ein sehr schlechter Predictor dafür dass Menschen tatsächlich deutlich glücklicher werden.

00:04:35: Und das gilt vor allem, je mehr Einkommen wir haben.

00:04:39: Das heißt wenn ich sehr arm bin dann tatsächlich macht es noch einen größeren Einfluss.

00:04:44: aber je reicher ich werde desto größer ist eigentlich sozusagen der abnehmende Grenzenutz.

00:04:49: Das heisst also pro verdientem Euromehr wird der Unterschied fürs Leben immer geringer.

00:04:55: heute würde die Forschung sagen Es gibt Deckeneffekte so bei etwa Euro Einkommen innerhalb eines Haushaltes.

00:05:05: Und man muss aber dazu sagen, auch wenn sozusagen die Forschung darüber streitet ob es überhaupt so eine absolute Decke für diesen Zusammenhang gibt dass der Unterschied für Menschen die schon sehr viel haben eigentlich kaum noch zu messen ist.

00:05:20: Und es ist auch so, dass es ein Einkommen gibt.

00:05:23: Dass so hoch ist, dass die Leute auch unglücklicher werden?

00:05:26: Es ist ja meistens so die Leute, die viel Geld haben.

00:05:29: Seitdem sie haben viel geerbt und arbeiten auch viel.

00:05:31: Das heißt haben vielleicht nicht mehr so viel Freizeit.

00:05:33: also deckelt sich das nur.

00:05:35: oder würden die sagen, es geht auch irgendwann wieder runter?

00:05:37: Da haben Sie eigentlich den wichtigsten Punkt schon genannt, dass nämlich weniger entscheidend das ist was mir jetzt als Geld zur Verfügung steht wenn ich im Bereich von Reichtum tatsächlich unterwegs bin.

00:05:47: Sondern eher was sich mit diesem Reichtuum mache also wofür ich mein Geld ausgebe bzw welche Konsequenzen auch die Art meiner Arbeit hat auf meinen Lebensalltag.

00:05:59: und Einer der Effekte, die die Forschung sehr klar zeigt ist das Beste wofür man Geld ausgeben kann sind andere Menschen und Zeit.

00:06:07: Das heißt also wann immer ich das Geld was mir zur Verfügung steht dafür ausgebe dass sich mehr Zeit zur Verfügung habe, um sie beispielsweise mit Menschen zu verbringen die mir nahestehen.

00:06:18: Die ich liebe je mehr ich sozusagen an Lebenszeit gewinne durch das Geld was ich habe desto positiver die Effekte.

00:06:25: und gleichzeitig ist es natürlich so dass für die allermeisten von uns gilt dass mehr Geld vor allem heißt mehr Arbeitszeit und das wiederum eher unglücklicher macht.

00:06:35: Also das heißt, der eine große Einflussfaktor hier ist Zeit.

00:06:38: und der zweite ist wirklich gerade in diesem sozusagen sehr reichen Bereich gebe ich das Geld für mich aus oder für andere.

00:06:47: Mehr Geld macht auch sehr, sehr reiche Menschen dann noch sehr glücklich oder glücklicher wenn sie es anfangen für andere auszugeben.

00:06:55: Für den guten Zweck, für etwas was meinem Leben Sinn schafft, wenn ich damit versuche ein Unterschied im Leben anderer zu kreieren.

00:07:03: aber es macht eher nicht mehr glücklich und potenziell sogar manchmal unglücklich wenn ich sehr viel arbeite um noch mehr Geld zu haben dass sich für mich selber ausgebe.

00:07:12: Das ist ein spannender Punkt.

00:07:13: Ich wollte nämlich gerade nochmal fragen, was an dem Geld denn glücklich macht?

00:07:17: Und jetzt haben Sie gerade schon gesagt es ist vor allem die Tatsache dass man dann Geld für andere ausgeben kann anderen Menschen eine Freude machen kann.

00:07:24: also der materialistische Punkt ist dabei offenbar weniger entscheidend.

00:07:28: Also das ich mir dann in Auto leisten kann eine tolle Wohnung sondern eher dieser gemeinnützige Aspekt ist ja ganz interessant

00:07:35: Ja, beziehungsweise gibt es noch mehr.

00:07:37: Also macht Geld glücklich?

00:07:39: Das kommt immer darauf an, wofür ich das ausgebe und in welcher Ausgangslage ich mich befinde.

00:07:45: Das heißt also in dem Moment wo ich sehr arm bin hat tatsächlich Geld einen sehr starken Einfluss auch wenn ich's für mich selber oder beispielsweise meine Familie ausgebe weil ist einfach wichtige finanzielle Grundbedürfnisse beispielsweise befriedigt.

00:08:01: Das verändert sich eben je mehr Geld ich zur Verfügung habe.

00:08:05: Ein großen Einfluss hat auch so etwas, wie wichtig ist mir eigentlich Geld.

00:08:09: Das heißt jemand der sagt ich brauche nicht viel zum guten Leben und das was meinem Leben Sinn und Glück schenkt ist etwas anderes als Geld.

00:08:18: Der profitiert sehr viel weniger von mehr Geld als Menschen die sagen das hat für mich eine ganz große Bedeutung.

00:08:24: Und tatsächlich im dieser Punkt den sie ansprechen mit der Verwendung da gibt es sehr alte Forschungen die immer wieder ein sehr bedeutsam Effekt zeigt.

00:08:33: Nämlich Geld, was ich für andere ausgebe hat einen besseren Einfluss oder einen positiveren Einfluß auf mein eigenes Lebensglück auch als es Geld hat, das sich für mich selbst ausgebe und den allergrößten Effekt hat Geld dass Ich Ausgebe um Menschen die es wirklich brauchen zu helfen.

00:08:51: Das heißt, dort wo Geld quasi als eine gemeinsame Ressource zwischen Menschen wirksam wird hat das sowohl für den Schenkenden oder Gebenden eine starke Wirkung aber auch für Menschen in der gute Armut macht dieses Geld zu bekommen um selber darauf Leben aufzubauen tatsächlich einen großen Unterschied und dass ist etwas wo das von einer individuellen Frage zu einer Gemeinschaftlichen wird.

00:09:17: Es ist dabei entscheidend, dass ich die Person, der ich helfe, dass sie auch persönlich kenne.

00:09:22: Oder ist sozusagen eine Spende löst ihr das gleiche Glücksempfinden aus?

00:09:27: Das ist ein kritischer Punkt und ne gute Frage!

00:09:30: Denn natürlich wenn ich unmittelbar erlebe wie ich im Leben von jemandem einen positiven Unterschied mache durch das, was ich gebe.

00:09:38: Und das können Sie mal testen damit wenn sie das nächste Mal angesprochen werden um ein Euro zu geben und statt einem Euro zugeben fünf oder zehn Euro geben, was das macht für beide Seiten?

00:09:49: Also tatsächlich hat natürlich dieses unmittelbare Erleben von hier gebe ich jemandem etwas wo ich erlebe wie groß der Unterschied dieses Gebens ist.

00:09:58: Ein kurzfristig stärkeren Einfluss auf mein eigenes Glücks erleben.

00:10:03: Und gleichzeitig muss man dazu sagen, dass natürlich wenn ich frage was hat den stärkeren Einfluss insgesamt das geben dorthin wo die größte Armut ist eigentlich der größte Wirkhebel ist auch wenn es bedeutet dass sich das vielleicht selber weniger stark erlebe.

00:10:19: Eine Sache, die mich noch interessieren würde wäre inwiefern das Glück dann eigentlich gemessen wird.

00:10:24: Also was dann bei diesen Erhebungen eigentlich genau gefragt wird?

00:10:28: So offenbar wofür gebe ich das Geld aus?

00:10:30: weil da ist ja rausgekommen dass es doch ein entscheidender Faktor ist.

00:10:32: aber wie wird das sonst noch gemessen?

00:10:34: Das ist ja bei Glück gar nicht immer so leicht

00:10:37: Absolut.

00:10:38: Und das Glück zu messen ist hier eine ganz entscheidende Frage.

00:10:43: Es zwei sehr unterschiedliche Dinge meint, die meistens gemessen werden.

00:10:46: Und zwar einmal wirklich sowas wie Alltagsstimmung.

00:10:49: in diesen ganz berühmten neuen Studien von Culling's Worries beispielsweise geht es tatsächlich darum, wie fühle ich mich im Alltag?

00:10:57: Das heißt also Menschen wurden täglich mehrfach angepinkt und gefragt, wie viele positive Emotionen oder welche positiven Emotions sie gerade erleben oder wie viel negative Emotion beziehungsweise wie ihre aktuelle Stimmungslage ist.

00:11:11: Also emotionales Abbild meines Lebens und das wurde in Verbindung gesetzt zu dem Einkommen oder auch Einkommensveränderung beispielsweise.

00:11:20: Und das zweite, was man sich anschauen kann und was auch viel angeschaut wurde ist die Lebenszufriedenheit.

00:11:25: also stellt er sich vor auf einer Skala von null bis zehn wo null das schlimmste Leben ist was sie sich vorstellen können und sehen dass allerbeste.

00:11:33: Wo würden Sie sagen sind Sie gerade heute Zuhause?

00:11:37: Und tatsächlich findet man dort deutliche Unterschiede, gerade bei dieser emotionalen Frage.

00:11:43: Also bin ich glücklich?

00:11:44: Gibt es sehr viel deutlicher auch Deckeneffekte von denen wir vorhin sprachen also auch dieses Wenn man das heute einkommensbereinigt etwa bei hunderttausend Dollar liegt heute so die Grenze wo man sagt da machtes grade auch Menschen die sehr unglücklich sind nicht mehr glücklicher noch mehr Geld zu verdienen auf diese emotionalen Ebene.

00:12:04: Wenn wir uns aber die Lebenszufriedenheit anschauen, dann sind diese Deckeneffekte tatsächlich deutlich umstritten nahe.

00:12:10: Und zwar gerade wenn im Bereich von Hoheneinkommen die Menschen anfangen das Geld für mehr Zeit, soziale Beziehungen und Geben in diese Welt auszugeben.

00:12:21: Wie wichtig ist denn jetzt dabei, ob ich mir das Geld hart erarbeitet habe oder ob ich möglicherweise durch Kontakte an eine gute Position gekommen bin und mir vielleicht der toll bezahlte Job auch ein bisschen zugeflogen ist?

00:12:36: Grundsätzlich ist eine wichtige Unterscheidung die zwischen dem was ich auf der hohen Kante habe also meinem Vermögen und dem was sich selbst erwirtschaften kann.

00:12:45: Also meinem Einkommen.

00:12:47: Beides erfüllt ein sehr zentrales psychisches Grundbedürfnis, nämlich das nach Kontrolle und Sicherheit.

00:12:53: Das heißt wenn es Momente gibt in denen die Waschmaschine ausfällt oder plötzlich einen Familieneinkommen wegfällt dann sorgt sowas wie Einkommen aber vor allem auch was eben als Vermögen zur Verfügung steht dafür dass ich nachts ruhiger schlafen kann.

00:13:09: Der große Unterschied entsteht vor allem bei dem, was ich jetzt da arbeite in der Selbstwirksamkeit und in der Kontrollerwartung oder dem Kontrollerleben gegenüber der Zukunft.

00:13:20: Nämlich zu sagen egal, was gerade auf dem Konto ist aber ich habe das Gefühl Ich kann dass notwendige Geld, was wir als Familie Beispiels brauchen selber erwirtschaften.

00:13:30: Und damit kommt zu dieser grundsätzlichen Bedürfnis Befriedigung nach Sicherheit und Kontrolle etwas dazu nämlich das Selbstwirksamkeits erleben dass wiederum Zuversichtschaft auch zukünftige Herausforderungen gegenüber gewachsen zu sein.

00:13:43: Ja, ich glaube das war ein ganz gutes Schlusswort!

00:13:46: Vielen vielen Dank für Ihre Zeit und das tolle Gespräch.

00:13:48: Danke für die Einladung.

00:13:54: Wenn es um Geld geht treffen wir Entscheidungen oft weniger rational als wir denken.

00:13:58: Ein bekanntes Phänomen aus der Gelbsychologie ist, dass wir kurzfristige Bedürfnisse häufig stärker gewichten als langfristige Ziele.

00:14:05: Deshalb fällt es vielen Menschen schwer sich frühzeitig mit ihrer Altersvorsorge zu beschäftigen.

00:14:10: Dabei kann Zeit jedoch einer der wichtigsten Faktoren beim Vermögensaufbau spielen.

00:14:14: Wer früh startet, kann die Chancen der internationalen Kapitalmärkte über viele Jahre hinweg nutzen.

00:14:20: Genau deshalb lohnt es sich, Altersvorsorge nicht erst auf morgen zu verschieben.

00:14:24: Union Investment unterstützt gemeinsam mit den genossenschaftlichen Partnerbanken Menschen dabei langfristig Vermögen aufzubauen und finanziell selbstbestimmt in die Zukunft zu gehen.

00:14:34: Hier verbindet sich siebzigjährige Kapitalmarkkompetenz mit der persönlichen und partnerschaftlichen Beratung in der lokalen Bank vor Ort.

00:14:42: Dahinter steht der genossenschaftliche Gedanke, Menschen nicht nur Produkte anzubieten, sondern sie über viele Lebensphasen hinweg zu begleiten – ob Frühstattrente für einen möglichst frühen Einstieg das Altersvorsorgedepot als neue staatlich geförderte Vorsorgelösungen oder die private Vorsorge für individuelle Lebensentwürfe.

00:15:00: Für jede Generation gibt es passende Möglichkeiten, früh den Grundstein für die eigene finanzielle Zukunft zu legen.

00:15:21: Und

00:15:29: hier geht es jetzt weiter mit einer Alltagsfrage, die auch mit Geld zu tun hat.

00:15:34: Es geht nämlich darum was hinter dem Scarcity-Effekt steckt – also den Knappheitsprinzip.

00:15:49: Dem Knappsprinzip zur Folge wird durch Knabheit der Wert oder die Attraktivität von allem gesteigert, was man besitzen kann.

00:15:55: Künstliche Knappheit wird zum Beispiel gezielt eingesetzt, um Exklusivität zu schaffen und um so potenziell auch die Nachfrage steigern zu können.

00:16:03: Denkt mal an eure letzte Flugreise!

00:16:06: Bei der Buchung.

00:16:06: da wird euch sicherlich aufgefallen sein das überall steht.

00:16:09: man soll sich doch schnell für ein Angebot entscheiden damit es nicht weg ist.

00:16:13: Es kann natürlich sein dass der Flieger wirklich schon fast ausgebucht ist oder aber da hat jemand das Prinzip der künstlichen Verknappung angewandt Und oft genug hat es bei mir auf jeden Fall schon funktioniert.

00:16:24: Passend zur Jahreszeit muss ich übrigens auch an all diese Herbstgetränke denken wie den Pumpkin Spice Latte, die es nur für eine Saison gibt und die ich deswegen irgendwie auch unbedingt haben muss.

00:16:36: So aber was sind eigentlich die psychologischen Gründe dafür dass wir Menschen dann auf sowas reagieren?

00:16:42: Hierfür gibt es verschiedene Erklärungsansätze.

00:16:44: einer davon ist zum Beispiel das sich Menschen danach sehnen etwas zu besitzen das andere nicht haben und sich daraus ein Gefühl der Einzigartigkeit ergibt.

00:16:52: Zum Beispiel muss ich da an Menschen denken, die zu Hause einen schrankvoller limitierter Produkte haben.

00:16:57: Zum Beispiel Sneaker in Ausführungen von denen es nur ganz wenige auf der Welt gibt.

00:17:03: Außerdem spielt psychologische Reaktanz eine große Rolle bei der Erklärung des Phänomens – das ist das Gefühl dass die Entscheidungsfreiheit von Menschen eingeschränkt wird zum Beispiel dadurch, dass ein Produkt eben nicht immer zugänglich ist.

00:17:15: Das knappe Angebot kann dadurch noch attraktiver erscheinen, nur weil es nicht jederzeit verfügbar ist.

00:17:23: Also wenn ihr das nächste Mal einen Flug bucht, dann habt doch mal das Phänomen im Kopf und fragt euch ob hinter der vermeintlichen Knappheit nicht doch kluges Marketing steckt.

00:17:33: Und damit sind wir am Ende dieser Folge angekommen.

00:17:35: ich bin Christine Vandenberg und ich hoffe er hat wieder viel Wissen für euch mitgenommen.

00:17:40: also bis dahin!

00:17:40: Ich freue mich wenn ihr auch beim nächsten Mal wieder dabei seid.

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