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Wissen reicht nicht: Wie lernen wir den richtigen Umgang mit Geld?

Shownotes

Ob Sparen, Investieren oder Konsum: Finanzentscheidungen folgen selten nur der Vernunft. In dieser Folge werfen mir einen Blick auf die Psychologie des Geldes und die Mechanismen hinter unseren Finanzentscheidungen. Zu Gast ist Oskar Stolper, Professor für Behavioral Finance an der Philipps-Universität Marburg. Mit ihm sprechen wir darüber, was wir vom Küchentisch mitnehmen, warum Wissen allein nicht reicht und welcher einfache Trick beim Sparen hilft.

Außerdem erklären wir, was sich hinter dem psychologischen Phänomen Verlustaversion verbirgt und wie dazu führen kann, dass verlustreiche Entscheidungen nicht korrigiert werden.

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Hinweis unseres Werbepartners: Hier geht es zur begleitenden Umfrage im Rahmen der Kooperation mit unserem Partner für Altersvorsorge: https://easy-feedback.com/UI/2188019/8biGk4m *

Aha! Geld & Psychologie“ hört ihr immer freitags. Hier findet ihr weitere Folgen dieser Reihe: Macht Geld glücklich? https://open.spotify.com/episode/6b8aKNJQlXYklkqT78qgOp

Produktion: Luca Besemer Redaktion: Antonia Beckermann

"Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen" ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.

Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html

Transkript anzeigen

00:00:04: Kennt ihr das?

00:00:05: Wir Menschen sind erstaunlich gut darin, wichtige Dinge auf später zu verschieben.

00:00:08: Vor allem dann wenn die Folgen erst in vielen Jahren sichtbar werden!

00:00:12: Die Psychologie nennt es Gegenwartspreferenz – dass heute fühlt sich oft wichtiger an als das morgen.

00:00:18: Genau deshalb wird auch das Thema Altersvorsorge häufig vertagt.

00:00:21: Dabei kann es einen großen Unterschied machen früh anzufangen und für eine Entscheidung wie die Alters-Vorsorge braucht es ein Partner der Menschen nicht nur Produkte anbietet sondern sie über viele Lebensphasen hinweg begleitet.

00:00:32: Union Investment, die Fondsgesellschaft begleitet gemeinsam mit den Volks- und Breifeisenbanken Menschen seit siebzig Jahren beim Vermögensaufbau und dabei die Chancen der internationalen Kapitalmärkte frühzeitig zu nutzen.

00:00:44: Hier trifft hohe Vorsorge und Kapitalmerktexpertise auf persönliche Beratung, die zur individuellen Lebenssituation passt.

00:00:51: Verlässlicher und menschlicher Service gehört zur DNA der genossenschaftlichen Finanzgruppe.

00:00:57: Macht den ersten Schritt für eure finanzielle Zukunft.

00:00:59: Mehr Informationen zu den Altersvorsorgeprodukten von Union Investment sowie zur Chance und Risiken findet ihr in den Show-Notes.

00:01:05: Zudem werden einmalig zehntausend Euro in Voranteilen verlost, alle Teilnahmebedingungen findet ihr ebenfalls über den Link in den shownots.

00:01:17: Ich würde wetten dass die meisten von euch mit zustimmen wenn ich sage sparen und kluges investieren von Geld macht langfristig Sinn.

00:01:24: aber mal ganz ehrlich wem von uns fällt das leicht?

00:01:28: Wer hat seine Finanzen voll im Griff und das Gefühl jetzt schon die richtigen Entscheidungen für später getroffen zu haben?

00:01:34: Heute geht es in unserer AH-Serie über Geld und Psychologie um die Psychologie hinter unseren Geldentscheidungen.

00:01:40: Warum reines Wissen uns nicht automatisch zu besseren Finanzentscheidan macht, was wir von unseren Eltern übernehmen und was wirklich hilft einen gesünderen Umgang mit Geld zu lernen.

00:01:50: Außerdem geht es hier später um ein psychologisches Phänomen, das auch mit dem Thema Geld zu tun hat!

00:01:55: Warum fühlt sich für uns ein Verlust immer schlimmer an als einen gleich hoher Gewinn?

00:02:00: Herzlich willkommen und hallo euch allen zu dieser Folge von Aha.

00:02:03: Ich bin Antonia Beckermann, legen wir los und begeben uns in die Welt der Finanzen.

00:02:07: Aha!

00:02:09: Zehn Minuten

00:02:10: Alltagswissen

00:02:11: – Ein Podcast von Welt.

00:02:20: Ich bin mir sicher, die meisten von uns wissen ja eigentlich was man tun sollte also früh anfangen zu sparen nicht alles auf einmal ausgeben langfristig denken Und trotzdem tun wir es oft nicht.

00:02:30: Warum eigentlich?

00:02:32: Genau dieser Frage geht mein heutiger Gast auf den Grund.

00:02:35: Prof.

00:02:35: Dr.

00:02:36: Oskar Stolper, er ist Professor für Behavioral Finance an der Phillips-Universität Marburg.

00:02:41: Er forscht wie wir Menschen mit Geld umgehen wo wir unser Wissen über Finanzen herbekommen und vor allem wie es gelingt dass wir dann vom Wissen ins Handeln kommen.

00:02:57: Herr Prof.

00:02:57: Stolpe ich freue mich das Sie da sind!

00:02:59: Vielen Dank für die Einladung

00:03:02: Herr Stolper, Sie erforschen ja wie Menschen finanzielle Entscheidungen treffen.

00:03:06: Was haben sie über die Psychologie hinter Geldentscheidungen gelernt?

00:03:10: Also Behaviour of Finance ist genau das.

00:03:12: Wir fragen uns, wie entscheidet der Faktor Mensch denn eigentlich mit wenn wir Finanzentscheiden treffen?

00:03:18: und was mich an Geldentschreitungen besonders interessiert immer schon gereizt hat ist eine Tatsache dass wir sehr persönlich entscheiden.

00:03:27: Geld steht für mehr als jetzt nur Tadensmittel.

00:03:31: Das ist für Sicherheit, steht für Freiheit, weiß man auch für Anerkennung.

00:03:34: und ja deswegen können eben zwei Personen die ähnlich aufgestellt sind was ihr Einkommen oder ihr Vermögen angeht ganz unterschiedlich damit umgehen.

00:03:42: Person A lässt das Geld möglicherweise irgendwie auf dem Konto möchte Schwankungen vermeiden Wiesigen vermeiden.

00:03:49: Person B investiert vielleicht auch weil das in der Familie eben so vorgelegt wurde und ganz selbstverständlich ist Und ja in dem Zusammenhang eben auch unser Umfeld eine ganz wichtige Rolle spielt.

00:04:01: Also, was unsere Freunde kaufen, was die uns

00:04:03: empfehlen.".

00:04:04: Das heißt wenn wir irgendwie Geldentscheidungen verstehen wollen, dass wir uns immer fragen woher kommen wir?

00:04:09: Was hat unsere Finanzsozialisierung geprägt?

00:04:13: Ja also nicht nur etwas wissen wir sondern auch wie kommen wir vom Wissen ins Handeln.

00:04:17: Sie haben ja in einer Studie gezeigt das siebenundsebzig Prozent der Genzi Eltern als ihre wichtigsten Finanzcoaches sehen aber nur gut ein Drittel von ihnen würde einen einfachen Finanzwissenstest bestehen.

00:04:28: Wir haben schon gesagt, wie wichtig Familie ist.

00:04:30: Lernen wir also am Küchentisch vielleicht einfach die falschen Dinge?

00:04:34: Oder ist es nicht das Wissen sondern eher so die Haltung zum Geld, die wir von unseren Eltern übernehmen?

00:04:39: Das ist

00:04:39: eine sehr gute Frage!

00:04:40: Also diese Befragungsstudie zeigt dass sie ja im Küchendisch eben beides übernehmen.

00:04:44: Zum einen wissen und das ist auch ein wichtiger Bestandteil, zum anderen aber eben insbesondere auch eine Haltung zu Geld.

00:04:50: Kritisch wird's eigentlich erst wenn Eltern ja reigende Erfahrungen für allgemeinern also gar nicht mehr Orientierung geben und das Ganze irgendwie einordnen, sondern wirklich irgendwie so eigene Erfahrungen als Lektion mitgeben an ihre Kinder.

00:05:07: Das haben wir in Teilen eben auch beobachten können.

00:05:10: Ein ganz grundsätzlich ist es ebenso dass der Haushalt so ein bisschen vorgibt, ob über Geld beispielsweise offen gesprochen wird oder ob Geldanlage eher als zugänglich oder eher als bedrohlich wahrgenommen wird.

00:05:22: Insofern können Eltern eben ganz viel Orientierung geben.

00:05:25: Wichtig ist, dass sie ihre Erfahrungen idealerweise erklären, dass die Fragen zulassen und dass sie durchaus auch mal sich eingestehen und den Kindern auch mal eingestehnen weiß ich nicht so genau kann ich gar nicht so richtig gut sagen.

00:05:39: Sind wir die Bedeutung der Eltern gerade schon genannt?

00:05:44: Was ist denn sonst noch sinnvoll für Kinder?

00:05:45: also wie sollten Kinder am besten einen guten oder sagen wir den richtigen Umgang mit Geld lernen?

00:05:51: Sehr gute Frage.

00:05:53: Man lernt allgemein immer ganz gut, ja anhand echter Entscheidung und nicht so richtig gut mit Trocken schwimmen quasi.

00:06:01: Klassisch das Taschengeld also im regelmäßig verfügbarer Taschendgeld betragt zum Beispiel kann ganz gut sein zur Übung, da kann das Kind irgendwie entscheiden.

00:06:10: Also wenn wir jetzt wirklich quasi an Kinder denken und jetzt gar nicht sehr an Jugendliche oder junge Erwachsene ganz kind entscheidenden kauf ich jetzt irgendwie mir eine Kleinigkeit oder spare ich für unsere Anschaffungen, Anführungszeichen.

00:06:24: Wenn das Geld ausgegeben ist idealerweise natürlich nicht einfach irgendwie nachschießen sondern ja das ganze irgendwie an Regeln knüpfen und irgendwie an feste Taschengeldtage oder Ähnliches.

00:06:35: und was sicherlich auch hilft ist Entscheidungen Finanzentscheidung auch zu diskutieren einmal drüber zu sprechen es halt Geld jetzt nur das eine und möglicherweise auch für das andere ausgegeben wurde.

00:06:46: Es auch helfreich ist es natürlich irgendwie so Alltags Entscheidungen mal zu erläutern.

00:06:51: Warum vergleichen wir denn eigentlich Preise?

00:06:53: oder warum können die uns etwas zwar leisten, kaufen sie aber trotzdem nicht?

00:06:57: Das ist ja irgendwie auch eine Varianteilweise.

00:06:59: so ein bisschen erläuterungsbedürftig ist, dass man da irgendwie vielerisch und irgendwie anhand von Alltagsbeispielen den Umgang mit Geld erlernen kann.

00:07:08: ohne längliche Vorträge oder ähnliches.

00:07:13: Kann man dann ganz grundsätzlich sagen das Mehr Wissen tatsächlich auch zu besseren Geldentscheidungen führt?

00:07:20: oder würden Sie sagen, Wissen alleine reicht gar nicht aus?

00:07:23: Also Wissen ist mit Sicherheit eine Grundvoraussetzung.

00:07:27: Allerdings, das habe ich eingangs gesagt, mein Schwerpunkt jetzt in der Finanzwelt ist ja eben Behavioural Finance also eben der Fakt vom Mensch hinter Finanzentscheiden und dem kann man sich nicht überlisten den Anführungszeichen.

00:07:43: Die Frage, wie wir uns stellen ist ganz häufig die.

00:07:46: Wie kommen wir denn eigentlich vom Wissen ins Handeln?

00:07:48: Und um von Wissen in das Handeln zu kommen und also wirklich bessere Geldentscheidungen zu treffen muss ich mich selbst erkennen zunächst mal als Entscheiderin, als Entscheider und dann muss ich mir teilweise eben auch so ein bisschen überlisten weil vieles dessen was unser Verhalten prägt bei Finanzentscheiden ist alles drüber als logisch und rational.

00:08:09: Wenn wir jetzt mal auf die Gen-Z befragen, sprüht ihr beispielsweise Blick und dann stellen wir fest dass Männer und Frauen sich beispielsweise was jetzt das gemessene Wissen angeht kaum unterscheiden.

00:08:21: Allerdings stellen sie fest in den Frauen äußern ganz häufig Unsicherheit auch bei gutem Wissen um.

00:08:26: im Gekehrt ist es so dass im Gemänner ein großes Selbstvertrauen haben wenn's um die Fähigkeiten geht gute Geldentscheidungen und gute Anlage Entscheidungen zu treffen Auch wenn Das Wissen, das eigentlich auch nicht widerspiegelt.

00:08:41: D.h.,

00:08:41: wir haben auf der einen Seite den Befund, dass zum Wissen eben auch quasi das Zutrauen gehört, das Wissen anzubenden.

00:08:48: Also eine gewisse Selbstwirksamkeit muss da schon da sein.

00:08:51: allerdings darfst du eben auch nicht überschießen.

00:08:54: also mehr Selbstvertrauen ist nicht immer besser.

00:08:56: Es natürlich irgendwie zu den tatsächlichen Fähigkeiten passen.

00:08:59: Welche psychologischen Fallstricke sabotieren uns denn jetzt beim Sparen, beim Investieren oder eben auch einfach beim Umgang mit unserem Geld am häufigsten aus Ihrer Erfahrung?

00:09:10: Also gibt es in der Tat eine ganze Reihe.

00:09:12: Ich will mal sagen also mit der häufigste Fallstricke ist wahrscheinlich das Aufstimmen.

00:09:18: Jede Art von Sparen investieren ist natürlich immer irgendwie ein Konsumverzicht und der Nutzen von Konsum, der ist sofort da.

00:09:28: Wir kaufen uns was sind happy damit und das ist ein tolles Gefühl und es wollen wir natürlich irgendwie so häufig wie möglich haben.

00:09:35: Der Nutzen vom Sparen oder von Altersvorsorge von einer langfristigen Geldanlage liegt in der regelweiten Zukunft.

00:09:43: also wir verzichten heute auf etwas um später mehr üblich zu haben Einfach so veranlagt, dass ganz viele von uns sich vornehmen damit anzufangen und das dann verschieben und verschieben und verschieben.

00:09:57: Nächsten Monat, nächsten Monat.

00:10:01: Und also das ist sicher ein Fallstrick der dazu führt, dass viele von unseren eben gar nicht erst den Schritt machen da mal Geld anzulegen.

00:10:11: Wenn die Entscheidung dann gefallen ist zu sagen okay komm ich leg meinen Betrag an, wann ist es häufig natürlich so?

00:10:18: die Kapitalmarktteilnahme so ein bisschen ausgezögert wird oder es gar nicht erst dazu kommt, weil ja da eine wirklich starke Verlustangst häufig eine national gar nicht erklärbare Verluste angst dann greift.

00:10:31: Das ist eine Sache, die sehr gut erforscht ist.

00:10:34: also es gibt sowas wie Verlustaversionen.

00:10:37: Also wir haben große Probleme damit Verluster zu anzuerkennen und zu realisieren und insofern sind das zwei psychologische Fallstrecke, die häufig dazu führen dass wir entweder gar nichts zurücklegen oder wenn wir Geld zurücklegen das dann vermeintlich sicher auf Spar konnten ich sage jetzt nicht anlegen sollen eben ablegen und da voll in die Inflationsfalle reinlaufen sprich irgendwie kaufkraft verlieren über Zeit ja.

00:11:10: Und jetzt stellt sich uns allen natürlich die spannende Frage Wie kommen wir denn daraus?

00:11:14: Wie kann man sich vielleicht überlisten, wie kann man diese psychologischen Fallspricke erkennen und dann irgendwann hoffentlich auch lösen.

00:11:20: Das geht tatsächlich idealerweise am besten mit einer Routine.

00:11:26: Wenn wir langfristig in Vermögen aufbauen wollen, dann tun wir uns ein Riesengefallen.

00:11:32: wenn wir regelmäßig beispielsweise einmal im Monat direkt nach Eingang das Gehalt einen Sparbetrag, den wir einmal festlegen in ein einmal festgelegtes möglichst breit streuenes Produkt stecken.

00:11:46: Automatisch am besten so dass wir da gar nicht irgendwie eine Transaktion initiieren müssen sondern es passiert im Hintergrund und mit diesem Dauerauftrag wird eben diese einmal getroffenen Entscheidung regelmäßig umgesetzt nimmt uns jeden Monat quasi die Sorge das wir wieder aufschieben könnten Und da wissen wir aus der Forschung eben auch, dass das wirklich hilfreich ist.

00:12:08: Also automatische, ratierliche Anlage sorgt langfristig wirklich dafür, dass die unsere finanziellen Ziele erreichen.

00:12:20: Wenn ich nur einen empfehlen darf dann wäre es wahrscheinlich der Trick in Anführungszeichen den ich in höheren und höherem mitgeben würde, automatisiert, regelbasiniert und ohne drüber nachzudenken am besten jeden Monat ein bisschen was weglegen und möglichst die Trading App so häufig geschlossen lassen wie es nur geht.

00:12:37: Nicht jede neue Information, jeden Newsbeitrag den man solist aufs eigene Depot beziehen.

00:12:43: Und dann ist man schon sehr gut aufgestellt.

00:12:46: Herr Professor Stolper ich danke Ihnen sehr.

00:12:49: Vielen Dank Ihnen.

00:12:55: Wenn es um Geld geht, treffen wir Entscheidungen oft weniger rational als wir denken.

00:12:59: Ein bekanntes Phänomen aus der Gelbsychologie ist dass wir kurzfristige Bedürfnisse häufig stärker gewichten als langfristige Ziele.

00:13:06: Deshalb fällt es vielen Menschen schwer sich frühzeitig mit ihrer Altersvorsorge zu beschäftigen.

00:13:11: Dabei kann Zeit jedoch einer der wichtigsten Faktoren beim Vermögensaufbau spielen.

00:13:15: Wer früh startet, kann die Chancen der internationalen Kapitalmärkte über viele Jahre hinweg nutzen.

00:13:21: Genau deshalb lohnt es sich, Altersvorsorge nicht erst auf morgen zu verschieben.

00:13:25: Union Investment unterstützt gemeinsam mit den genossenschaftlichen Partnerbanken Menschen dabei langfristig Vermögen aufzubauen und finanziell selbstbestimmt in die Zukunft zu gehen.

00:13:35: Hier verbindet sich siebzigjährige Kapitalmarkkompetenz – mit der persönlichen und partnerschaftlichen Beratung in der lokalen Bank vor Ort.

00:13:43: Dahinter steht der genosstschaftliche Gedanke, Menschen nicht nur Produkte anzubieten sondern Sie über viele Lebensphasen hinwegzubegleiten!

00:13:50: Ob Frühstattrente für einen möglichst frühen Einstieg, das Altersvorsorge depro als neue staatlich geförderte Vorsorgelösung oder die private Vorsorge für individuelle Lebensentwürfe.

00:14:01: Für jede Generation gibt es passende Möglichkeiten, früh den Grundstein für eigene finanzielle Zukunft zu legen.

00:14:07: Macht den ersten Schritt für eure finanziellen Zukunft!

00:14:10: Lasst euch persönlich bei eurer Volks- und Reifeisenbank, Spaderbank oder BB Bank beraten.

00:14:15: Mach den ersten schritt für Eure finanziele Zukunft.

00:14:18: Zudem werden einmalig zehntausend Euro in Voranteilen verlust.

00:14:21: Mehr Informationen und alle Teilnahmebedingungen findet ihr in den Schirmurs.

00:14:30: Herr Stolper hat eben ein psychologisches Phänomen erwähnt, die Verlustaversion.

00:14:34: Was das genau bedeutet, hört Ihr gleich!

00:14:37: Und bis dahin könnt Ihr Euch ja schon mal überlegen was bei euch mehr Emotionen auslösen würde – hundert Euro, die Ihr gewinnt oder hundert euro, die ihr verliert?

00:14:46: Warum machen wir

00:14:47: das?!

00:14:47: Psychologische Phänomene erklärt.

00:14:54: Und wie sieht das bei euch aus?

00:14:55: Würdet ihr euch mehr über hundert Euro freuen, die ihr ganz unverhofft bekommt oder würdet ihr Euch mehr über Hundert Euro ärgern, die er hatte und dann verliert.

00:15:04: Sehr wahrscheinlich wäre euer Ärger über den Verlust größer als eure Freude über den Gewinn!

00:15:10: Unser Gehirn behandelt nämlich Verluste- und Gewinne nicht gleich.

00:15:13: Ein VerlUST fühlt sich für die meisten Menschen ungefähr doppelso stark an wie ein gleich hoher Gewinn – und genau dieses Phänomen beschreiben Psychologen als Verlustaversion.

00:15:24: Jetzt fragt ihr euch, woher kommt das?

00:15:26: Vermutlich hat es etwas mit unserer Evolution zu tun.

00:15:29: Für unsere Vorfahren konnte ein Verlust von Nahrungen, Werkzeugen oder Schutz gleich gefährlich werden.

00:15:35: Wer auf Verluste besonders sensibel reagierte, der hatte daher oft einen Überlebensvorteil und diese Logik steckt bis heute in uns – und kann direkte Folgen haben!

00:15:45: Denn viele Menschen halten deshalb an schlechten Entscheidungen fest, verkaufen eine verlustreiche Geldanlage nicht oder fahren für einen Rabatt quer durch die Stadt.

00:15:54: Alles aus dem einen Grund, sie wollen den Verlust

00:15:57: vermeiden.".

00:15:58: Die spannende Erkenntnis der Forschung für das Thema Geldentscheidung lautet also, wir treffen Geldentsscheidungen nicht nur mit dem Taschenrechner im Kopf sondern auch mit unseren Gefühlen und dabei wiegt das Vermeiden von Verluste oft stärker als die Aussicht auf einen Gewinn!

00:16:15: Und damit sind wir auch schon am Ende dieser Folge.

00:16:17: mich würde natürlich interessieren wo ihr euer Wissen über Geld her habt.

00:16:21: Schreibt mir doch gerne in die Kommentare, ich freu mich.

00:16:23: Verlustängste müsst ihr jedenfalls nicht haben!

00:16:26: Die nächste Folge von AHA kommt bestimmt und ich freue mich wenn ihr dann wieder mit dabei seid.

00:16:31: Alle anderen Folgen aus unserer Serie zu Geld & Psychologie findet ihr in den Shownotes.

00:16:36: Ich sag tschüss für heute bis zum nächsten Mal.

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