Die Psychologie hinter der Glücksspielsucht
Shownotes
Fast jeder hat schon mal gewettet oder gezockt – meist bleibt es beim Nervenkitzel. Doch warum wird aus harmloser Unterhaltung für manche Menschen eine Sucht?
Dr. Tobias Hayer, Leiter der Arbeitseinheit Glücksspielforschung an der Universität Bremen, erklärt, welche Mechanismen hinter Glücksspiel stehen und warum manche Menschen anfälliger für eine Glücksspielstörung sind als andere. Außerdem ordnet er ein, warum Glücksspiel als Suchterkrankung noch immer unterschätzt wird.
Zum Schluss geht es um die Frage, warum Menschen unterschiedliche Augenfarben haben.
Wenn ihr merkt, dass Glücksspiel für euch oder jemanden in eurem Umfeld zum Problem wird: Das Zentrum für Verhaltenssucht Berlin bietet kostenlose Beratung. Hier findet ihr alle Infos: https://verhaltenssucht-berlin.de/gluecksspielsucht/
Hier findet ihr auch kostenlose und anonyme Beratung zu Glücksspielsucht: https://www.check-dein-spiel.de/
Wer tiefer in die Zahlen einsteigen möchte: Der Glücksspielatlas Deutschland 2023 bündelt aktuelle Forschung und Fakten zum Thema – mitverfasst von Dr. Tobias Hayer:
https://gluecksspielatlas2023.isd-hamburg.de/dl/Gluecksspielatlas_2023.pdf
Hier findet ihr die aktuellsten Zahlen und Daten zu Glücksspiel in Deutschland: https://www.isd-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Glueckspielsurvey_2025.pdf
Produktion: Sermet Agartan Redaktion: Karin Haswani
Noch mehr "Aha!"- Folgen gibt es bei WELTplus und Apple Podcasts. Alle zwei Wochen am Montag eine neue Folge. Hier bei WELT hören: https://www.welt.de/podcasts/aha-zehn-minuten-alltags-wissen/plus246844328/Noch-mehr-Alltagswissen-Aha-Bonus-Folgen-fuer-Abonnenten-Podcast.html.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Denn einen oder anderen Lottoschein hat wahrscheinlich jeder oder jede schon mal ausgefüllt.
00:00:04: Oder im Urlaub, im Casino ein paar Euro riskiert!
00:00:08: Vielleicht auch mal mit Freunden gewettet wer das Fußballspiel gewinnt?
00:00:12: Meistens ist es einfach nur Spaß – aber manchmal reicht ein kleiner Gewinn und plötzlich ist da der Gedanke, geht da nicht noch
00:00:19: mehr?!
00:00:20: Was macht Glücksspiel so faszinierend und warum wird daraus bei manchen Menschen eine echte Sucht?
00:00:25: Genau darum geht's heute bei Aha!
00:00:28: Und später klären wir auch noch die Frage, warum wir unterschiedliche Augenfarben haben.
00:00:33: Er hört meine Stimme heute zum ersten Mal – ich bin Karin Haswani und freue mich riesig, dass ich heute meine erste Folge moderiere!
00:00:41: Vor fast acht Jahren bin ich aus Syrien nach Deutschland gekommen weil ich Journalisten werden wollte.
00:00:47: Dass ich heute hier sitze und diesen Podcast auf Deutsch moderere hätte ich mir damals ehrlich gesagt nie vorstellen können.
00:00:53: umso mehr freue ich mich hier zu sein.
00:00:56: Deutsch ist nicht meine Muttersprache, seht mir also nach wenn sich hier und da ein kleiner Fehler einschleicht.
00:01:02: Und jetzt wünsche ich euch ganz viel Spaß mit dieser Folge!
00:01:07: Ich fahr tatsächlich nur ein einziges Mal im Casino.
00:01:20: Mein Plan war ganz einfach – mehr als zwanzig Euro gebe ich heute nicht aus.
00:01:25: Die waren beim Roulette zwar schnell weg aber danach bin auch gegangen.
00:01:29: Mir war wichtig, nach den zwanzig Euro wirklich Schluss zu machen und habe ich es auch durchgezogen.
00:01:35: Dabei hab' ich mich aber gefragt, warum können manche Menschen einfach nicht aufhören zu wetten?
00:01:40: Bei ihnen geht's nach den ersten zwanzich Euro oft erst richtig los – und sie spielen immer weiter bis sie hunderte oder sogar tausende Euro verspielt haben!
00:01:48: Dem Glücksspiel-Survey-Zweitausendfünfundzwanzig zur Folge erfüllen rund eins Komma drei Millionen Menschen in Deutschland die Kriterien einer Glücksspielstörung.
00:01:58: Wie wird aus einem Spiel eine Sucht und warum sind manche Menschen anfälliger als andere?
00:02:04: Darüber spreche ich jetzt mit Dr.
00:02:05: Tobias Hayer, er leitet die Arbeitseinheit Glücksspielforschung an der Universität Bremen.
00:02:18: Herr Dr.
00:02:19: Hayer!
00:02:19: Schön dass Sie da sind.
00:02:21: Hallo vielen Dank für die Einladen.
00:02:24: Wenn man ans Glückspiel denkt wirkt das vor viele eher harmlos.
00:02:27: so ein bisschen Unterhaltung.
00:02:30: Aber wann würden Sie sagen, aus Ihrer Sicht als Wissenschaftler gibt das?
00:02:34: Also wann fängt der problematische Bereich an.
00:02:37: Es ist richtig dass die Mehrheit aller Spielteilnehmerinnen verantwortungsbewusst mit Glücksspielen umgeht und die Entwicklung hin in Richtung Pathologie, in Richtung Sucht ist immer ein schleichender Prozess.
00:02:48: Das passiert nicht von heute auf morgen.
00:02:50: Irgendwann nehmen sie erstmalig am Glückspielteil oftmals ist es gekoppelt mit Gedingerlebnissen.
00:02:56: Das sind so emotionale Aha-Effekte.
00:02:59: Die fördern natürlich das Weiterspielen, weil sie diese positiv gefärbten Emotionen nochmal haben wollen.
00:03:05: Aber auf lange Sicht rutschen Sie aller Wahrscheinlichkeit nach in die Verliererzone.
00:03:10: Finanzielle Probleme können sich anholfen.
00:03:12: Das Glücksspiel wird zum zentralen Lebensenheit.
00:03:15: Es wird weiter gespielt, obwohl sich erst Vollgeschäden eingestellt haben und das Hauptmehr um einer Glücksbesucht ist der Kontrollverlust.
00:03:24: Also Sie haben das Glücksspielverhalten.
00:03:25: Ihr Glückspil verhält nicht mehr unter Kontrolle, sondern das Glückspiel dominiert sie, kontrolliert sie.
00:03:31: und ein typisches weiteres Symptom ist es sogenannte Chasing-Verhalten.
00:03:36: To chase bedeutet hinterherjahren von Verlusten.
00:03:40: Spielerlogik ich habe Geld verloren.
00:03:42: wie bekomme ich das Geld wieder rein?
00:03:43: indem ich weiterzocke?
00:03:45: Und so entretet sich die Negativspirale immer weiter nach unten und irgendwann kann das in einem schriftartigen Stadium enden.
00:03:52: Sie haben gerade von Kontrollverlust und diesen ständigen Hinterherjagen gesprochen.
00:03:58: Wenn wir mal auf die Spiele selbst schauen, gibt es etwas das all diese Glücksspiele gemeinsam haben was sie so verführerisch macht?
00:04:06: Schauen wir uns mal die Merkmale des Glückspiels an.
00:04:09: ganz grundsätzlich da gibt es drei der Geldeinsatz Die Geldgewinnmöglichkeit und der Spielausgang der ausschließlich wie beim Lotto oder beim Roulette bzw überwiegend zum Beispiel Sportwetten und Poker, vom Zufall abhängig ist.
00:04:24: Also nicht von ihren Kenntnissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten, von ihrem vermeintlichen Fachwissen.
00:04:30: Jetzt können sich die Glücksspielangebote hinsichtlich ihrer Veranstaltungsmerkmale anschauen und die analysieren.
00:04:37: Und dann kommen sie zu der Schlussfolgerung, trifft eine hohe Verfügbarkeit also es ist ein Produkt überall verfügbar beispielsweise im Onlinebereich auf eine schnelle Spielgeschwindigkeit und Entscheidung im Sekundentakt verbunden mit den entsprechenden Emotionen, dann gehen wir von hohen Suchtgefahren aus.
00:04:56: Ich fand ihren Punkt mit der Verfügbarkeit sehr spannend aber viele Menschen zocken und werden ja nicht suchtig.
00:05:02: was unterscheidet diese Menschen von denen die abhängig werden?
00:05:06: Ja in der Tat gehen wir vom sogenannten Suchtriass aus.
00:05:10: es bedeutet dass es Risikofaktoren gibt das Risiko die Chance erhöhen dass jemand ein glücksbesüchtiges Verhaltensheit.
00:05:18: Und dann gibt es personelle Merkmale, die in der Umgebung veranfangsen sind und Merkmales, die mit Lüggspielangeboten einhergehen.
00:05:27: Wenn wir jetzt auf die Personen gucken – ja, Personen unterscheiden sich!
00:05:31: Dann sehen wir drei Persönlichkeitsmerkmale bei Personen mit einer Glücksbesucht, die auffällig sind.
00:05:37: Das erste ist eine hohe Impulsivität.
00:05:39: das bedeutet dass die Betroffenen Wir verhalten auf unmittelbaren Bedürfnisbefriedigungen ausrichten.
00:05:46: So Abwägen, Planen, Kontrolle ist da nicht so gut.
00:05:51: Das zweite Merkmal ist das betroffene Defizite haben im Umgang mit Stress.
00:05:58: Das sogenannte Coping-Verhalten ist defizitär und ein drittes Merk mal ist ein geringer Selbstwert.
00:06:04: Oftmals haben glücksbesichtige Personen sehr niedriger Ausbringung im Bereich des Selbstwerts.
00:06:09: Und vielleicht noch ein viertes Persönlichkeitsmerkmal, wenn das eine Rolle spielt ist Sensation.
00:06:14: Seeking bedeutet die Bedürfnisse sind es immer neuen Reizsofen und Ereignisse also ein sehr abwechslungsreiches Leben zu führen beispielsweise.
00:06:23: Was ich mich dabei oft frage selbst wenn man merkt dass man verliert oder dass die Beziehung schadet warum fällt es so schwer aufzuhören?
00:06:32: was hält die Leute so drin?
00:06:34: Ich finde diese Frage interessant Weil damit schwingt etwas mit, was sicherlich noch zu kritisieren ist.
00:06:44: Wenn Sie mir die Frage gestellt haben in Bezug auf Alkohol, naja da würde jeder aufgeklärte Mensch angemessen reagieren und sagen, wenn du zu viel trinkst ich mache mir Sorgen.
00:06:55: es gibt ein professionelles Hilfesystem.
00:06:57: lass dir helfen!
00:06:58: Du schaffst das nicht mehr alleine?
00:06:59: Da steckt so'n bisschen der Gedanke drin.
00:07:02: wir haben als Gesellschaft erkannt dass es sich um eine Suchterkrankung kann.
00:07:06: Im Bereich der Glücksbesucht sind wir aber gesellschaftlich noch nicht so bald.
00:07:09: Hier brauchen wir viel mehr Aufklärung, denn die Glücksgesucht ist nicht anders als eine Stoffgebundesuchterkrankung.
00:07:16: Das ist ein anerkanter Verhalten.
00:07:17: sucht mit ähnlichen Prozessen und Aufhören ist eben nicht so einfach.
00:07:22: Kontrollverlust ist das Leitsymptom.
00:07:25: dieses unwiderstellig verlangenen, dass auch Craving nach dem Sucht, hier nach dem Glücksspiel.
00:07:31: ja es ist nichts zu ohne weiter abzustellen.
00:07:34: deswegen bedarf es immer der externen Hilfe und Unterstützung, zumindest wäre das wünschenswert.
00:07:39: Könnten Sie nochmal einordnen, wo genau sich Glücksspiele von anderen Süchteln unterscheiden?
00:07:45: Zunächst mal gibt es mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede zwischen allen Suchterkrankungen.
00:07:50: nicht umsonst ist die Glücksbesucht auch als Stoff ungebundene Suchterkrankung anerkannt, nicht als beispielsweise Zwangsspektrum-Störung.
00:07:58: Und das liegt daran, dass die Risikofaktoren, die Entwicklungsverläufe folgen.
00:08:03: Das Erleben also die Phänomenologie, die Symptomatik sehr ähnlich sind wie bei den stoffgebundenen Suchterkrankungen.
00:08:12: Auch die Prozesse, die Netzwerke, die im Hirn betroffen sind, sind nahezu austauschbar – das Belohnungssystem beispielsweise, was greift.
00:08:20: Arbeit ist die Besonderheit mehr der Glücksbesuch!
00:08:22: Das erste ist, die Glücksbesucht ist die teuerste Suchterkrankung.
00:08:26: Es liegt auf der Hand, dass sehr viel Geld verloren wird und die finanziellen Problemlagen und Schwierigkeiten sind um ein Vielfaches größer als bei anderen Suchterkranken.
00:08:36: Dann haben wir bei der Glücksgesuch das Phänomen, dass sich von außen so gut wie nicht erkennbar ist zum Beispiel für Angehörige.
00:08:43: Wir nennen sie auch die heimliche Sucht.
00:08:44: Sie haben keine Einstiche wie beim Junkie, keine Fahne wie bei einem Menschen ständig und zu viel Alkohol trinken, das macht es leider für Betroffene so einfach über einen sehr langen Zeitraum ihr Konsumverhalten geheim zu halten.
00:09:00: Und ein Lügengruß draufzubauen.
00:09:03: aber die betroffenen Schäden sich oftmals auch für Verhalten haben Schuldgefühle und das führt dazu dass der eine oder andere dann über Suizid nachdenken.
00:09:11: Forschungzeit im Glücksspiel bereit sind die Suizideraden in der Regel noch höher was bei anderen Suchterkrankungen teilweise sogar höher als in depressiven Bereichen.
00:09:21: Das klingt wirklich belastend, gerade wenn man die Folgen nicht direkt sieht!
00:09:25: Was müsste sich ändern damit weniger Menschen überhaupt in diese Spirale geraten?
00:09:30: Wir haben lange Zeit im präventiven Bereich die Verantwortung mehr oder weniger auf die Spielenden gelenkt.
00:09:36: also sie müssen dann die Eisleine ziehen Sie müssen sich sperren lassen sie müssen aktiv werden.
00:09:41: ich glaube weit aus vielversprechender ist etwas, was wir Verhältnisprävention nennen.
00:09:48: Also Prävention, die einen Verhältnissen an Strukturen eine Umgebung ansetzt und es ist einerseits die Verfügbarkeit, die gilt es zu begrenzen also die Teilnahme am Glücksspiel sollte nie niedrigschwellig möglich sein.
00:10:03: und das zweite ist Werbung auf ein Minimum zu reduzieren weil mit Glücksbewerbungen ging keiner halt positive Feste an hier.
00:10:11: Es gibt keine einzige Studie, die das bestätigt zumindest keine Anmieterunabhängen gestugelt.
00:10:15: Und dann wünsche ich mir sehr, dass wir gesamtgesellschaftlich noch mehr lernen.
00:10:22: Dass die Glücksbesucht eine Krankheit ist, dass die Menschen psychisch krank sind und dass sie Hilfe bemühtigen und dass Sie nicht moralisch schwach sind oder irgendetwas verwerfliches tun.
00:10:33: Also die Anerkennung der Glücks besucht als Krankheit muss noch an deutlicher herausgearbeitet werden und in der Bevölkerung vermittelt
00:10:41: werden.".
00:10:46: Wenn ihr merkt, dass Glücksspiel vor euch oder jemanden in eurem Umfeld zu Problem wird, in den Genotes findet ihr Anlaufstellen und Hilfsangebote.
00:10:55: Jetzt kommen wir zu einer Frage die mich erst neulich neugierig gemacht hat.
00:10:59: Jemand meinte zu mir, blaue Augen seien gar nicht wirklich Blau!
00:11:03: Und da wollte ich natürlich wissen wie entstehen Augenfarben?
00:11:06: Warum haben Menschen unterschiedliche Augenfarbe?
00:11:17: Warum manche Menschen braune, blaue oder grüne Augen haben ist tatsächlich komplizierter als man erst mal denkt.
00:11:24: Dahinter stecken nämlich nicht nur Agene sondern auch ein Farbstoff und tatsächlich sogar ein bisschen Physik!
00:11:30: Der wichtigste Faktor ist erstmal das Smellen.
00:11:33: Das ist derselbe farbstoff der auch unsere Haut- und Haare färbt.
00:11:37: Wer braune Augen hat, hat in seiner Ehris einfach mehr davon.
00:11:41: Ein Blaus pigment gibt es im menschlichen Auge nämlich gar nicht.
00:11:44: Blaue Augen entstehen durch einen physikalischen Effekt, den sogenannten Tindaleffekt.
00:11:50: Licht trifft auf die Eris und wird dort an winzigen kleinen Strukturen gestreut.
00:11:55: Blauslicht wird dabei stärker so geworfen als Rotes – und deshalb wirken die Augen blau!
00:12:01: Übrigens, genau derselbe Effekt sorgt auch dafür dass der Himmelblau aussieht.
00:12:06: Ist dagegen fast gar kein Melanin vorhanden, wie bei Menschen mit Albinismus, schämmern die Blutgefässer hinter dem Auge durch.
00:12:13: Deshalb können die Augen dann rötlich wirken!
00:12:16: Grüne oder haselnussbraune Augen liegen so ein bisschen dazwischen – das liegt daran dass das Melaninn oft unregelmäßig verteilt ist.
00:12:24: Entscheidend ist aber nicht nur, wie viel Melanim jemand hat.
00:12:28: Außerdem spielt die Oberfläche der Eris eine Rolle.
00:12:31: Da gibt's winzige Furschen und kleine Vertiefungen, die das Licht unterschiedlich zurückwerfen.
00:12:37: Deshalb können zwei Menschen ungefähr gleich viel Melanin haben – und trotzdem unterschiedliche wirkende Augen.
00:12:43: Gesteuert wird das Ganze natürlich durch unsere Gene!
00:12:47: Lange dachte man, Braun ist dominant, blaurezessiv.
00:12:50: Inzwischen weiß man aber, dass es viel zu einfach gedacht war.
00:12:54: Forschende kennen heute mehr als fünfzig Genorte, die bei der Augenfarbe mitspielt.
00:13:00: Deshalb ist die Vererbung deutlich komplexer, als man früher angenommen hat.
00:13:04: Und deshalb kann es in seltenen Fällen sogar passieren dass zwei blauäugige Eltern ein Kind mit braun Augen bekommen.
00:13:11: Entscheidend ist nämlich nicht nur die Augenfarbe der Eltern sondern auch welche Gen-Varianten sie weitergeben.
00:13:18: und noch was!
00:13:19: Weil der Geburt ist die Augen farbe oft noch nicht fest.
00:13:22: Viele Babys kommen erst mal mit blauen Augen zur Welt, weil sich das Melanin erst nach und nach bildet.
00:13:28: Die endgültige Farbe entwickelt sich meistens in den ersten Lebensjahren oft bis etwa zum sechsten Geburtstag!
00:13:36: Und damit geht meine erste Folge zu Ende.
00:13:38: Mich würde jetzt interessieren, was hat euch heute am meisten überrascht?
00:13:42: Oder gibt es eine Alltagsfrage der wir mal auf den Grund gehen sollten?
00:13:47: Schreibt uns gerne in die Kommentare oder an Wissenatwelt.de.
00:13:51: Ich bin Karin Haswani, danke fürs Zuhören!
00:13:53: Macht's gut und bis zum nächsten Mal.
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