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Risikobereitschaft: Wie lerne ich, mutiger zu werden?

Shownotes

Ganz allein eine Weltreise machen, Fallschirmspringen oder den Job wechseln: All das sind Dinge, die viel Mut erfordern und die viele Menschen deshalb nicht wagen. Aus Angst, dass etwas schiefgehen könnte, oder weil ihnen das Risiko zu groß erscheint, am Ende einen Fehler gemacht zu haben. Und doch bewundern wir oft Menschen, die sich genau das trauen.

In dieser Folge spreche ich mit Professor Thorsten Pachur von der Technischen Universität München. Er ist Psychologe und erforscht Risikoentscheidungen. Wir sprechen darüber, wie Mut gemessen wird, welche Funktion er hat, was mutige Menschen auszeichnet und wie wir lernen können, mutiger zu werden.

Außerdem geht es in dieser Folge um die Frage, wie das System der Videoschiedsrichter funktioniert.

Und hier geht es zum Gründerszene-Podcast "Cashburners: Die Lilium-Story": https://open.spotify.com/show/0I11ZJnhbqX6o9TQb3c1X6

Produktion: Lilian Hoenen Redaktion: Christine van den Berg

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Transkript anzeigen

00:00:00: Zuletzt habe ich so oft gedacht, Mann!

00:00:02: Ich möchte einfach mutiger werden.

00:00:04: Alleine diese eine Bergwanderung machen oder doch falsche im Springen oder so.

00:00:09: Aber irgendwas hält mich am Ende doch wieder auf vor allem die Angst dass irgendetwas schief gehen könnte.

00:00:16: aber was wäre eigentlich wenn ich es einfach tue und ist doch richtig gut wird?

00:00:20: weil mich das Thema schon solange umtreibt wollte ich es doch unbedingt mal in einer Folge besprechen und das machen wir jetzt.

00:00:28: In der Rubrik geht es dann später um ein anderes Thema, das ja vielleicht auch im weitesten Sinne was mit Risiko zu tun hat.

00:00:35: Und zwar geht's um Fußball!

00:00:36: Die WM ist vorbei, Spanien ist Weltmeister und wie immer Geld nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

00:00:42: Und bald findet ihr schon die Fußball-Weltweisterschaft der Frauen statt... ...und dann will ich hervorbereitet sein und wissen, wie genau Videoschiedsrichterinnen eigentlich arbeiten.

00:00:52: Ich bin Christine van den Berg und ich freue mich dass ihr wieder bei AHA dabei seid.

00:01:06: Eine gute Freundin von mir hat vor drei Jahren etwas ziemlich Mutiges gemacht.

00:01:11: Und zwar hat sie ihren sicheren Job gekündigt, um Theaterstücke zu schreiben und dafür hat sie sich ein Jahr Zeit gegeben, um zu schauen ob es klappt.

00:01:20: Am Ende hat das sogar besser geklappt als ihr sicher hofft hatte!

00:01:24: Ich finde das total bewundernswert – bin dagegen aber voll der Sicherheitsmensch.

00:01:29: Ich will aber trotzdem wissen, wie kriege ich das auch hin?

00:01:32: Kann ich Mut lernen und was haben die ganzen mutigen Menschen eigentlich

00:01:36: gemeinsam?".

00:01:37: Überall das spreche ich heute mit Professor Thorsten Pachor.

00:01:41: Er ist Psychologe und erforscht Risikoentscheidungen und ist daher auch der perfekte Gesprächspartner für unser heutiges Thema – denn es geht um Mut!

00:01:50: Schön dass Sie da sind!

00:01:53: Herr Pachow vielleicht fangen wir mal ganz am Anfang an… mit der Definition Was ist denn Mut überhaupt?

00:02:01: Es ist eine interessante Frage, insbesondere auch deswegen weil tatsächlich Mut sehr intensiv beforst wird in der Verhaltenswissenschaft.

00:02:07: Allerdings nicht unter dem Begriff des Muts sondern unter was wir Mut fassen.

00:02:13: in den Verhaltungswissenschaften ist der Begriff der Risikobereitschaft.

00:02:17: also wir interessieren uns in Verhaltentwissenschaftend dafür unter welchen Bedingungen die Menschen Risiken eingehen und in verschiedenen Situationen auch wie man diese Risikobereitschaft eigentlich erklären kann.

00:02:28: und erstellt sich natürlich die Folgefrage, was ist denn überhaupt Risikobereitschaft?

00:02:32: Und der Risikopereitschraft verstehen wir.

00:02:35: Die Bereitschaft, sich auf Situationen einzustellen oder Entscheidungen zu treffen bei dem man nicht genau weiß, was eigentlich dabei rauskommt, also was die Konsequenz einer bestimmten Verhaltensweise ist.

00:02:46: Also Unsicherheit über die Folgen ist ein wichtiges Merkmal von Risikopolbereitschaft oder Mut.

00:02:52: Und zum zweiten auch die Bereitshaft in einer Situation zu handeln, wo man einen Schaden oder ein Verlust erlauben kann.

00:02:58: Also diese beiden Komponenten Unsicherheit auf der einen Seite und gleichzeitig auch die Möglichkeit eines Schadens.

00:03:04: Das sind wichtige Voraussetzungen in Situationen, in denen wir Risikobereitschaft zeigen können oder eben Mut.

00:03:10: Und wie lässt sich das denn jetzt messen?

00:03:11: Wie mutig Menschen sind?

00:03:15: In Faltenswissenschaften gibt es eine ganze Reihe von unterschiedlichen Methoden um die Risikopereitsschaft oder den Mut einer Person zu messen.

00:03:22: Zum Einen gibt's ganz einfache Fragebögen Also, der Menschen wird eine Scala vorgegeben und wird gefragt auf einer Scala von eins bis zehn.

00:03:31: Bist du eher jemanden, der bereit ist Risiken einzugehen oder bist er eher jemandem, der Risiken vermeidet?

00:03:37: Also solche Selbstauskünfte wo man sich quasi auf die eigene Beobachtung verlassen muss, auf den eigenen Fundus von Erlebnissen mit sich selbst um dann zu diagnostizieren wie breit bin ich eigentlich Risiken einzugehen.

00:03:49: Neben diesen Selbstreports gibt es auch Verhaltensaufgaben wo wir als Wissenschaftler die Person in den Situationen bringen, wo sie eben zwischen unterschiedlich risikoreichen Optionen sich entscheiden können und wieder untersuchen können wie weit gehen die Leute?

00:04:04: Wie weit sind die Leute bereit eine Option zu wählen, die mit einem gewissen Risiko verbunden ist.

00:04:09: Eine sehr beliebte Aufgabe im Kontext ist die sogenannte BART-Aufgabe.

00:04:13: hier geht es darum dass die Person auf einem Bildschirm einen virtuellen Ballon gezeigt bekommt dem man dann aufpumpen kann Und bei jedem erfolgreichen Pumpen, wo der Ballon nicht explodiert bekommen wir so einen gewissen Geldbetrag.

00:04:28: Die Frage ist jetzt wie weit geht man?

00:04:29: Natürlich ist es so dass man mit jedem weiteren Punkten mehr Geld verdient aber es steigt eben auch die Wahrscheinlichkeit des der Ballons zerplatzt.

00:04:36: und wenn das passiert dann hat mal das ganze Geld was man bis dahin gewonnen hat angesammelt hat wieder verloren.

00:04:42: und durch die Bereitschaft der Leute bestimmte Anzahl von Pumps in dieser Aufgabe zu machen, kann man eben messen wie weit die Leute risikobereit sind.

00:04:50: Und in einer gewissen Weise korreliert dann auch das Verhalten in so einer Verhaltensaufgabe mit den Selbstberichten.

00:04:56: Die Koalition ist nicht sehr hoch aber es gibt eine gewisse Korrespondenz zwischen diesen selbst berichteten Risikobereitschaften und dem Gemessenen mit diesen Verhaltungsaufgaben.

00:05:06: Welche Faktoren beeinflussen denn unser Moodlevel?

00:05:09: Also möglicherweise Geschlecht, aber auch Alter, eventuell auch Genetik.

00:05:14: Ja, Mut oder Risikopereitschaft ist ein sehr komplexes Konstrukt und zwar deswegen weil es eine ganze Reihe von Faktoren gibt die unser Mut-Level oder unsere Risikobereitsschaft schärfen oder ausbilden.

00:05:25: Also Männer sind tendenziell eher ein bisschen risikoperator, ein bisschen mutiger als Frauen im Mittel zumindest.

00:05:31: Zum zweiten spielt tatsächlich auch das Alter eine Rolle.

00:05:34: also es gibt so einen Alter zwischen sechs und einsundzig Jahren sowohl bei Männern als auch bei Frauen, die Risikopereitschaft am allergrößten Ausgeprägt ist.

00:05:45: Und sie bleibt dann relativ lange eigentlich konstant und die selbstberichtet zur Risikobereitsschaft zumindest nimmt dann im höheren Alter so ab fünfzig, sechzig, siebzig Jahren ab.

00:05:55: Und hier gibt es interessanterweise aber auch ein paar Diskrepanzin zwischen diesen selbst berichteten Maßen und den Verhaltensaufgaben.

00:06:02: nämlich das ist tatsächlich so dass abhängig von bestimmten Charakteristiken der Verhaltensaufgaben tatsächlich auch ältere Menschen bereit sind, Risiken einzugehen.

00:06:12: Also das ist ein bisschen kompliziert oder komplex die Lage hier wie Alter mit Risikobereitschaft zusammenhängt.

00:06:17: Ein weiterer wichtiger Faktor für die Risikopereitsschaft wiederum einen kleinen Effekt aber auch sehr robust ist die Körpergröße also ganz einfach ein physisches Merkmal.

00:06:26: also sowohl bei Frauen als auch beim Männern ist es so dass Individuen die etwas größer sind eine höhere Risikoperreitschaft angeben.

00:06:34: also möglicherweise Wenn man eine bessere Übersicht hat oder sich etwas größer erfüllt als die Menschen meinen herum, tendiert man auch dazu, etwas Risiko bereiter zu sein.

00:06:45: Welche psychologische oder auch evolutionäre Funktion hat Mut denn?

00:06:50: Ja das ist eine sehr interessante Frage weil Mut spielt natürlich auch im Tierreich eine sehr wichtige Rolle und man findet auch in unterschiedlichen Tierarten dass die meisten Tiere eigentlich eher risikoscheu sind.

00:07:01: also ähnlich wie wir fehlt ihnen auch der Mut.

00:07:04: Und das rürft die Frage auf, welche Funktion hat denn eigentlich Mut beziehungsweise dieser fehlende Mut?

00:07:09: Mut spielt eine wichtige Rolle in dem wir neue Sachen lernen und neue Sachen erforschen vielleicht auch neue Sachen erfinden.

00:07:15: Mut hat aber auch ne sehr wichtige soziale Funktionen und insbesondere in so einer kritischen Phase der Adoleszenz spielten Mut eine sehr wichtige Rolle um einen sozialen Status auszuhandeln.

00:07:25: Wenn man kleine Kinder beobachtet kann man sehen dass Mut physische Funktion hat, nämlich dass man seine eigenen Grenzen kennenlernt und möglicherweise auch erweitert.

00:07:35: Also wenn man was sehr mutiges macht kann man aber eben seinen eigenen Körper Fähigkeiten auch noch erweitern.

00:07:41: Mut ist ja etwas, was wir eigentlich gerne haben für uns.

00:07:44: also ich kenne viele Menschen die sagen Ich wäre gerne mutiger.

00:07:47: inwiefern lässt sich das denn erlernen?

00:07:50: Ja also wie Sie schon gesagt haben es Mut war es was wir häufig mit was positiven konnotieren als Wir finden.

00:07:57: Leute die mutig sind meistens eigentlich Cool, bewundern wir.

00:08:01: Und man belebt sich vielleicht auch im Alltag häufig in Situationen wo mal gerne ein bisschen mutiger wäre, wo man diese ganz intuitive Angst überwinden würde um ein bisschen Mutiger zu sein.

00:08:12: und die Frage ist es möglich dass man sich in eine mutigere Richtung bewegt?

00:08:16: Vielleicht aus wie selbst eine mutigare Person macht als man eigentlich intuitiv ist?

00:08:21: und tatsächlich ist es so das es Wege gibt sich tatsächlich ein bisschen mehr in diese mutige Richtung zu entwickeln.

00:08:27: was sollte auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, dass es auf jeden Fall so gewisse Rahmenbedienungen gibt für das eigene Mood-Level.

00:08:32: Wir haben schon über Alter oder Geschlecht gesprochen.

00:08:35: aus dieser Haut kommt man sozusagen dann nicht raus.

00:08:38: aber ein wichtiger Faktor von Risikopereitschaft sind tatsächlich auch Situationen in dem man was erlernt hat indem man was erfahren hat eigene Erfahrungen sozusagen.

00:08:49: Das heißt, die Mutbereitschaft ist in einer gewissen Weise auch formbar durch die Erfahrung, die wir machen und natürlich können ja auch selbst die Erfahrungen, die Wir machen in der Gewissenweise auch sehr besteuern.

00:08:58: also wir können uns explizit in gewisse Situationen geben wo wir uns mal über diese kleine Schwelle pushen und sagen jetzt reiß ich mich mal zusammen und bin mutig.

00:09:08: Und was man da sehr häufig erfahren wird dass das man eigentlich vor etwas Angst hatte oder ein mulmiges Gefühl hatte obwohl die Situation eigentlich überhaupt gar nicht so schlimm war.

00:09:17: Und das, was man sich als möglich negative Konsequenz ausgemalt hat, dass es gar nicht eintritt, weil das häufig eben eine recht unwahrscheinliche Konsequent ist eines Verhaltens.

00:09:25: Also wenn ich beispielsweise jemanden auf einer Party ansprechen möchte, wird's wahrscheinlich nicht passieren, dass die Person sich gleich umdreht und weggeht oder so.

00:09:33: Das heißt, man kann sich explizit auch diesen Situation hingeben und überlegen okay wie wahrscheinlich ist es denn überhaupt?

00:09:39: Dass hier in der Situation wo ich mutig sein möchte, was ganz Schlimmes passiert.

00:09:43: Wie kann ich mich dann vielleicht auch gegen den schlimmsten Fall immer gewissenweise absichern und sich dann einfach mal diesen kleinen Push geben.

00:09:49: Und das ist immer wieder, immer wieder in Kleinsituationen, sich mal eine neuen Erfahrung hingeben, sich explizit über diese eine emotionale Schwelle hinwegsetzen.

00:09:58: Man wird dann merken dass man über Zeit dann wirklich auch ruhiger wird und offener Gewissen Erfahrungen gegenüber und ich denke es ist ein Weg wie man sich zumindest ein kleines Stückchen im Alltag dann auch mutiger zeigen kann.

00:10:12: Ja, das heißt immer mal wieder kleine positive Erfahrungen machen um zu lernen dass das wovor man Angst hat ja vielleicht gar nicht so schlimm ist oder eventuell die Konsequenzen gar nicht schlecht.

00:10:22: Ich finde damit enden wir eigentlich auf einer hoffnungsvolle Note was ich ja toll finde!

00:10:27: Ich hatte ja auch gehofft dass sie sagen ja mutig sein kann man lernen.

00:10:31: also danke ich Ihnen ganz herzlich für das Gespräch.

00:10:34: vielen vielen Dank nochmal

00:10:35: Vielen Dank für das Interesse und Spaß gemacht.

00:10:38: Und hier geht es jetzt mit einer ganz anderen Frage weiter, und zwar wie eigentlich die VAR-Technologie im Fußball genau funktioniert.

00:10:46: VAR steht für Video Assistant Referee – also Videoschiedsrichter, die gerade bei komplizierten Spielen immer wichtiger werden.

00:10:59: Hinter dem VAR steckt ein eigenes Kontrollzentrum das sogenannte Video Assistance Center kurz VAC.

00:11:07: Dort sitzt ein Team aus Videoschiedsrichtern vor einer ganzen Wand aus Bildschirmen.

00:11:12: Alle Bilder laufen dort in Echtzeit zusammen, gleichzeitig stehen die Videosschiedsrechter über ein verschlüsseltes Funksystem ständig mit dem Schiedsrichter auf den Platz in Kontakt.

00:11:22: Was viele gar nicht mitbekommen – der VAR überprüft jede potenziell oder tatsächlich spielentscheidende Szene!

00:11:29: Nach jedem Tor, jeder möglichen Elfmeter-Situation, jeder direkten roten Karte bei einem Strafstoß oder wenn der falsche Spieler verwarnt wurde läuft im Hintergrund automatisch ein stiller Check.

00:11:41: Fällt dabei nichts auf geht das Spiel einfach weiter!

00:11:44: Davon merken wir als Zuschauer meistens gar nichts.

00:11:47: daher heißt es auch Silent Check.

00:11:50: Erst wenn der Videoassistent den Eindruck hat dass der Schiedsrichter eine Szene verpasst hat oder ihm ein Fehler passiert ist meldet er sich über Funk.

00:11:58: Der Schiedsrichter hört dann meist nur einen kurzen Satz mit der Info, dass ein Check läuft.

00:12:03: Ab diesem Moment schaut sich das VR-R Team die Szene aus verschiedenen Kameraperspektiven an.

00:12:09: Dabei kommt es sogar darauf an in welcher Geschwindigkeit die Bilder abgespielt werden.

00:12:13: Geht es um eine objektive Frage zum Beispiel wo genau ein Faul begonnen hat oder ob es überhaupt einen Kontakt gab?

00:12:20: helfen Zeitloopen und Superzeitloopen?

00:12:23: Soll dagegen beurteilt werden, wie hart ein Faul wirklich war?

00:12:26: Schauen sich die Videochiezrichter die Szene bewusst in normaler Geschwindigkeit an.

00:12:30: Eine Zeitlupe kann einen Zweikampf nämlich deutlich härter wirken lassen als er tatsächlich war!

00:12:35: Wenn das VR-R Team der Meinung ist dass der Schiedsrichter diese Szene selbst sehen sollte empfiehlt es so genanntes Onfield Review.

00:12:44: Dann läuft der Schietzrichter zum Monitor am Spielfeldrand und schaut sich die Bilder noch einmal an.

00:12:49: Das VRR-Team liefert die Bilder, die Informationen und eine Empfehlung.

00:12:54: Wie verbindlich diese Empfehung ist, hängt davon ab, worum es geht.

00:12:57: Bei sogenannten faktischen Entscheidungen – also zum Beispiel bei einer Abseitsposition oder der Frage ob ein Foul innerhalb oder außerhalb des Strafraums passiert ist – folgt der Schiedsrichter den technischen Daten des VRR.

00:13:11: Das sind Situationen, bei denen die Bilder eine eindeutig und messbare Antwort liefern.

00:13:17: Anders ist es bei Szenen, die bewertet werden müssen.

00:13:20: Wie intensiver ein Faul war ein Handspiel absichtlich?

00:13:24: In solchen Fällen schaut sich der Schiedsrichter die Bilder selbst an und kann danach trotzdem bei seiner ursprünglichen Entscheidung bleiben.

00:13:30: Die letzte Entscheidung trifft also immer der Schietzrichter auf dem Platz!

00:13:36: Für heute ist Aha damit zu Ende.

00:13:38: Ich bin Christine van den Berg und hoffe das für euch wieder viel spannendes und nützliches dabei war.

00:13:44: Danke an dieser Stelle auch an meine Kollegin Karin Haswani, die diese Rubrik für uns recherchiert hat.

00:13:50: Und ich habe noch eine kleine Podcast-Empfehlung für euch!

00:13:54: Meine Kolleginnen Kim Torster und Nicole Plich von dem Startup-Magazin Gründerszene haben an einem wirklich tollen Storytelling-Podcast gearbeitet in dem es um den Aufstieg und das Scheitern des Flugtaxi-Startups Lilium geht.

00:14:07: Ich habe auch selbst an dem Projekt mitgearbeitet und würde mich natürlich sehr freuen wenn ihr rein hört.

00:14:12: Der Podcast heißt Cash Burners, die Lilium Story.

00:14:16: Den Link dazu schreibe ich euch in die Shownotes.

00:14:18: Macht's gut und bis bald!

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