Warum wir glauben wollen, dass die Welt gerecht ist
Shownotes
Die meisten Menschen wünschen sich eine gerechte Welt. Doch genau dieser Wunsch kann dazu führen, dass wir Ungerechtigkeiten übersehen oder Betroffenen unbewusst eine Mitschuld geben. Der Sozialpsychologe Andreas Zick erklärt, warum der sogenannte Glaube an die gerechte Welt so tief in uns verankert ist und welche Folgen er für unser Denken hat.
Außerdem geht es um die Frage: Wie funktioniert eigentlich ein Kühlschrank?
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Produktion: Sermet Agartan Redaktion: Fiona Wink
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00:00:00: Die meisten von uns wünschen sich wahrscheinlich, dass die Welt gerecht ist.
00:00:03: Dass gute Menschen belohnt werden, schlechte Menschen Konsequenzen für ihr Handeln tragen und jede und jeder am Ende das bekommt was er oder sie verdient.
00:00:11: Aber warum ist dieser Gedanke für uns eigentlich so wichtig?
00:00:14: Und was passiert wenn die Realität dem widerspricht?
00:00:17: Genau darüber sprechen wir heute und danach geht es um eine Frage aus dem Alltag Wie funktioniert eigentlich ein Kühlschrank?
00:00:24: Ich bin Fiona Wink.
00:00:25: Herzlich Willkommen bei Aha.
00:00:26: Schön, dass Ihr rein hört.
00:00:39: Warum denken wir manchmal, irgendetwas wird die Person schon falsch gemacht haben oder das wird schon seinen Grund haben?
00:00:45: Solche Gedanken sind nämlich gar nicht so ungewöhnlich.
00:00:49: Die Sozialpsychologie beschäftigt sich seit Jahrzehnten damit und spricht in diesem Zusammenhang von der sogenannten gerechten Welttheorie.
00:00:56: Bis heute erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nämlich, wie dieser Glaube unser Denken beeinflusst.
00:01:01: Denn er spielt nicht nur im Alltag eine Rolle sondern eben auch dabei, wie wir auf Armut, auf Krankheiten oder auch auf andere Schicksalsschläge blicken.
00:01:08: Und darüber spreche ich jetzt mit Andreas Zick.
00:01:10: Er ist Sozialpsychologe und leitet das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld.
00:01:22: Hallo Herr Zick!
00:01:23: Schön dass Sie da sind.
00:01:24: Hallo Frau Wink Viele
00:01:27: Menschen wollen ja einfach glauben, dass die Welt im Großen und Ganzen gerecht ist.
00:01:31: Warum ist dieser Gedanke für uns psychologisch so attraktiv?
00:01:35: Also erstmal möchte ich gerne sagen, das tatsächlich sehr weit verbreitet ist.
00:01:39: Mittlerweile reden wir auch nicht nur von einem Glauben an die gerechte Welt sondern es gibt zum persönlichen Glaubens an der gerechten Welt Das was ich habe, das steht mir auch zu.
00:01:49: und dann unterscheidet man in der Forschung auch den allgemeinen Glauben an die gerechte Welt.
00:01:54: Also es geht in der Welt gerecht zu da kommt die Forschung her!
00:01:59: Dieser Glaube gehört zur sogenannten Kontrollüberzeugung und das erklärt auch schon warum er soweit verbreitet ist.
00:02:06: über diesen Glaubem.
00:02:07: Es geht gerecht.
00:02:08: in der Weltsu haben wir Kontrolle Auch eine Suggestion von Kontrolle.
00:02:12: Wir möchten auch die welt gerne gerecht sehen versuchen damit auch sogenannte Dissonanzenwidersprüche zu reduzieren.
00:02:21: Wir sehen viel Ungerechtigkeit, uns geht es vielleicht ganz gut und dann steigt der Glauben an die gerechte Welt dass das ja irgendwie schon ganz gut ist.
00:02:30: Das heißt es dient nicht nur der Kontrolle wir wissen aus der Forschung Es führt auch zu positiven Emotionen Steigert den Selbstwert Und entsteht sowas wie Hoffnung glaube ich dass die welt im ganzen russ und ganzen gerecht ist.
00:02:44: dann steigt die Hoffnung, da steckt die Motivation sich zu engagieren.
00:02:48: Dann steigt auch das Vertrauen.
00:02:50: Das sind so die positiven Seiten.
00:02:52: aber wie gesagt es hat auch negative Seiten denn wir übersehen Ungerechtigkeiten und Rechtwärtigen vielleicht manchmal auch Dinge die gar nicht so gerecht sind.
00:03:01: Sie haben jetzt gerade schon gesagt was die gerechte Welttheorie besagt oder auch der gerechte Welten glaube.
00:03:06: man kann ja auch sagen dass das vereinfacht.
00:03:07: sowas ist wie.
00:03:08: wir glauben oft dass Menschen einfach genau das bekommen was sie verdienen.
00:03:12: Warum fällt uns das so schwer?
00:03:14: zu akzeptieren, dass manche Dinge einfach ungerecht sind?
00:03:17: Fällt uns nicht ganz schwer.
00:03:19: Aber genau hingucken bei Ungerechtigkeit erzeugt dann auch das Gefühl ah ich bin verantwortlich oder ich verliere die Kontrolle und da muss sich genauer nachfragen was sind denn die Ursachen?
00:03:31: also der Glauben an die gerechte Welt ist auch eine einfache Überzeugung.
00:03:35: Ich mache mir die welt damit einfach dich betracht es eben als gerecht.
00:03:40: wir sind tatsächlich auch gesellschaftlich gezwungen, die Welt vielleicht etwas gerechter zu betrachten als sie eigentlich ist.
00:03:48: Weil wir leben in Deutschland in einer Demokratie und diese Demokratie rein auf der gesellschaftlichen Ebene zwingt uns dazu möglichst Gleichwertigkeit, Gerechtigkeit und Gleichheit herzustellen.
00:04:04: Das funktioniert aber nicht!
00:04:05: Das was die Demokratie verspricht, funktioniert im Ganzen nicht.
00:04:09: Und insofern rein gesellschaftlich sind wir gezwungen manches an Ungerechtigkeiten auch immer wieder zu verdecken.
00:04:18: Das ist so ein Grundproblem in jeder Demokratie.
00:04:21: Insofern erklärt das auch einen Teil.
00:04:25: Bei Ungerechtigkeiten, wenn wir genau hingucken fühlen wir uns schlecht.
00:04:29: Das heißt Ungerechtigkeit erzeugt ein Gefühl ich bin verantwortlich und das drückt auch auf den Selbstwert und führt dann dazu dass soziale Vergleiche mit anderen einsetzen.
00:04:43: also insofern der gerechte Welt glauben vereinfacht die Sicht und motiviert uns eben dazu tatsächlich dann viel eher uns zu engagieren, obwohl vielleicht der genaue Blick auf Ungerechtigkeiten das Engagement an die richtige Stelle lenkt.
00:05:01: Kann es denn dazu führen dass wir Menschen denen jetzt etwas Stimmes passiert ist sie zum Beispiel einen schweren Schicksalsschlag erlebt haben unbewusst so eine Art Mitschuld geben?
00:05:10: Ja sehr deutlich.
00:05:11: und das was die Forschung zeigt dieser gerechte Weltglaube geht mit Vorurteilen gegenüber anderen Gruppen die ungleicher behandelt werden nicht so gerecht leben wie wir, dass wir die abwerten und uns die Welt so zurecht bingen.
00:05:26: Dass wir vielleicht unseren Status, unsere Privilegien erhalten können.
00:05:31: Und wir sehen eben in der Forschung viele Stereotype und Vorteile gegenüber langzeitarbeitslosen Menschen, die diskriminiert werden.
00:05:40: Wir sehen in Studien einige Menschen, Die stimmen auch eher zu, dass wenn Diskriminierung stattfindet.
00:05:49: Dass dann die Menschen, die diskriminiert werden, zu sensibel sind.
00:05:53: Da gibt es so Stereotypen wie Wenn ich Armut sehe und glaube die Welt ist im Großen ganz und ganz gerechtig eher dazu neige zuzustimmen naja Arme können ja auf nicht mit Geld umgehen.
00:06:04: also das sehen wir eben.
00:06:06: Positive, seitengerechte Weltglamm geht mit Wohlbefinden und auch mit einer Möglichkeit auf Stress zu reagieren.
00:06:14: Positiver einher aber eben auch mit Opferabwertung Strafärte und dann eben auch eine Rechtfertigung sozialer Ungleichheit die auf Styretypen basiert.
00:06:27: Sind denn manche Menschen besonders anfällig für dieses Denken?
00:06:29: Also spielt es da zum Beispiel eine Rolle ob jemand sich seinen Erfolg hart erarbeitet hat.
00:06:34: oder ist das bei allen gleich?
00:06:35: Also sehr deutlich sehen wir, es spielen auf der einen Seite in der Forschung.
00:06:39: Wenn man all die Studien, die wir haben, das sind leider nicht mehr so viele.
00:06:45: Ich würde mir mehr Studien dazu wünschen.
00:06:48: Es spielt zum Teil Religiösität eine Rolle.
00:06:51: also wenn man mal guckt, so Disposition, autoritäre Weltvorstellungen, Menschen, die meinen, man müsste Härter gegen Außenseiter vorgehen und die sehr auf Gehorsam orientiert sind glauben eher, dass die Welt im Großen und Ganzen gerecht ist.
00:07:08: Wenn sie sich gerecht behandelt fühlen – also das hängt davon ab!
00:07:11: Ich muss mich auch gerecht behandelt fühle.
00:07:14: Dann spielt Misstrauen eine Rolle.
00:07:16: Also ein generelles Misstraunen spielt ne Rolle.
00:07:19: Und so politischer Konservatismus, daß ich eher eine rückwärts vielleicht orientierte Orientierung habe.
00:07:27: Aber es trifft alle Milieus und alle Schichten, da gibt es nicht auch geschlechter.
00:07:31: Unterschiede finden sich in den Studien gar nicht so viel.
00:07:35: Es kommt in der Forschung raus dass die Erziehung eine Rolle spielt.
00:07:39: dieser gerechte Weltglauben entwickelt sich so wenn man die Studienlehre anguckt im fünften Lebensjahr also sehr früh weil Kinder lernen ja auch moral.
00:07:49: Also Moralentwicklung ist das ganz Entscheidendes.
00:07:52: sie merken in dieser Gesellschaft Da müssen Kinder lernen, was ist richtig?
00:07:56: Was ist falsch.
00:07:57: Was ist schlecht?
00:07:58: Was is gut?
00:07:58: so ab dem fünften Lebensjahr und da kann es sein dass Eltern diesen gerechte Weltglauben sehr stark bestärken.
00:08:06: Und dann hängt es tatsächlich auch ab.
00:08:08: Es gibt so wenige Studien die mal Länder- und Kulturen vergleichen.
00:08:12: welche Kultur herrscht vor?
00:08:14: also in westlichen industrialisierten Ländern Ist dieser gerechte weltglaube sehr viel stärker ausgeprägt und das liegt daran dass wir als Mitglieder in so im westlich geprägten Ländern stärker daran glauben, dass wir individuell verantwortlich sind für Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit.
00:08:33: Und für unsere eigene Lage.
00:08:34: Wenn wir dann sehen es gibt gesellschaftliche Ungerechtigkeiten, da neigen wir dazu, so ein gerechter Weltlauben zu entwickeln.
00:08:41: Sie haben's jetzt gerade schon gesagt wie in Deutschland sind ja auch in vielen Situationen sehr privilegiert.
00:08:46: Wenn wir jetzt merken, dass wir vielleicht selber vorschnell urteilen oder auch Ungerechtigkeiten kleinreden.
00:08:52: Wie können wir dann an uns arbeiten?
00:08:53: Oder vielleicht auch unseren Blick schärfen und fairer auf andere Menschen blicken?
00:08:57: Also ganz wesentlich ist – Auf die Menschen nicht nur schauen sondern auf die Umstände in denen Menschen sind!
00:09:03: Wenn wir sehen das gerechte Weltglaube dazu führt, dass Wir uns am Anderen sich mehr kümmern.
00:09:10: In der Demokratie kommt es auf Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe an, dann gucken wir auf die Menschen.
00:09:14: Und da sehen wir nur die einzelnen Menschen.
00:09:17: Irgendjemand liegt da auf der Straße und denkt naja, wohnungslos oder drogenabhängiger?
00:09:22: Oder was auch immer!
00:09:23: Wir gucken auf die Leute?
00:09:23: nein, auf die Umstände gucken in welcher Situation, in welche Lage befinden sich die Menschen?
00:09:30: Dann gucken auf Normen und Werte.
00:09:32: das, was wir von Kindern in Schulen verlangen, verlangen wir selten von uns selbst.
00:09:39: Und es gibt sehr viel Forschung zum prosozialen Verhalten, zu Hilfeverhalten und zu Zivilcourage.
00:09:45: Die geben uns ein schönes Modell vor.
00:09:47: Sie sagen, wann helfen wir anderen?
00:09:50: Wann setzen wir uns trotz des gerechte Weltglaubens auch für andere an?
00:09:54: das siegerechter Leben?
00:09:56: Das verläuft so auf fünf Stufen.
00:09:58: Erstens die Aufmerksamkeit halten!
00:10:01: Wenn wir sehen, dass es Ungerechtigkeit gibt, nicht sofort woanders hinblickt, nicht ablenken lassen, aufmerksam.
00:10:07: richtig interpretieren, dann dritte Stufe Verantwortung übernehmen.
00:10:12: Der gerechte Weltglaube hält uns ab davon individuell Verantwortung zu übernehmen.
00:10:17: dafür sind andere verantwortlich.
00:10:20: und dann die Frage ist welche Strategie haben wir eigentlich?
00:10:23: sehen wir Ungerechtigkeiten?
00:10:24: haben wir individuelle Strategie da etwas dran zu tun?
00:10:27: wer hat welche Strategien?
00:10:29: Und was ist eigentlich die angemessenen Haltung?
00:10:31: also das was die Politik im Großen macht Was Wirtschaft macht?
00:10:36: Wenn man Unternehmen führt, ist man konfrontiert mit den Ungerechtigkeitswahrnehmungen in Unternehmen.
00:10:42: Man muss Dinge durchsetzen – all das funktioniert gesellschaftlich auch.
00:10:48: Herzig!
00:10:48: Das war ein sehr, sehr spannendes Gespräch.
00:10:50: Ich danke Ihnen ganz herzlich dafür
00:10:52: und ich danke Ihnen für die Gelegenheit.
00:10:54: Und wir kommen jetzt zu einer ganz anderen Frage und zwar beschäftigen wir uns jetzt mit Kühlschränken.
00:10:59: Die meisten von uns haben wahrscheinlich ein Zuhause und benutzen ihn auch täglich aber habt ihr euch schon mal gefragt wie der eigentlich funktioniert?
00:11:07: Warum
00:11:07: ist das so?
00:11:08: Die kleine Alltagsfrage.
00:11:13: Auf den ersten Blick wirkt ein Kühlschrank unspektakulär, doch hinter der kalten Luft steckt ein erstaunlich cleveres physikalisches Prinzip.
00:11:21: Viele würden wahrscheinlich sagen, einen Kühlchrank erzeugt Kälte damit unsere Lebensmittel frisch bleiben.
00:11:25: Genau genommen stimmt das aber gar nicht!
00:11:28: Ein Kühl schrank erzeugt nämlich keine Kälthe.
00:11:30: Stattdessen machte etwas ganz anderes, er nimmt die Wärme aus dem Innenraum des Kühlschranks und transportiert sie nach draußen.
00:11:37: Dafür zirkuliert im Kühlschrank ein sogenanntes Kältemittel.
00:11:40: Und das nimmt die Wärme auf.
00:11:41: und im Inneren des Kühlschranks gibt es aber außerdem auch einen Verdampfer, und darin verdampft das flüssige Kältemitdel und beim Verdampfen wird dem Innenraum dann quasi die Wämme entzogen.
00:11:50: Das Keltemittel ist nach dem Verdampffen dann gasbörmig und wird vom Kompressor angesaugt – der ist meistens unten an der Rückseite des Kühlschrangs – und dieser Kompresseur der verdichtet das Kältemetel danach wieder!
00:12:01: Dann strömt das Kältemittel in den Kondensator.
00:12:04: Das sind diese Metallrohre an der Rückseite des Kühlschranks und darin verflüssigt sich das Keltemittel wieder und gibt dabei die aufgenommene Wärme an die Raumluft ab.
00:12:12: Danach beginnt der ganze Kreislauch wieder von vorne, also das Kltemittel fließt zurück ins Innere des Kühlschranks, nimmt erneut Wärmung auf und transportiert sie wieder nach draußen.
00:12:21: Gesteuert wird das Ganze übrigens über ein Thermostat – das misst ständig die Temperatur und schaltet den Kühlchrank immer dann ein wenn es im Inneren zu warm wird!
00:12:29: Wusstet ihr eigentlich, dass ein gut gefüllter Kühlschrank weniger Energie verbraucht als ein halb Lehrer?
00:12:34: Denn gekühlte Lebensmittel, die speichern die Kälte und helfen dabei auch, die Temperatur stabil zu halten.
00:12:39: Noch wichtiger ist allerdings die Kühlstärke nicht unnötig lange offen stehen zu lassen – und komplett vollstopfen sollte man den Kühlchrank auch nicht!
00:12:46: Denn dann kann die kalte Luft nicht mehr richtig zirkulieren….
00:12:50: Und damit sind wir jetzt auch schon am Ende dieser Folge angekommen.
00:12:53: Vielen Dank an dieser Stelle noch an Leon Zens, der sich mit dem Kühlschrank beschäftigt hat und ich verabschiede mich für heute und wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende!
00:13:01: Und falls ihr nach der Fußballweltmeisterschaft auch wissen wollt was es noch für Weltmeister gibt dann empfehle ich euch den Podcast Weltmeester.
00:13:07: da könnt ihr richtig mithraten und glaubt mir es gibt Weltmeisters in Disziplinen die ich nie für möglich gehalten habe.
00:13:12: also hört mal rein den Link dazu stelle ich euch in die Show notes.
00:13:15: Ich bin Fiona Wink und sage tschüss und bis nächste Woche.
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