Impostor-Phänomen – Wenn erfolgreiche Menschen an sich selbst zweifeln
Shownotes
Viele Menschen schreiben ihre Erfolge dem Zufall zu und haben Angst, irgendwann als „Hochstapler“ entlarvt zu werden. Woher diese Selbstzweifel kommen, wen sie besonders betreffen und welche Strategien helfen können, erklärt Sonja Rohrmann, Professorin für differentielle Psychologie & Psychologische Diagnostik, Dekanin des Fachbereichs für Psychologie und Sportwissenschaften und Leiterin der Arbeitsstelle für Diagnostik & Evaluation an der Goethe-Universität Frankfurt.
Außerdem schauen wir uns einen ganz wichtigen Sinn an, ohne den unser Leben ganz schön langweilig wäre: unseren Geschmacksinn.
Hier findet Ihr eine Studie zum Impostor-Phänomen: https://so06.tci-thaijo.org/index.php/IJBS/article/view/521/pdf
Produktion: Lilian Hoenen Redaktion: Antonia Beckermann
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Transkript anzeigen
00:00:00: Alle anderen wissen genau was sie tun, nur man selbst ist auf der Karriereleite nach oben irgendwie durchgerutscht.
00:00:06: Aber Achtung!
00:00:07: Irgendwann fliegt man auf und dann wissen alle das man eigentlich gar nichts kann.
00:00:13: Das ist ein Gedankengang, der einigen Menschen sehr vertraut ist.
00:00:17: Sie leiden unter dem sogenannten Imposter-Phänomen.
00:00:19: Was dass ist?
00:00:20: Und was hilft?
00:00:21: Das erfahrt ihr gleich.
00:00:23: Außerdem schauen wir uns einen ganz wichtigen Sinn an ohne den unser Leben ganz schön langweilig wäre unser Geschmackssinn.
00:00:31: Herzlich willkommen, hallo euch allen zu dieser Folge von Aha!
00:00:34: Ich bin Antonia Beckermann, legen wir los und begeben uns in die Welt der Hochstabler.
00:00:39: Aha –
00:00:41: zehn Minuten Alltagswissen
00:00:44: Ein Podcast von
00:00:45: Welt.
00:00:49: Kenn ihr dieses Imposter-Spiel auf dem Smartphone das man als Gruppe zusammenspielen kann?
00:00:54: Jede Person bekommt da verdeckt auf ihrem Handy eine Rolle.
00:00:57: Entweder du kennst das geheime Wort zum Beispiel Elefant aus der Kategorie Tiere Oder du bist der Imposter und kennst es eben nicht.
00:01:05: Reihum nennt dann jeder einen Begriff, der zu dem Wort passt ohne es direkt zu verraten!
00:01:10: Der Imposter muss dabei so tun als würde er das Wort kennen und ein möglichst unverdächtigen Begriff nennen.
00:01:16: Am Ende stimmt die Gruppe ab wer der Hochstapler war – und der Imposta gewinnt wenn er unentdeckt geblieben ist.
00:01:23: Dieses Spiel haben wir eine weite lang häufiger gespielt und ich kann euch sagen Ich bin sehr selten unenteckt gebleiben.
00:01:29: offenbar steckt in mir kein guter Hochstapl Aber durch dieses Spiel bin ich überhaupt erst auf das Imposter-Phänomen aufmerksam geworden.
00:01:37: Und ich hab gelernt, Imposta bedeutet im Englischen zwar so viel wie Hochstapler – gemeint sind damit aber keine Lügner oder Betrüger, sondern Menschen die trotz echter Leistung und echtem Können überzeugt sind eigentlich gar nichts drauf zu haben!
00:01:51: Und ich habe gelernt dass es dabei um weit mehr als um ein Spiel geht, denn das Imposta Phänomen ist ein Persönlichkeitsmerkmal, das das Leben ganz schön beeinflussen kann Denn Betroffene glauben, ihre Umwelt über ihrer eigenen Fähigkeiten zu täuschen.
00:02:05: Sie führen ihre Erfolge auf externe Faktoren wie Glück oder Zufall zurück und sie haben ständig Angst eines Tages aufzufliegen.
00:02:13: Woher dieses Phänomen kommt?
00:02:14: Wer häufig betroffen ist und welche Strategien wirklich helfen?
00:02:18: Darüber spreche ich jetzt mit Professor Dr.
00:02:20: Sonja Rohrmann.
00:02:21: Sie ist Professorin für Differenzielle Psychologie und Psychologische Diagnostik, Dekanen des Fachbereichs für Psychologie- und Sportwissenschaften.
00:02:28: Und Leiterin der Arbeitstelle für Diagnostic und Evaluation an der Goethe Universität Frankfurt.
00:02:34: Hallo Frau Prof.
00:02:35: Rohrmann!
00:02:35: Ich freue mich dass sie da sind.
00:02:37: Ja vielen Dank.
00:02:38: Freue mich auch Ihnen heute zu dem Imposter Phänomen was erzählen zu können.
00:02:41: Sie
00:02:42: haben schon gesagt, Imposter-Phänomen, die meisten von uns kennen es ja unter Impostasyndrom.
00:02:46: Sie haben dazu geforscht und sie halten einen anderen Begriff für den besseren.
00:02:50: Welchen?
00:02:51: Und warum?
00:02:52: Ja ich sage nicht so gerne Impostasyndrom weil Syndrom kommt aus dem Medizinischen und das ist eine Kombination von Symptomen, die zusammen ein bestimmtes Krankheitsbild ergeben.
00:03:02: Und das Imposterphänomen oder das Impost der Persönlichkeitsmerkmal ist keine Krankheit, sondern es ist ein Persönliches Merkmal und deshalb gefällt mir Phänomen.
00:03:10: Oder ein Poster-Selbstkonzept besser als Symptom weil er es eben auf was Krankhafts hinweisen würde und es handelt sich aber eben um ein Persöhnliches Merk mal was in mehr oder weniger starke Ausprägung vorlegen kann.
00:03:22: Jetzt haben Sie schon gesagt dass keine Krankheiten.
00:03:24: versuchen wir doch einmal irgendwie rauszufinden.
00:03:26: wo verläuft denn die Grenze jetzt zwischen so gesunden Selbstzweifeln, die jeder von uns hat und der sicherlich auch Sinn machen.
00:03:32: Und eben dem Imposter-Selbstkonzept.
00:03:36: Dann wenn es besonders stark ausgeprägt ist, ist die Grenze dann, wenn Leidensdruck entsteht im Alltag?
00:03:40: Wenn man bestimmte Schritte im Alltag nicht mehr macht, bestimmte Positionen ausschlägt, die man sich nicht zutraut, bestimmten Jobs nicht antritt.
00:03:47: Von starken Selbstzweihe geplagt sind sie den Alltag beeinträchtigen, dass man zum Beispiel um nicht zu versagen, ganz viel Arbeit investiert, kaum noch Freizeit hat.
00:03:56: Wenig schlägt weil man sich sorgt macht all diese Dinge.
00:03:58: wenn das wirklich so ist dass es den Alltag tangiert dann ist es auch so dass es behandlungsbedürftig ist und dann hat es auch ein Krankheitsjahr in dem Sinne eine extreme Ausbringung
00:04:09: Und ist das ein Phänomen was ganz individuell in uns drin liegt?
00:04:12: Dass es ein Persönlichkeitsmerkmal oder kann es durch andere Faktoren erst beeinflusst werden?
00:04:16: also mir fällt einen soziale Herkunft vielleicht auch soziale Medien oder einer Arbeitskultur in der man ist
00:04:21: Ja, es ist zum einen ein Persönlichkeitsmerkmal was auch in einem selbst liegt.
00:04:27: Auch genetisch bedingt ob man eher ein ängstlicher oder weniger ängslicher Mensch ist und dann aber auch natürlich kommen wieder bei allen persönlichen Phänomen weil zumindest als Ausprägung spielen Umwelt-und Anlage eine Rolle.
00:04:38: also das ist bestimmt so dass man eine bestimmte Ängstlichkeit mitbringt und emotional eher auslenkbar ist als andere Personen.
00:04:46: Aber es kommt auch bestimmte Umwelterfahrungen zu, zum Beispiel in der Familie.
00:04:49: Wenn ein hoher Leistungsogen steht oder das Kind das Gefühl hat, dass wird um seiner Leistung, will er nicht um seine Selbstwillen geliebt oder jemand anderes in einer Familie hat schon die Rolle des Intelligenten dann hat man vielleicht eher die Rolle eines Hübschen- oder Sozialen und dann entwickelt man auch eher einen Posterselbstkonzept.
00:05:06: Oder auch wenn der Familie es so ist, dass die Eltern zum Beispiel sich einen sozialen Aufstieg gewünscht hätten und das Kind jetzt vollziehen soll.
00:05:13: Und das Kind das Gefühl hat aber eigentlich gehört gar nicht in die Welt der akademischen Welt oder sowas und eher ein Auftrag der Eltern zu erfüllen.
00:05:20: Auch dann kann man eher sein Imposter selbst Konzept ausbilden.
00:05:24: Und natürlich ist doch ein Gesellschaft Phänomen in bestimmten Gesellschaften gerade im westlichen Industriegesellschaften wo Leistungs- und sehr hohe Rolle spielt.
00:05:31: Es ist auch ausgeprägt als in anderen Ländern
00:05:34: Und man hört ja häufig, dass vor allem Frauen betroffen sind.
00:05:37: Ist das tatsächlich so?
00:05:37: Stimmt es auch, sagt die Wissenschaft?
00:05:39: Da ist es nicht so, rein wissenschaftlich können wir sie empirisch nicht nachweisen.
00:05:42: Man denkt immer, dass Frauen eher betroffen sein, weil sie eher davon reden.
00:05:46: Männer verbergen's oft und leiden darunter sehr und sind sehr entlastet wenn sie hören, es geht auch anderen erfolgreichen Männern sowie ihnen.
00:05:54: also rein empirisch könnten wir in den ganzen Studien niemals nachweisen, dass es eine große Geschlechts-, also keine Geschlechtsrepanz gibt sondern Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen davon.
00:06:04: Wir schauen uns gleich noch an, wie wir daraus kommen.
00:06:07: Wenn uns das wirklich jetzt negativ beeinflusst?
00:06:08: Aber vorab trotzdem noch eine Frage gibt es denn – wenn man das jetzt so an sich fest stellt – gibt es dann auch irgendwelche positiven Seiten an diesem Imposter-Selbstkonzept?
00:06:17: Ja durchaus, die Imposta haben einen wahnsinnig hohen Antrieb.
00:06:20: Die sind sehr leistungsstark und sehr erfolgreich weil einfach ihre Angst sehr stark antreibt.
00:06:25: das heißt aber sie sind zum Beispiel sehr beliebte Mitarbeiter ja weil sie in sehr viel Leisten der Leistung bereit sind und auch zufrieden in der zweiten Reihe sind.
00:06:35: Sie müssen nicht in der Erstreihe stehen sondern lassen ihrem Chef ihren Vorgesetzten gerne Glocke und Erfolge.
00:06:40: einheitens sind aber die Motoren dahinter.
00:06:42: also ein sehr beliebtem Mitarbeiter und sehr zuverlässig, einfach auch Menschen die sich nicht so gerne vor der Grundstelle sondern einfach auch sozial meistens sehr kompatibel sind.
00:06:52: All das macht sie eigentlich auch so sehr beliebt mit Mitarbeitern und Kollegen und Kolleginnen.
00:06:57: Der Nachteil ist natürlich dass die auf die Dauer sehr stark ausbrennen dadurch dass sie ebenso viel arbeiten und jeden kleinsten Fehler als Misserfolg betrachten also gar nicht so für sich selbst.
00:07:06: auf den hohen Einsatz sie bringen Auch das Gefühl haben Boah ich habe jetzt auch tolles geleistet Und das führt dann auch dazu langfristig einfach sehr stark belastet sind.
00:07:16: Dann schauen wir uns zum Schluss doch mal an, was kann man denn jetzt tun?
00:07:19: Also im Netz ich habe mal gegoogelt findet man natürlich jede Menge Tipps was man machen kann.
00:07:24: aber welche Strategien sind jetzt tatsächlich empirisch belegt?
00:07:26: was macht aus ihrer Sicht wirklich Sinn?
00:07:28: wie kann man selbst daraus finden?
00:07:31: Selbsthilfe-Maßnahmen sind oft sehr praktisch, sondern sie einfach mal Erfolge aufschreiben.
00:07:35: Wenn man erfolgreich war sich das mal schriftlich festhält weil man sonst irgendwie jemand dazu neigt alles so klein zu reden.
00:07:42: und kleinste Fehler wenn man zum Beispiel einen Sprachfehler in einem Vortrag macht dann war der ganze Vortragen Mist.
00:07:47: dass man versucht es in einer realistischen Bahn durch aufschreibt Tagebuch schreiben darüber zu bringen dann aber auch, dass man mit Kollegen und Kolleginnen darüber spricht.
00:07:56: Also nicht mit Freunden als denke ich mal, die sind mir eh wohl gesonnen, sie sehen mich im anderen Licht und wollen mehr nur gut ist, deshalb sind wir nicht objektiv.
00:08:02: Soll damit jemand das vielleicht beurteilen kann wie gut man es?
00:08:05: Und sich da realistisches Feedback einzuholen, das hilft auch.
00:08:10: Ich denke, es ist wichtig umzulernen.
00:08:12: Wenn man immer sagt, wenn man gelobt wird für Leistung, sagt ah nee so wild war das gar nicht, ich habe wahnsinnig viel dafür getan, es hätte jeder gekonnt, wenn er so viel geleistet hätte, anders umzugehen mit Komplimenten und sich zum Beispiel dafür bedanken, stets abzuwehren.
00:08:25: Weil für andere erscheint das dann oft so als würde man nach Komplimenten suchen also Fische vor Kompliments.
00:08:31: auch nicht so wild war dass ich in anderem wieder sage aber du bist doch ganz toll!
00:08:34: Das kommt oft gar nicht so sympathisch rüber und man sollte vielleicht auch mal trainieren, dass man Lob annimmt für gute Leistung.
00:08:40: Auch das ändert was
00:08:42: leidfristig.".
00:08:44: D.h.,
00:08:44: Sie würden sagen im Posterphänomen ist etwas.
00:08:46: da haben wir einen guten Anteil dran und können wirklich selbst etwas tun, damit wir damit besser umgehen können.
00:08:51: Oder vielleicht sogar es ganz los werden?
00:08:53: Ja also auch das hilft.
00:08:55: gerade Männer zum Beispiel profitieren sehr von Gruppentherapien wo auch andere erfolgreiche Männer drin sind wo sie das Gefühl haben die das denn und dann entlastet das total.
00:09:05: man sieht wie andere auch damit umgehen.
00:09:07: bei Frauen sind Einzeltherapien oft wirksamer aber auch einfache Coachings können helfen usw.
00:09:13: dass man lernt, sich realistischer einzuschätzen und auch die Erfolge genießen zu können.
00:09:20: Frau Prof.
00:09:20: Rommann, das war ein schönes Wort zum Schluss!
00:09:22: Ich danke Ihnen sehr.
00:09:23: Gerne.
00:09:25: Im etwas anderen Sinne bleiben wir bei unserem nächsten Thema in unserem Gehirn – genauer auf unserer Zunge.
00:09:31: Und ich kann schon verraten, wen ihr jetzt an diese Zungenlandkarte aus der Schule denkt, vergesst sie lieber ganz schnell wieder.
00:09:39: Warum ist es so?
00:09:40: Die kleine
00:09:41: Alltagsfrage
00:09:43: Wenn wir erkältet sind und die Nase verstopft ist, dann schmeckt plötzlich selbst unser Lieblingsessen furchtbar langweilig.
00:09:50: Die Zunge meldet dann zwar weiterhin salzig oder sauer – aber das komplexe Aromabild, das fehlt!
00:09:57: Die meisten von uns würden wahrscheinlich denken dass mit der Zunge etwas nicht stimmt?
00:10:01: Tatsächlich liegt die Ursache aber ganz woanders….
00:10:04: Unsere Zunge muss man so ehrlich sagen, die kann eigentlich erstaunlich wenig.
00:10:08: Im Mund befinden sich zwar zwischen zweitausenden und fünftausend Geschmacksknospen verteilt auf Zunge, Gaumen und Rachen – trotzdem kann die Zunge nur fünf verschiedene Geschmacksinformationen an das Gehirn weitergeben.
00:10:20: Süß, salzig, bitter, sauer und umami!
00:10:24: Und falls ihr euch jetzt auch kurz fragt was das ist?
00:10:26: Das ist dieser herzhaftwürzige Geschmck den man zum Beispiel von Parmesan-Pilzen oder Brühe kennt….
00:10:31: Und trotzdem schmeckt Erdbeereis zum Beispiel ganz anders als Himbeere, obwohl beide süß und leicht sauer sind.
00:10:37: Rotwein schmeckt eben anders als Traubensaft, Parmesan anders als Gaula!
00:10:42: Jetzt die Frage wie passt das alles zusammen?
00:10:45: Die einfache Antwort ist Geschmack entsteht nicht nur auf der Zunge – er wird von verschiedenen Sinnen beeinflusst und der wichtigste davon ist der Geruchssinn.
00:10:54: Unser Schmecken wird zu etwa achtzig Prozent vom Geruch bestimmt.
00:10:57: Nur rund zwanzig Prozent des Geschmackserlebnisses kommen von den Geschmacksknospen auf Zunge, Gaumen und Kildeckel – der Rest liefern die Riechrezeptoren in der Nase!
00:11:07: Und das passiert nicht weil wir vor dem Essen daran schnuppern….
00:11:10: Der entscheidende Moment kommt tatsächlich erst beim Kaun und Schlucken.
00:11:15: Dabei steigen flüchtige Aromastoffe über die Verbindung zwischen Rachen-und-Nase in die Nasenhöhler auf.
00:11:21: Dort treffen sie auf die Sinneszellen, die für die Wahrnehmung von Gerüchen zuständig sind.
00:11:26: Fachleute nennen das Retronasales Riechen oder vereinfacht gesagt wir riechen unser Essen von innen.
00:11:33: Das Gehirn setzt dann all diese Informationen zusammen.
00:11:36: Die fünf Geschmäcker von der Zunge tausende Aromen aus der Nase dazu Temperatur und Textur Und baut dann daraus ein komplexes Geschmackserlebnis.
00:11:46: Was wir als Geschmack wahrnehmen, ist also in Wirklichkeit eine Konstruktion unseres Gehirns aus vielen verschiedenen Informationsquellen.
00:11:53: Und noch etwas, das ich vorhin schon gesagt habe und dass viele von uns bestimmt noch aus dem Schulunterricht kennen – die berühmte Zungenlandkarte!
00:12:00: Also diese Idee, dass man süßes vorne auf der Zunge schmeckt, bitteres hinten und saures an den Seiten.
00:12:06: Das gilt heute als widerlegt.
00:12:08: Geschmacksknospen sitzen über die gesamten Zungenoberfläche verteilt ebenso auf dem Gaumen mit dem Kehlkopf und dem Rachen.
00:12:15: Alle Grundgeschmecker werden also über die gesamte Zungenoberfläche wahrgenommen.
00:12:19: Ohne feste Zonen!
00:12:22: Und damit sind meine zehn Minuten hinter dem Mikro heute schon wieder vorbei, ich sage ganz lieben Dank an meine Kollegin Karin Haswani, die sich für uns intensiv mit dem Geschmacksinn beschäftigt hat und danke auch euch allen für all die spannenden Fragen und Infos, die ihr uns immer wieder unter den Folgen hinterlasst.
00:12:37: Schreibt gerne weiter.
00:12:38: wir lesen alles, wir nehmen alle Fragen auf und wir freuen uns jedes Mal.
00:12:41: Für heute sage ich Tschüss, ich freue mich auf euch in der nächsten Folge.
00:12:45: Mein Name ist Antonia Beckermann, bleibt gesund, bleibt neugierig und bis ganz bald!
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