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Skin Picking und Trichotillomanie: Wenn der eigene Körper zum Stressventil wird

Shownotes

Was steckt hinter Skin Picking und Trichotillomanie und warum können manche Menschen nicht aufhören, an ihrer Haut zu kratzen oder sich Haare auszureißen? Die Psychologin Christina Gallinat erklärt, warum diese Verhaltensweisen ernstzunehmende psychische Erkrankungen sind, welche Rolle Stress und Gefühle dabei spielen und weshalb frühe Hilfe so wichtig ist.

Mehr Informationen zum Thema gibt es auf der Website von Christina Gallinat sowie beim Verein Skin Picking und Trichotillomanie e.V.

Eine spezialisierte Anlaufstelle bietet das Uniklinikum Heidelberg, mehr dazu hier.

Außerdem geht es um die Frage: Woran erkennt man wirklich gutes Olivenöl?

Produktion: Serdar Deniz Redaktion: Fiona Wink

"Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen" ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.

Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html

Transkript anzeigen

00:00:00: Vielleicht habt ihr euch schon mal dabei erwischt, wie ihr an den Nägeln kaut während ihr eine Serie schaut oder ihr steht vor dem Spiegel und wollt unbedingt noch schnell ein kleines Pickelchen ausdrücken.

00:00:09: Sowas machen viele Menschen ganz automatisch nebenbei aber für manche wird genau daraus etwas dass sie kaum noch kontrollieren können und das den Alltag stark belastet.

00:00:18: Und genau darüber sprechen wir heute denn hinter Skin-Picking und Trichotelomanie stecken ernstzunehmende psychische Erkrankungen die oft mit viel Scham, Schuldgefühlen.

00:00:26: Und danach geht es um eine Frage, die viele von euch vielleicht schon mal ratlos vor dem Supermarktregal gemacht hat.

00:00:34: Woran erkennt man denn eigentlich gutes Olivenöl?

00:00:37: Ich

00:00:37: bin Fiona Wink, herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Aha und ich freue mich, dass ihr wieder dabei seid!

00:00:53: Skindpicking und Trichotelomanie gehören zu den sogenannten körperbezogenen repetitiven Verhaltensstörungen.

00:00:59: Das klingt vielleicht erstmal kompliziert, beschreibt aber einfach nur verhaltensweisen die sich immer wiederholen – zum Beispiel das ständige Bearbeiten der Haut oder das Ausreißen von Haaren!

00:01:09: Und Letzteres passiert bei der Trichutilomanie.

00:01:12: Also Betroffene reisen sich immer haare aus und beim Skind-Picking wird die Haut ständig aufgekratzt oder aufgedrückt.

00:01:19: und dass eben oft so lange bis richtige Wunden entstehen.

00:01:22: Es gibt aber auch noch weitere dieser Verhaltensstörungen, zum Beispiel starkes Nägelkaun oder das Kaun an den Innenseiten der Wangen.

00:01:29: Und wichtig ist – das sind anerkannte psychische Erkrankungen die auch offiziell diagnostiziert werden – teilweise aber gar nicht so lange – Skin Picking z.B.

00:01:37: erst seit Jahrzehnten Und bis heute gibt es dazu auch noch vergleichsweise wenig Forschung.

00:01:43: Aber ich spreche jetzt mit einer Expertin, die sich seit vielen Jahren intensiv mit genau diesen Erkrankungen beschäftigt.

00:01:49: Es ist Christina Gallinat – sie ist Psychologin und Systemische Therapeuten.

00:01:55: Hallo Frau Gallinatschön dass Sie da sind!

00:01:57: Ja, schön dass ich da sein darf!

00:01:59: Sie forschen ja seit Jahren zu Skindpicking und Trichotillomanie.

00:02:03: Warum ist das mehr als nur eine schlechte Angewohnheit?

00:02:06: Es gibt verschiedene körperbezogene repetitive Verhaltensweisen.

00:02:09: Dazu gehört das Haar-Zupfen, also das Kernsymptom der Trichotelomanie, Skinpacking des bearbeitenden Haut und so weiter.

00:02:15: Genau kennt man alles ein bisschen aus einem normalen Alltag mal irgendwas aufzukratzen oder mal irgendwie bei Haare weg zu zupfen.

00:02:23: aber es gibt eben durchaus Personen bei denen das zur Belastung wird und wo dieses Verhalten auch einfach sehr übermäßig auftritt und dann nicht mehr kontrolliert werden kann.

00:02:32: Sie haben es jetzt gerade schon gesagt, es tritt in vielen verschiedenen Formen auf.

00:02:35: Man kennt das ja vielleicht auch aus dem eigenen Umfeld beim Nägelkauen oder so... Oder ja wenn man einmal an einem Pickel rumdrückt aber ab wann wird denn dann daraus wirklich eine ernstzunehmende psychische Belastung?

00:02:45: Ab wann kippt

00:02:46: das?!

00:02:47: Genau, es gibt also wesentlichen drei Kriterien die man sich merken kann.

00:02:51: Einmal kommt dieses Verhalten ja wiederholt vor so ein repetitives Verhalten und das führt zu körperlichen Schädigungen.

00:02:59: Das heißt beim Skinpicking wäre das im wunden Narben

00:03:01: usw.,

00:03:02: bei der Trichotillomanie wäre das der Haarverlust.

00:03:05: Also dass Kaltestellen entstehen oder die Wimpern fehlen, die Augenbrauen Löcher haben zum Beispiel Genau, oder Nagelkorn gehört ja auch dazu dass da auch so Schäden auftauchen.

00:03:15: Das heißt also einmal das kommt wiederholt vor Es verursacht körperliche Schädigungen auf irgendeine Weise.

00:03:21: und ganz wichtig dass es eben nicht kontrolliert werden kann Also dass die Leute oft viele Versuche hinter sich haben das zu kontrollieren Und das erfolglos geblieben ist.

00:03:30: und das dritte Kriterium Dass es eben irgendeinerweise emotionale Belastung Oder auch Beeinträchtigungen im sozialen Leben Berufsleben im Alltagsleben Verursacht.

00:03:41: Es gibt keine Kriterien in dem Hinblick auf Häufigkeit, Intensität usw.

00:03:46: Also es geht immer darauf dieses Verhalten tritt auf verursacht Schäden kann nicht gut kontrolliert werden und verursagt eben auch eine emotionale Belastung oder Beeinträchtigung im Alltag.

00:03:57: Sie haben ja jetzt gerade auch über die psychische Belastung gesprochen.

00:04:01: Kann man denn sagen, was kurz davor und kurz danach im Kopf passiert?

00:04:04: Also wenn man jetzt irgendwie denkt okay ich fange gleich an mich wieder selbst zu verletzen oder irgendwas an meinem Körper zu tun... Was passiert da im Gehirn?

00:04:11: Gibt es da irgendwie so typische emotionale Dynamiken?

00:04:14: Das ist sehr unterschiedlich!

00:04:16: Man kann eigentlich aus zwei Arten dieses Verhaltens entscheiden.

00:04:20: also auf der einen Seite kommt das so oder kann das ganz unbewusst automatisch nebenbei vorkommen als wenn läuft's zum Beispiel auch Autofahren und dieses Scannen an den Haaren nebenbei beginnt oder vor allem auch so auf dem Rufa, bei der Arbeit am PC zu Hause.

00:04:35: vor allem kommt das sehr häufig vor.

00:04:37: Und dann ist es gar nicht unbedingt mit bestimmten Emotionen verbunden sondern kann auch einfach so ganz automatisiert auftauchen.

00:04:45: Was aber häufig irgendwie damit im Zusammenhang steht, ist auch ein Erleben von Stressdruckanspannung oder eben auch Langeweile und Unterstimulationen.

00:04:55: Also das sind häufig solche Themen oder auch vor allem so intensive Gefühle.

00:05:01: Also besonders starke Emotionen, das kann auch sowas sein wie Ärger, Unsicherheit, sowas wie Grübeln ist keine Emotion aber grübelns oft verbunden damit und hinterher kommen dann aber Scham, Schuldgefühle, Ärger über sich selbst und zwischendurch gibt es eine kurze Erleichterung also dass es so eine Dynamik die relativ häufig berichtet wird Aber es ist nicht immer im Kontext von bestimmten Emotionen zu sehen.

00:05:27: Sie sind ja auch systemische Therapeuten und arbeiten schon sehr lange zu diesem Thema, woran merkt man denn vielleicht?

00:05:32: dass man da langsam reinrutscht?

00:05:33: Also was sagen sie den Menschen die dann vielleicht gefährdet sind?

00:05:36: Was kann man in dem Moment tun?

00:05:38: Ja das sind meistens Entwicklungen über viele Jahre gehen.

00:05:41: also viele kennen auch so ähnliche Verhaltensweisen von sich als Kind zum Beispiel schon oder sagen ja ich habe schon früher irgendwie als kindnäge gekaut oder was Ähnliches gemacht.

00:05:50: Meistens gibt's irgendwie Vorläufer wo man auch bei Kindern sieht oder in der Vergangenheit von PatientInnen sieht, dass es da schon so Versuche gab irgendwie sich zu regulieren.

00:06:00: Zum Beispiel über solche Verhaltensweisen.

00:06:03: und wenn man aber jetzt also meistens geht's dann so richtig los mit der Skin Picking Störung oder mit der Tricotillomanie in der Jugend, also in der Pubertät Und das sind die Frage okay Kann man dieses Verhalten denn noch einschränken?

00:06:16: Wenn man es einschrecken möchte?

00:06:18: Also im Grunde genommen schaut man sich auch einfach diese drei Kriterien an, die ich vorhin genannt hatte.

00:06:23: Also kommt das Vorfall oder sagt es Schäden?

00:06:25: Kann ich's kontrollieren?

00:06:26: Schränkt es mich ein.

00:06:27: und wenn man vielleicht schon mal den Gedanken hatte von vielleicht wäre es gut, sich Hilfe zu holen dann hat das meistens einen ziemlich guten Grund, wenn dieser Gedanke auftaucht.

00:06:36: also auch dieser Gedank ist so ein Marker.

00:06:39: Bei diesen Themen ist es aber oft so, dass Betroffene ganz lange einfach alleine damit kämpfen und selbst so das Gefühl haben.

00:06:45: Es ist nur eine schlechte Angewohnheit.

00:06:47: sie sind einfach nur undiszipliniert.

00:06:49: Sie müssten sich mehr anstrengen.

00:06:51: Das ist eben einfach was woran sie selbst schulds sind.

00:06:54: Und wenn dieses Thema schon so aufgeladen ist mit so viel Schuldgefühl Soviel Scham vor allem auch Dann ist das auch ein Anzeichen dafür Ja, vielleicht noch mal mehr damit beschäftigen sollte.

00:07:07: Und das ist meistens so.

00:07:08: der Beginn also überhaupt erstmal dieses Thema zu verstehen da kann man auch selbst wie Podcast hören ein bisschen was lesen dazu es gibt inzwischen auch ein paar gute Bücher und sich erstmals informieren und zu verstehen was es mit diesem Verhalten auf sich hat.

00:07:23: Also wenn man nicht soweit ist sich tatsächlich professionelle Hilfe zu holen dann ist das ein guter erster Schritt einfach erstmal für den verständnis zu sorgen.

00:07:31: Und wenn man dann irgendwann merkt, es geht nicht mehr alleine.

00:07:34: Wo kann man sich denn Hilfe holen?

00:07:36: Also ich meine das Wichtigste hatte ich gerade gesagt also sozusagen dass man sich erst mal informiert.

00:07:40: Internet gibt's da einiges inzwischen.

00:07:41: Dann gibt es einige Selbsthilfegruppen wo man auch wenn man jetzt erstmal keinen Platz zum Beispiel kein Therapieplatz bekommt Da auch schon mal andocken kann sich informieren kann.

00:07:49: Es gibt auch einen skinpicky und trichotolomanieverein der immer wieder Angebote hat auch zum Austausch.

00:07:54: und was eben ganz wichtig ist die richtige Anlaufstelle ist tatsächlich einfach eine reguläre Psychotherapie.

00:08:01: Da ist die Methode der weili-kognitive Verhaltenstherapie, das ist natürlich immer mühsam.

00:08:05: Die Sache mit den Therapieplätzen, das hat sich glaube ich überall rumgesprochen und dass es immer schwierig ist aber trotzdem unbedingt darum bemühen lieber zu früh anrufen als zu spät und keine Sorge haben, dass es nicht wichtig genug wäre irgendwie um vorstellig zu werden sondern das ist ein trifftiger Grund und wenn man früher geht ist es immer besser.

00:08:25: Und wenn man jetzt vielleicht andersherum bemerkt, dass eine betroffene Person im Umfeld hat oder sich das gerade in diese Richtung entwickeln könnte.

00:08:33: Wie

00:08:33: kann man damit umgehen und die Betroffenen wirklich unterstützen?

00:08:37: Was ist vielleicht auch kontraproduktiv also was hilft dann wirklich?

00:08:42: Das allerwichtigste ist einfach keinen Druck zu machen.

00:08:46: Weil es auch so ein bisschen die Frage wer das eigentliche Problem hat bei dem Thema weil oft sind ja auch die Angehörigen etwas ein bisschen genervt von diesem Verhalten oder stören sich selbst daran.

00:08:55: Und andererseits wollen sie vielleicht auch einfach helfen, weil Sie natürlich merken, dass es irgendwie belastend ist.

00:09:01: Wobei nicht natürlich merkt manchmal als blickt das auch so ganz unter dem Radar.

00:09:05: aber wichtig ist kein Druck machen die Grenzen respektieren der Person, die da tatsächlich betroffen ist.

00:09:12: Weil es hilft überhaupt nichts zu sagen gehen lasst es doch mal oder du machst es schon wieder.

00:09:16: Es hört doch mal auf!

00:09:17: Weil das macht einfach nur mehr Druck und mehr Druck bedeutet im Grunde mehr von diesem Verhalten weil es genutzt wird, um den Druck auch zu regulieren.

00:09:27: Insofern ist das nicht hilfreich.

00:09:29: Hilfreich ist wenn sich Angehörige selbst darüber informieren und wenn's darum geht, um diese Frage soll ich meiner Partner-Partnerin zum Beispiel helfen, darauf aufmerksam machen

00:09:38: usw.,

00:09:39: Wenn das unbewusst passiert dann ist das einfach was, was man gut absprechen muss mit der Person.

00:09:44: Und wenn die Person sagt hey sagen wir doch Bescheid, wenn dich irgendwie zu lang im Bad bin und da wahrscheinlich vorm Spiegel klebe, dann ruf mich doch einfach.

00:09:53: Also wenn man da selbst solche Absprachen trifft, ist das völlig in Ordnung.

00:09:57: Aber ansonsten ist es einfach wirklich wichtig, da keinen Druck zu machen verständnisvoll damit umzugehen und nicht vorrufsvoll.

00:10:04: Also viel Verständnis und auch viele individuelle Absprache!

00:10:08: Ich danke Ihnen ganz herzlich Frau Galinert für das spannende Gespräch.

00:10:11: Das

00:10:11: freut mich auch sehr.

00:10:12: Dieses Thema braucht einfach so viel mehr Platz und da freue ich mich immer, wenn's dann diesen Platz bekommt.

00:10:18: Und wir machen jetzt weiter mit einer Frage, die viele von euch wahrscheinlich kennen.

00:10:21: Woran erkennt man denn wirklich gutes Olivenöl?

00:10:24: Im Supermarktregal sieht ja vieles erst mal sehr hochwertig aus.

00:10:27: also schöne Glasflaschen mediterrane Landschaften auf dem Etikett und vielleicht auch so Begriffe wie Kalt gepresst.

00:10:34: aber was davon sagt wirklich etwas über die Qualität aus.

00:10:37: das klären wir jetzt.

00:10:40: Warum ist es so?

00:10:42: Die kleine Alltagsfrage

00:10:45: Ich persönlich, ich gebe es offen zu.

00:10:47: Ich kaufe oft die Flasche mit der schönsten mediterranen Landschaft drauf – also ein Olivenbaum im Sonnenuntergang vielleicht noch ein kleines Dorf im Hintergrund und irgendwo steht dann vielleicht extra Virginien oder Nativ?

00:10:57: Oder sogar noch Bio drauf!

00:10:59: Aber ist das wirklich hochwertig oder einfach nur gutes Marketing?

00:11:03: Fangen wir erstmal ganz grundsätzlich an.

00:11:06: Gutes Olivenöl ist immer kaltgepresst und nativ extra, die Bezeichnung Nativ Extra oder Italienisch Extra Virginen ist in der EU nämlich geschützt und bedeutet dass das Öl ausschließlich mechanisch gewonnen wurde also ohne starke Erhitzung oder Chemie.

00:11:20: und alles was einfach nur natives Oliwenöl oder raffiniert heißt es eben qualitativ deutlich schlechter.

00:11:27: Außerdem wird gutes Olivenöl fast immer in dunklen Flaschen oder in Dosen aufbewahrt, denn Licht ist einer der größten Qualitätskiller.

00:11:35: Und auch die Herkunft ist ein wichtiges Qualitätersmerkmal

00:11:37: –

00:11:38: sehr waage.

00:11:38: Angaben auf dem Etikett wie z.B aus EU und Nicht-EU Ländern sind nämlich ganz typisch für Massenware!

00:11:45: Und hochwertige Öle, die nennen dann ganz konkret das Herkunftsland und geben sogar auf die Regionen oder das produzierende Unternehmen an.

00:11:53: Also je transparenter das Etikett ist, desto besser ist meistens auch das Öl.

00:11:58: Außerdem solltet ihr nicht nur auf das Mindesthaltbarkeitsdatum sondern am besten auch auf das Erntejahr achten.

00:12:03: Olivenöl altert nämlich sehr schlecht!

00:12:06: Und alles was deutlich über zwei Jahre alt ist, das verliert am Ende einfach an Aroma und Qualität.

00:12:11: Wenn ihr das Öl vor dem Kaufen probieren könnt, in Bioläden oder auf dem Wochenmarkt wird es manchmal angeboten.

00:12:18: Dann erkennt ihr gutes Olivenöl auch am Geschmack.

00:12:21: Es schmeckt nämlich nicht neutral sondern darf und soll bitter und leicht scharf sein.

00:12:26: Dieses Kratzen im Hals dass im ersten Moment vielleicht irritiert genau das ist nämlich ein sehr sehr gutes Zeichen denn dahinter stecken sogenannte Polyphenole also antioxidative Pflanzenstoffe.

00:12:37: Und dann ist da natürlich noch die Preisfrage.

00:12:39: Gutes Olivenöl kann nicht extrem billig sein!

00:12:42: Die Ernte der Oliiven ist vor allem Handarbeit und die Verarbeitung ist auch sehr, sehr aufwendig.

00:12:47: Wenn ein Oliifenöl unter fünf Euro pro Liter kostet, dann kann das also kaum für echte Qualität sprechen.

00:12:53: Also schaut beim nächsten Kauf die Flasche ganz genau an und wenn ihr gutes Oliibenöl kaufen wollt, lasst euch nicht von der schönen Landschaft und dem Etikett verführen... Das war's für heute.

00:13:03: Ich hoffe, ihr habt ein paar spannende Infos wieder mitnehmen können und wenn ihr noch Themen oder Feedback für uns habt dann schreibt uns das gerne in die Kommentare oder auch per mail an Wissenatwelt.de.

00:13:12: Wir freuen uns immer sehr!

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