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Vermüllung der Meere: Wie Plastik das Leben in unseren Ozeanen bedroht

Shownotes

Diese besondere Ausgabe von AHA wurde live auf der Better Future Conference aufgezeichnet. Auf dem Event ging es um die Frage, wie wir nachhaltiger leben und unsere Zukunft besser gestalten können. Passend dazu widmet sich diese Folge dem Zustand unserer Meere, der Plastikverschmutzung und der Frage, was Nachhaltigkeit ganz konkret für unseren Umgang mit den Ozeanen bedeutet.

Zu Gast ist Dr. Frauke Bagusche, Meeresbiologin, Autorin und Mitgründerin des Bildungsvereins "The Blue Mind". Mit der Aquapower-Expedition segelte sie zehn Wochen lang rund 9.500 Kilometer von der Karibik durch den Atlantik bis ins Mittelmeer, um auf Plastikverschmutzung in den Weltmeeren aufmerksam zu machen.

Hier lest ihr mehr über die Better Future Conference 2026: https://www.welt.de/wirtschaft/better-future/better-future-bilder/article69e5ee6872fe56afc226057b/konferenz-im-video-so-war-die-better-future-conference-von-welt-am-sonntag.html Hier könnt ihr mehr über ihren Bildungsverein lesen: https://thebluemind.org/ Hier findet Ihr die Bücher von Dr. Frauke Bagusche: https://www.penguin.de/autoren/frauke-bagusche/641258

Produktion: Serdar Deniz Redaktion: Christine van den Berg

"Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen" ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.

Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer besonderen Ausgabe von Aha!

00:00:04: Diese Folge wurde live bei der Better Future Conference aufgezeichnet.

00:00:08: Einem Event, bei dem sich alles um die Frage drehte wie wir nachhaltiger leben und unsere Zukunft besser gestalten können.

00:00:15: Passend dazu geht es in diesem Gespräch um den Zustand unserer Meere, um Plastikverschmutzung – und darum was Nachhaltigkeit ganz konkret für unseren Umgang mit den Ozean bedeutet.

00:00:26: Ich bin Christine van den Berg.

00:00:27: schön dass ihr mit dabei seid.

00:00:29: Aha,

00:00:31: zehn Minuten

00:00:32: Alltagswissen.

00:00:34: Ein Podcast

00:00:35: von Welt!

00:00:48: Das Thema könnte ja aktueller nicht sein, denn wie Sie sicher alle mitbekommen haben bewegt ein gestrandeter Wahl an der Ostseeküste gerade sehr viele Menschen.

00:00:56: Die Ballrettung wurde regelrecht zu einem Medienereignis.

00:01:00: Newsticker stündliche Updates und auch eine schwierige Dynamik über die man eigentlich schon wieder eine ganz eigene Podcastfolge machen könnte.

00:01:09: Und bei all diesen Berichten, bei all der emotionalen Anteilnahme am Schicksal dieses Wahls Hab ich auch immer wieder gedacht, wär's nicht gut wenn wir mit derselben Aufmerksamkeit für öfter auch über den Zustand unserer Ozeane schauen würden.

00:01:23: Darauf was Plastikverschmutzung im Meer anrichtet bei den Tieren in ihren Lebensräumen und am Ende ja auch bei uns.

00:01:30: Genau darüber wollen wir heute sprechen Und ich freue mich sehr dafür eine großartige Gesprächspartnerin zu Gast zu haben Dr.

00:01:37: Frauke Bagusche.

00:01:39: Sie ist Meeresbiologin und isst mit der Aquapower Expedition zehn Wochen lang, neuntausendfünfhundert Kilometer von der Karibik durch den Atlantik bis ins Mittelmeer gesegelt um auf die Plastikverschmutzung der Ozeane aufmerksam zu machen.

00:01:53: Außerdem hat sie den Bildungsverein The Blue Mind mitgegründet um über Meeresschutz aufzuklären und auch noch zwei Bücher geschrieben das Blaue Wunder und Nomaden der Oceane eins davon sogar ein Bestseller.

00:02:06: Ja ich freue mich sehr schön dass Sie da sind.

00:02:08: Vielen Dank für die Einladung.

00:02:11: Also bevor wir in unser Thema heute starten würde mich natürlich total ihre Haltung dazu interessieren, dass der gestrandete Wahl ja auch Temi genannt wird oder Robb getauft wurde.

00:02:23: Was halten Sie eigentlich davon?

00:02:24: Dass das Tier so vermenschlicht wird?

00:02:28: schwierig, um ehrlich zu sein.

00:02:29: Ich verstehe dass das ein emotionales Thema ist, dass Menschen sich diesem Tier nachfühlen aber ehrlich gesagt denke ich könnten genau diese Menschen, wo es ja gerade so hochkocht, sich auch gerne um die dreihundertausend andere Wahl kümmern je jährlich in Geisternetzen und den Weltmeeren verenden.

00:02:46: Ich glaube, das ist eine ganz gute Überleitung auch zu dem Thema was wir heute haben nämlich Plastikverschmutzung oder der Müll.

00:02:54: Auch darunter eben Netze die im Meer landen und ich finde ein ganz eindrückliches Bild dafür ist der Great Pacific Garbage Patch.

00:03:02: Viele haben sicherlich schon davon gehört oder können mal googeln.

00:03:05: Ich finde es ist ein ganz Eindrückliches Bild!

00:03:07: Das ist ein riesiger Müllteppich Die weltweit größte Ansammlung von schwimmendem Müll, der zwischen Hawaii und Kalifornien liegt.

00:03:14: Frau Bagusche, wenn wir auf den Zustand der Ozeane schauen... Wie ernst ist das Problem jetzt?

00:03:20: Also ich würde es als eine der planetären Kriseneinstufen, was ist massiv!

00:03:24: Es ist global und es ist wachsend.

00:03:27: Wir finden Plastikmüll vor allem Mikroplastik wirklich von der Meeresoberfläche bis in alle Ozeantiefungen durch Und es wird immer mehr.

00:03:35: Ja, es wird immer mehr und viele denken ja vor allem auch an so was wie Flaschen, Tüten.

00:03:40: Das ist das gängige Bild auf Fischernetze.

00:03:42: aber das eigentliche Problem steckt da v.a.

00:03:44: in den ganz kleinen und kleinsten Partikeln richtig.

00:03:48: Im sogenannten Mikroplastik, das ist das Plastik was zum einen zerfällt altes Plastikk in der Natur durch UV- und andere Abriebprozesse dann entsteht noch Mikro-Plastik durch ein Reifenabrieb durch synthetische Kleidung die wir waschen und auch durch städtischen Staub.

00:04:06: Und das ist ein Riesenproblem, denn genau dieses Mikroplastik verteilt sich wirklich in allen Ökosystemen von der Luft über die terrestrischen Öko-Systeme bis in die Marienökosysteme und verteilt es allgegenwärtig

00:04:18: dort.

00:04:18: Und dieses Mikroplastik ist natürlich auch etwas was Meeresbewohner natürlich auch essen!

00:04:23: Und dann am Ende landet es im Körper und dann auch im weiteren Verdauungstrakt.

00:04:27: Ja, richtig!

00:04:28: Gerade filtrierer.

00:04:29: viele Menschen essen gerne Muscheln oder Ausdagen.

00:04:31: Da kann man sich sicher sein, dass wir da Mikroplastik mitessen ist.

00:04:34: Mikro-Plastik gerade weil es so klein ist im Mikro und im Nanometerbereich bleibt nicht etwa nur im Magen Darmtrakt sondern durch Wanderzell barrieren setzt sich in die inneren Organe der Tiere nieder und entlässt dort Giftstoffe, die der Mikro Plastikanlagern und auch die das Plastik selber enthält macht Die Tiere krank und so verteilt sich das Mikroplastik im gesamten Nahrungsnetz.

00:04:54: Jetzt haben wir im Vorgespräch, hatten wir über ein sehr eindrückliches Bild noch mal gesprochen weil ich mich gefragt habe ja wie sieht es denn aus wenn jetzt ein verändertes Tier, wenn man da reinguckt was findet man da?

00:05:04: eben nicht nur Mikro Plastik sondern auch ganze Teile.

00:05:07: können Sie mal erzählen wie das aussieht um damit wir uns das glaube ich alle mal vorstellen können?

00:05:12: Also

00:05:12: es gibt ein ganz eindrückliches Bild.

00:05:13: Chris Jordan ist ein Fotograf.

00:05:15: der hat eine ganze Bildreihe gemacht und hatte Seevögel fotografiert.

00:05:19: Da hat er unter anderem ein Albatross-Küken fotografiert, was verwest ist.

00:05:24: Man sieht in dem westen Tier ein Feuerzeug drei Plastikdeckel von Flaschen und große Bruchstücke von Plastikk.

00:05:31: Und man nimmt an, dass etwa eine Million Seevögeln an melgenvoller Plastiks verhungern.

00:05:36: Das Plastikt kann nicht verdaut werden, es wird nur zu einem gewissen Grad ausgeschieden.

00:05:39: Es sorgt für innere Verletzungen.

00:05:42: So verenden kleine wie große Tiere elendig an Plastiek.

00:05:46: weil ich jetzt noch mal auf die Fischernetze zurückkommen will.

00:05:50: Netze oder Tüten, das ist ja etwas wo sich Tiere dann auch verfangen.

00:05:56: Auch im Vorgespräch haben sie mir erzählt dass Sie auf Ihren Expeditionen auch Teile der Tiere gerettet haben.

00:06:03: aber vielleicht fangen wir nochmal vorne an wie.

00:06:05: warum ist das gerade so gefährlich?

00:06:07: Also Fischernetzer sind nicht unbedingt wahnsinnig klein.

00:06:10: Die können viele Fußballfelder groß sein.

00:06:12: Eist sich so ein Fischernetz los Schwimmt es durch die Ozeane bis es zum Mikroplastik zerfallen ist, Jahrzehnte, Jahrhunderte später.

00:06:19: Und in diesen Netzen verhältern sich dann oder verfängt sich dann anderer Meeresmüll.

00:06:23: Wir haben viele Algen da und das wiederum ist ein attraktiver Lebensraum für kleine Organismen.

00:06:27: Diese kleinen Organism sind Nahrung für größere Organismien und wenn dann so ein schwimmendes All-You-Can-Eat Buffet an einem Wal einer Meereschildkröte an einem Hei vorbeischwimmt, denken die sich auch super.

00:06:38: Hau ich mal rein und verheddern sich während sie fressen.

00:06:40: in diesen Netzen verenden elendig und werden zugeistern.

00:06:43: Und auf den Malediven haben wir regelmäßig gerade in der Wintersaison regelmäßig diese Netze gehabt, die von Sri Lanka zu den Maldiven gespült wurden und wir hatten einmal im Monat bestimmt Meeresgeldkröten, die wir daraus schneiden mussten.

00:06:55: Die ihr daraus Schneiden musstet?

00:06:57: Kannst du uns nochmal ein bisschen mitnehmen wie das damals für dich war?

00:07:01: Ja

00:07:02: Man sieht die Tiere oft vom Boot oder wenn man im Wasser ist und springt rein.

00:07:06: Und für gewöhnlich war es so, ich habe immer ein Messer im Bein, mein Arbeitswerkzeug, wenn ich im Wasser bin, dass man anfängt das Tier vorsichtig aus diesem Netz zu schneiden.

00:07:14: Oft geht das eigentlich gar nicht weil sie so verheddert sind der ganze Karapax, der ganze Körper in diesem Netz verheddert.

00:07:20: Dass man die an Bord des Schiffes holen muss und dann muss man sehr vorsichtig das Netz lösen.

00:07:25: Oft ist es so dass die Tiere schon sehr lange in diesen Netzen drin sind.

00:07:28: da sieht man große Entzündungen oft halb abgetrennte Flossen.

00:07:32: Die Tiere sind dünn, abgemergelt und gehören in ein Krankenhaus.

00:07:36: Wenn man so was vielfach mitmachen muss ... Ich mach das extrem wütend jedes Mal und lässt mich auch verzweifeln.

00:07:44: Aber deswegen mache ich diesen Job, um darüber aufzuklären!

00:07:48: Das habe ich auch gefragt.

00:07:55: Wie ist das, wenn Sie auf so einer Expedition sind?

00:07:58: Tiere befreit haben aus den Netzen viele davon nicht überlebt haben und dann kommen sie zurück in die Welt und schauen sich um und sehen überall den Müll der am Ende bei diesen Tieren landet und dann auch der Todesgrund ist.

00:08:11: Wie gehen Sie damit um?

00:08:12: Ja oft ist es dann so, dass ich erst mal eine Auszeit von der Menschheit brauche weil ich so gewütend bin.

00:08:17: Ich bin Teil des Problems.

00:08:18: Ich nehme mich da ja nicht aus.

00:08:20: Ich nutze auch Plastik.

00:08:21: Auch das landet irgendwann vielleicht in den Meeren.

00:08:23: Meine Kraft schöpfe ich allerdings nach dieser Wutphase immer aus meiner Arbeit, die ich derzeit mache.

00:08:28: Ich gehe sehr viele in Schulen und wir bringen Meeresschutz in die Schulen und arbeiten mit Kindern.

00:08:33: Und wenn man dann vor so einer Gruppe Viertklässler steht, die danach eine Demo organisieren?

00:08:38: Das lässt mich hoffen!

00:08:39: Und das ist mein Antriebsstoff um weitermachen zu können, weil sie haben es einfach verdient.

00:08:45: Absolut.

00:08:46: Eine Frage, die mir noch gestellt hatte wie lange bleibt denn ... Plastik, Mikroplastik im Meer?

00:08:52: ja eigentlich?

00:08:53: Für immer.

00:08:54: Eigentlich für immer!

00:08:55: Ich meine wenn man so mal... es gibt so Zahlen die ganz eingängig sind und das vielfach zitiert werden eine Plastikkflasche, eine PET-Flasche, vierhundertfünfzig Jahre bis zum Mikro und dann nur Plastikt.

00:09:03: zerfallen ist Das Plastik, was nicht verbrannt wurde.

00:09:07: Was bei den Siebzigerjahren zirkuliert ist eigentlich immer noch da in der einen oder anderen Form und wenn man Beachclean-Ups macht findet man auch noch Plastikerpackungen aus der ganzen Welt aus den Siebtzigen dann aus den Achtzigern.

00:09:17: Und das braucht sehr lange um zu kleinen Mikroplastikteilen zu zerfallen und es dann aber nicht weg.

00:09:23: Wo kommt das meiste her?

00:09:25: Jetzt haben sich glaube ich am Anfang schon einmal angedeutet zum Beispiel Reifenabreibung.

00:09:29: vielleicht können sie dazu noch mehr sagen.

00:09:31: Der größte Eintrag an Plastik in den Ozeanen kommt tatsächlich von Land und wird über die Flusssysteme in die Ozeane gespült.

00:09:38: Oft sind der Müllkippen sehr oft ein Flussystem, das kommt halt aus Ländern des globalen Südens.

00:09:45: Aber man muss dazu sagen auch nicht mit dem Finger auf dieser Länder zeigen.

00:09:49: unser Müll, den wir hier im Innern exportieren, landet genau in diesen Ländern und kann dann auf Umwegen über die Flußsysteme über das Land in den Ocean landen.

00:09:58: Was davon landet jetzt bei uns wieder?

00:10:01: Was bedeutet das jetzt für uns, wenn wir zum Beispiel Fisch essen?

00:10:05: Also in den Zellen des Fisches kann es durchaus sein dass da Mikroplastik drin ist.

00:10:09: Der größere Sorgen würde ich mir jedoch machen über weil man durch die Stadt läuft wo viel Autoverkehr ist.

00:10:14: wieviel Mikro-Plastik wird er tatsächlich einatmen?

00:10:16: der Haushalt an sich jeder Haushalt ist eine große Mikro Plastikquelle.

00:10:20: denkt man an einen hochflorigen Polyester Teppich ja atmet man jeden Tag enorme Mengen an Mikro plastik ein.

00:10:26: Was das jetzt für gesundheitliche Auswirkungen auf den Menschen hat, dazu ist die Datenlage noch relativ gering.

00:10:33: Was man aber sagen kann, dass wir Plastik in allen menschlichen inneren Organen finden und sogar im Gehirn.

00:10:40: Ich persönlich bin keine Medizinerin, da müssen wir ... Genau!

00:10:43: Spezialisten hier fragen?

00:10:45: Sieben Gramm Plastikt bei dem Mensch erkrankten im Gehören.

00:10:48: Oh wow... Ja, das klingt nicht gut.

00:10:52: Vor allem sollte das Warnung genug sein, endlich etwas dagegen zu tun.

00:10:56: Und da kommen wir nämlich auch zur nächsten Frage und zwar wo aus Ihrer Sicht denn die größten Hebel liegen um das Problem zu beheben?

00:11:03: in der Politik?

00:11:04: In der Industrie am Ende ja auch bei uns

00:11:06: genau in der Reihenfolge also.

00:11:10: Also die Politik muss Regularien setzen und darauf pochen, dass weniger Einweg Plastik hergestellt wird oder solches Plastikt was in einen Zyklus wieder eingebracht werden können.

00:11:19: Plastikk ist ein Rohstoff der uns verloren geht wenn er im Müll landet.

00:11:22: ja das ist ein großes Problem.

00:11:24: besseres Abfallmanagement spielt auch eine ganz große Rolle von der Industrie.

00:11:28: es gibt auch Alternativen zu Erdöl basiertem Plastick.

00:11:31: auch da muss mehr geforscht werden.

00:11:33: auch da müssen wir auf dem Markt

00:11:34: kommen.

00:11:35: und dann natürlich Plastik muss als solches wirklich recycelbar hergestellt werden.

00:11:40: Und als Konsument oder Konsumentin haben wir den größten Hebel natürlich in unserem Konsumverhalten, was konsumieren wir wie?

00:11:47: Welche Art von Anziehsachen trage ich nur als Beispiel?

00:11:49: aber vor allem auch Druck auf die Politik ausüben.

00:11:52: Ja dabei musste ich relativ selbstkritisch auch auf mich schauen ehrlich gesagt.

00:11:55: Ich fühle mich dann immer ganz gut wenn ich so eine recycelbare Bioplastiktüte habe.

00:11:59: ist das gut?

00:12:01: kann ich mich damit zurücklehnen?

00:12:04: Also es ist oft so, dass gerade diese Bioplastiktüten in den Abfallanlagen landen mit dem Biomüll.

00:12:11: Dass die per Hand raussortiert werden müssen weil sie brauchen wesentlich länger zu zerfallen in organische Bestandteile als der Biomül selber.

00:12:19: Landet eine Bioplastiktüter und da sieht man ja bei den Hundekotbeuteln ganz oft einfach in der Natur.

00:12:23: Ist es dem Tier egal an was er stirbt?

00:12:25: Ob das eine Biplastiktüte oder ne Erdöl basierte Plastiktöte?

00:12:28: Der Effekt ist meistens derselbe.

00:12:30: Das können sich jetzt alle noch mal aufschreiben Wenn Sie jetzt, weil wir so langsam zum Ende kommen.

00:12:36: Jetzt gleich ganz kurz eine Sache die sofort passieren muss was wäre das?

00:12:40: Ein besseres Abfallmanagement in Schwellenländern?

00:12:43: als allerersten Punkt

00:12:45: auch dass alle gerne mitnehmen So wie sie jetzt am ende des Gesprächs schon angekommen.

00:12:51: vielen vielen dank frau bagusche für die einblick.

00:12:53: ich nehme vor allem mit Der Schutz der Mire halt nicht irgendwo da draußen beginnt, sondern bei grundsätzlichen Fragen wie wir produzieren.

00:13:00: Wie wir konsumieren und dieses Problem am Ende auch politisch ernst nehmen wollen.

00:13:07: Danke dass Sie da waren!

00:13:08: Und danke fürs Zuhören!

00:13:13: Für heute ist Ahada mit zu Ende.

00:13:15: Ach ja, der Mann, der eben reingerufen hat das war übrigens der Arzt- und Moderator Eckart von Hirschhausen.

00:13:21: Auch er hat an der Konferenz teilgenommen.

00:13:24: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:13:25: Mehr zur Better Future-Konferenz verlinke ich euch in den Shownotes.

00:13:29: Mein Name ist Christine Vandenberg, ich sage tschüss für heute und bis bald hier

00:13:32: bei Aha!

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