Parodontitis: Wenn das Zahnfleisch zum Risiko für den ganzen Körper wird
Shownotes
Rund 14 Millionen Menschen in Deutschland haben eine schwere Parodontitis. Damit gehört sie zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Bleibt die Entzündung des Zahnhalteapparats lange unentdeckt, kann das schwerwiegende Folgen für das das Herzkreislaufsystem haben und zum Beispiel auch Diabetes verschlimmern. Wie entsteht Parodontitis, ist sie heilbar und wie stelle ich sicher, dass es erst gar nicht so weit kommt? Das erklärt in dieser Folge von "Aha! Zehn Minuten Alltagswissen" der Zahnarzt und Oralchirurg Dr. Stefan Helka.
Danach geht es um eine Superkraft des Kuschelns: Eine Studie zeigt, es kann die Wundheilung fördern. Hier findet ihr die erwähnte Studie aus Heidelberg zum Kuscheln: “Intranasal Oxytocin and Physical Intimacy for Dermatological Wound Healing and Neuroendocrine Stress: A Randomized Clinical Trial”: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41222549/
Hier geht’s zur Folge "Skin Hunger: Deshalb brauchen wir Körperkontakt": Apple Podcasts / Spotify
"Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen" ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.
Produktion: Lilian Hoenen Redaktion: Sophia Häglsperger
Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
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00:00:00: Hattet ihr schon mal eine Zahnfleischentzündung?
00:00:02: Die meisten von uns, die dürften das kennen.
00:00:05: Das Zahn fleisch ist gerötet und blutet vielleicht beim Zähneputzen!
00:00:09: Das ist meist harmlos und klingt schnell wieder ab….
00:00:12: aber es kann auch zu einer dauerhaften Entzündungen des Zahnbets kommen – zur sogenannten Parodontitis.
00:00:19: Und wie kann schwerwiegende Folgen zum Beispiel für unser Herz
00:00:22: haben?!
00:00:23: Was genau bei der Parodontitis passiert und wie sich die Erkrankung vom Mund auf den ganzen Körper auswirken kann, das hört ihr in dieser Folge.
00:00:31: Danach schauen wir uns an warum kuscheln die Wundheilungen ankurbelt!
00:00:35: Ich bin Sophia Hegelzberger, starten wir rein!
00:00:49: Parodentitis gehört zu den häufigsten chronischen Erkränkungen.
00:00:52: Rund vierzehn Millionen Menschen in Deutschland haben eine schwere Paradontitis Und das Fiese ist, vielen ist das lange gar nicht bewusst.
00:01:00: Denn die Erkrankung des Zahnfleisch bleibt oft relativ langes im Turm frei und schreitet aber langsam voran.
00:01:06: In späteren Stadien ist die Parodontitis gefährlich für unser Herz-Kreislaufsystem und kann zum Beispiel auch Diabetes verschlimmern.
00:01:14: Das Gute ist
00:01:15: wir können dem vorbeugen und Parodentitis auch gut behandeln!
00:01:19: Wie weiß Dr.
00:01:20: Stefan Helker?
00:01:31: Herzlich willkommen, Herr
00:01:32: Dr.
00:01:32: Heger!
00:01:33: Schön, dass Sie heute da sind.
00:01:34: Ja vielen lieben Dank für die Einladung, freut mich total.
00:01:38: Wir wollen ja heute über Parodontitis-Sprechen.
00:01:40: Das ist ein Begriff den hat man vielleicht schon mal gehört aber vielleicht erklären sie uns noch einmal was genau ist es und was passiert dabei im Mund?
00:01:47: Ja, Parodentitis ist eigentlich so fast die Volkserkrankungen Nummer eins.
00:01:51: wir werden später nochmal sprechen wie häufig die wirklich isst.
00:01:54: Aber das ist am Ende des Tages eine Munderkrankung und zwar eine die durch Bakterien verursacht wird.
00:02:00: Bei einer Paranontitis organisieren sich quasi die Bakterien auf dem Zahn, bilden eine Pluck.
00:02:05: Die setzt sich dann in die Zahnfaschtaschen.
00:02:07: und was passiert dann?
00:02:08: Der Körper merkt das quasi dass dort Bakterie sind und antwortet mit einer Entzündung.
00:02:13: Und diese Entzindung geht dann vom Anfang erst mal über das Zahnfleisch, äußert sich dann ein Zahnfluchten-Rötung bisschen Schwellung.
00:02:21: Wenn man nichts macht, greift es auf den Knochen über.
00:02:24: Dann haben wir das, was wir so landläufig als Paranointitis bezeichnen.
00:02:27: Dann baut sich Pö Apö der Knochern ab.
00:02:30: Und für dann zur Zahnlockerung, wenn man immer noch nichts macht auch zu Zahnverlust.
00:02:35: Das Türkische daran ist, man merkt es nicht weil das häufig sehr langsam geht und es ist häufig chronisch.
00:02:40: Jetzt haben Sie gesagt, es sind Bakterien aus dem
00:02:43: Mund
00:02:44: die ja in den Blutkreislauf eindrücken können?
00:02:47: Was ist da der Zusammenhang?
00:02:50: Genau!
00:02:51: Wenn jetzt diese Bakterie wirklich dort sitzen und die Zahnfestaschen werden vor allem tiefer, dann komme ich mit meiner häuslichen Mundhygiene nicht mehr ran Und die Bakterien schädigen eben nicht nur den Knochen, sondern auch die Blutgefäße.
00:03:03: Diese Blutfässe sind dann quasi offen und dann kann es zu einer sogenannten Bakteriämie kommen.
00:03:09: Das heißt, die Baktherien gehen in den Blutzirklus rein... ...und das ist in der Regel gar nicht so schlimm weil der Körper hat ja auch Abwehrkräfte.
00:03:16: Wenn das aber mal nicht der Fall ist oder es wird zu viel oder es sind besonders aggressive Bakterianen, dann können sie dazu führen dass diese Bakterier an Orte gelangen, an Organe wo sie dann Schäden verursachen Und Entzündungen.
00:03:29: Das ist dann das, wo man sagt da hat eine Parodontitis auch eine sogenannte systemische Wirkung also nicht nur lokal am Zahn und im Mund sondern kann es eben auch zu anderen Erkrankungen die völlig verschiedenster Arzen kommen.
00:03:41: Da wollte ich gerne noch nachfragen was das denn für Erkankungen sein können.
00:03:44: Sie haben schon gesagt also man kann den Mundraum nicht gesondert betrachten sondern dass wirkt sich auf den ganzen Körper aus?
00:03:49: Was kann denn alles betroffen sein?
00:03:51: Genau!
00:03:52: Also die Mundhöhle ist wirklich eigentlich die Antrittsforte für ganz vieles in unserer Gesundheit.
00:03:57: Bei der Paranotitis gibt es eigentlich zwei sehr, sehr relevante Bereiche die wirklich jeden betreffen.
00:04:02: Das eine ist das Herzkreislaufsystem.
00:04:04: Das heißt, Paranon-Titis kann eben dazu führen dass beispielsweise Bakterien sich bis ins Herz bewegen und dort zum Beispiel eine Endocarditis verursachen.
00:04:13: Das heisst die Herzinnenhaut da setzen sich die Bakterie dann ran.
00:04:16: Ganz besonders oft passiert das an den Herzklappen, weil da ist es nicht so Laminadiströmung.
00:04:20: Sondern da haben die Bakterien ein bisschen mehr Zeit um sich anzuhäften.
00:04:24: und wenn ich dann auch noch eine künstliche Herzknappe habe zum Beispiel kann das zu einer sogenannten Endokaditis führen.
00:04:29: Und die ist wirklich ein sehr, sehr schlimmes Ereignis.
00:04:32: also wenn man dann nichts macht kann man an sowas zb auch sterben oder bleibende Schäden zurück behalten.
00:04:37: was aber auch passiert durch Paradontitis ist Wenn man jetzt mal ein bisschen weiter runter geht verschnellerte Alterung der Gefäße.
00:04:44: Das heißt, Parodontitis kann Arteriosklerose beschleunigen weil eben diese entzündenden Stoffe die im Blut quasi dann sind dazu führen dass die Gefäse einfach schneller altern.
00:04:55: und Dann haben wir noch einen zweiten großen Bereich also einmal das eine ist Herzkreislauf das zweite ist dieses Thema zum Beispiel Diabetes.
00:05:03: Diabetes ist auch sehr häufige Erkrankungen und Parodentitis und Diabetes stehen quasi in der Wechselwirkung.
00:05:09: Bedeutet, Parodontitis macht Diabetes schlimmer und Diabetes macht Parodentitis schlimmer.
00:05:14: Bedeutet das man wirklich diesen Zyklus dann durchbrechen muss weil eben die Parodantitis, die Bakterien dazu führen dass zum Beispiel Insulin nicht mehr so gut wirken kann und dadurch dann eben der Therapieerfolg also zum Beispiel den Langzeitzuckerwert dann schlechter ist als wäre wenn ich eben keine Parodientitis hätte.
00:05:29: Ja, spannend.
00:05:30: Also absolut keine Lappalia die Paradontitis vor allem wenn man dann auf diese Folgen guckt im schlimmsten Fall damit es gar nicht so weit kommt wollte ich Sie fragen wie kann man denn die Paradontitis behandeln?
00:05:40: muss sich Angst haben vor diesem Eingriff?
00:05:42: Wie geht mir davor?
00:05:44: ja also die Parodontitis Behandlung an sich ist ja nichts anderes als die Bakterien wieder wegzubringen.
00:05:50: das heißt wenn besplackt das ganze ausgelöst wird dann ist die Therapie in dem fall wirklich die immer wieder erfolgende Entfernung von Pluck.
00:05:59: Und das ist auch das Ziel bei uns in der zahnärztlichen Therapie, dass wir am Anfang eine sogenannte Initialtherapie machen.
00:06:05: Das heißt, wir machen einen Screening mit dem Patienten und messen die Zahnflaschtaschen und da gibt es ganz klare Richtlinien ab welcher Taschentiefe sozusagen was therapiert wird.
00:06:14: Wenn man vier bis fünf Millimeter hat dann kann man noch konservativ vorgehen, dann macht man einfach unter Betäubung das ein bisschen sauber.
00:06:21: Und wenn die Taschentiefen so mehr als sechs Millimeter tief sind, dann kann es auch manchmal notwendig sein, dass man das Chirur geschmacht.
00:06:27: Jetzt brauchen wir davor keine Angst haben!
00:06:28: Das wird betäubt und dann wird mit Handinstrumenten, mit Ultraschall oder gegebenenfalls mit dem Laser wirklich dafür gesorgt, dass nirgendwo Bakterien übrig bleiben.
00:06:37: Das Türkische daran... Man macht das nicht nur einmal, das ist ein bisschen wie Rasenmähen ja?
00:06:40: Der Rasen sieht dann eine gewisse Zeit lang ganz gut aus und dann wächst das wieder.
00:06:44: Das heißt, wenn man eine Paranautitis hat muss man einen Leben lang immer wieder regelmäßig zu dieser professionellen Reinigung.
00:06:50: Das macht man dann im Rhythmus alle drei bis sechs Monate, kommt auf den Schweregrad an und dann kann man diese Erkrankung nicht umkehren.
00:06:57: Aber man kann sie zumindest verlangsamen oder sehr stark aufhalten.
00:07:01: Und nochmal zum Verständnis –
00:07:02: diese Taschen haben wir die
00:07:04: alle?
00:07:04: Oder ist es
00:07:04: eben schon wenn da eine Veranlagung da ist?
00:07:07: Ja das ist sehr interessant!
00:07:09: Wir haben in ganz Deutschland eine sogenannte Parodontitis-Prevalenz von etwa fünfzig Prozent bei den fünfundreißig jährigen also bei den mittleren Erwachsenen geht dann hoch auf über achtzig Prozent bei den Senioren.
00:07:23: Wir alle, wahrscheinlich wir beide werden irgendwann im Laufe des Lebens mit Parodontitis zu kämpfen haben weil es ist eine voranschreitende Erkrankung und eine Zahnfleischtasche hat natürlich jeder.
00:07:33: die Frage ist nur wie tief ist sie?
00:07:35: Weil zahnfleischtasche bedeutet nichts anderes als wie tief setzt das Zahn Fleisch im Verhältnis zum Zahn seitlich an.
00:07:41: Und diese Differenz Das ist die Zahn-Festasche und ab vier bis fünf Millimetern da wird's halt Ein bisschen doof, weil da komme ich mit der Zahnbürste.
00:07:48: Selbst wenn ich versuche, da reinzugehen, eben nicht mehr rein und dann komme ich in so ein Teufelszyklus das heißt je mehr Bakterien da sind umso schneller geht es, umso tiefer wird die Tasche und dann geht's halt irgendwann bergab.
00:08:00: Verstehe!
00:08:01: Und Herr Dr.
00:08:02: Helge was kann ich denn tun damit Ich vorbeuge?
00:08:05: Kann man das vermeiden dass ihm gesagt okay ist auch eine Alterserscheinung Es kommt eher im späteren Leben.
00:08:10: aber kann ich trotzdem etwas tun damit es gar nicht soweit kommt oder eher später erst dazu kommt?
00:08:15: Na klar, also es gibt die drei Säulen der Parodontinesprophylaxe aber auch der Karies-Prophylax.
00:08:21: Das erste ist die häusliche Mundhygiene.
00:08:23: Die Basics sind natürlich zweimal am Tag Szene putzen, drei Minuten.
00:08:26: Die Frage ist wie mache ich das?
00:08:28: Also ich muss natürlich nicht nur den Fokus auf meine Glattflächen außen und inlegen sondern dass meiste kommt aus dem Zahn Zwischenräumen weil da die Bakterien natürlich das einfachste Spiel haben.
00:08:37: Und da kann ich natürlich super indem ich mit Zahnseide, Zahnzwischenraumbösten arbeite hier schon extrem viel selber machen.
00:08:44: Zusätzlich kommt natürlich als zweite Säule die Ernährung.
00:08:47: Das heißt, wenn ich zum Beispiel schon eine genetische Prädisposition habe also eine Neigung dazu zb Paradontitis oder Diabetes zu bekommen muss ich ganz besonders auf meine Ernährungen achten weil der Körper braucht eben Baustoffe für seine Abwehr.
00:08:59: Ich hab ja immerhin auch noch eine Abwehr die gegen Bakterien vorgehen kann.
00:09:02: und das dritte ist eben die regelmäßige Kontrolle.
00:09:05: Und wenn ich dann eben Taschen habe die punktuell zu tief sind.
00:09:09: Auf jeden Fall die professionelle Zahnreinigung zweimal bis viermal im Jahr.
00:09:12: Dann haben auch Studien erwiesen, dass die Prävalenz also die Häufigkeit in den einzelnen Gruppen, also die Gruppe, die Zahnreinigungen macht und regelmäßig zur Vorsorge geht gegenüber denen, die es nicht machen deutlich verringert ist.
00:09:25: Krieg ich das dadurch ganz sicher weg?
00:09:27: Nein weil die Genetik eben auch eine Rolle spielt.
00:09:29: aber selbst wenn ich es habe kann ich durch die regelmäßige Prophylaxe und gute Montygene trotzdem ein besseres Ergebnis erzielen als jemand, der es nicht
00:09:36: macht.".
00:09:37: Das waren doch super Tipps zum Ende!
00:09:39: Dank für das Gespräch Herr Dr.
00:09:40: Hecker.
00:09:41: Vielen Dank und viel Erfolg.
00:09:43: Bleibt gesund!
00:09:44: Und vom Zahnarztbesuch kommen wir jetzt zu etwas, dass die meisten von uns mit positiveren Gefühlen verbinden dürften – kuscheln.
00:09:52: Vermutlich kennt jeder und jede dieses Gefühl.
00:09:56: Kuscheln wir mit einem geliebten Menschen fühlen wir uns wohl sicher und irgendwie entspannter als sonst.
00:10:02: Dahinter steckt ein Hormon das das menschliche Gehirn dabei freisetzt Und vor kurzem haben Forschende zusätzlich zur Entspannung einen weiteren, ganz neuen Effekt von Oxytocin herausgefunden.
00:10:12: Kuscheln hilft bei der Wundeilung!
00:10:20: Sich nach einem langen Tag in die Arme fallen, gemeinsam auf die Couch chillen und zusammen unter die Decke kuscheln
00:10:27: Das
00:10:27: klingt für viele noch ein perfekter Abendprogramm mit dem Partner oder der Partnerin um den stressigen Alter hinter sich zu lassen.
00:10:34: Auch wenn viele bereits intuitiv gerne und viel mit einem Herzensmenschen kuscheln, steckt da ein biologischer Mechanismus dahinter.
00:10:42: Genauer gesagt
00:10:43: das Hormon oxytocin auch Kuschelhormon genannt.
00:10:47: Setzt unser Gehirn dieses Hormons frei breitet sich das Gefühl von Entspannung aus.
00:10:52: Wir fühlen
00:10:52: uns geborgen
00:10:53: werden vielleicht ein bisschen müde.
00:10:55: Oxytocine kann außerdem helfen Ängste zu verringern Aggressionen zu dämpfen und das Gefühl vom allgemeinen Wohlbefinden zu erreichen.
00:11:03: Doch auch auf kleinster physiologischer Ebene, die wir eben nicht spüren können hat Oxytocineffekte.
00:11:08: Es senkt den Blutdruck und reduziert Cortisol – das sogenannte Stresshormon.
00:11:13: Das ist insofern wichtig als dass sein erhöhter Cortisol-Spiegel unser Immunsystem schwächt.
00:11:18: Kuscheln stärkt also auf indirekten Weg unsere Abwehrkräfte und macht Viren und Bakterien das Leben schwer!
00:11:25: Das ist aber nicht alles... Ein Team von Forschenden der Universität Heidelberg hat kürzlich herausgefunden, dass Oxytocin genau aus diesem Grund wundenschnelle Heinen lässt.
00:11:35: Dafür haben die Forschenden insgesamt sechzig gesunde Paare untersucht.
00:11:40: Die Teilnehmenden bekamen beim ersten Laborbesuch vier kleine Wunden am Unterarm zugefügt.
00:11:45: Was jetzt brutal klingt war aber eher harmlos!
00:11:48: Die Forschenden erzeugten einen Unterdruck auf der Haut wodurch Blasen entstanden.
00:11:53: Diese kleinen Verletzungen wurden dann sieben Tage lang von den Forschenden beobachtet.
00:11:58: Sechsmal täglich untersuchten Sie den Cortisol-Spiegel der Teilnehmenden und verordneten ihnen über den gesamten Zeitraum Kuscheleinheiten.
00:12:06: Die Ergebnisse des Studier haben gezeigt,
00:12:08: enge
00:12:09: Körperkontakt verringerte die Menge an Stresshormonen bei den Teilnehmenen und förderte die Wunnteilung.
00:12:15: Übrigens – Oxytozin wird nicht nur beim Kuscheln freigesetzt!
00:12:19: Auch bei sanften Berührungen oder Streichleinheiten schießt das Hormon in den Körper.
00:12:24: Und während eines Orgasmus erreicht der Oxytocinspiegel seinen Höhepunkt und steigt auf das Vierfache an!
00:12:31: Also kuschelt für euer Immunsystem, weil es thematisch so schön passt verlinke ich euch eine Folge zu den Auswirkungen von Nähe und auch dem Fehlens von Näher.
00:12:41: Damit sage ich Tschüss für heute und freue mich wenn ihr auch beim nächsten Mal wieder mit dabei seid – Ich bin Sophia Hegesperger macht's gut.
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