Kindheit, Jugend, Alter – wie sich unser Gehirn im Laufe des Lebens verändert
Shownotes
Vergesslichkeit, nachlassende Konzentration und ein schleichender geistiger Abbau – davor haben viele Menschen im Alter Angst. Besonders aufschlussreich für diese Veränderungen ist die Hirnrinde, auch Cortex genannt. Ein Forschungsteam hat diesen Bereich des Gehirns nun erstmals Schicht für Schicht untersucht – und dabei Hinweise gefunden, dass der Alterungsprozess im Gehirn deutlich komplexer verläuft als lange angenommen.
Und auch den "Erwachsenen-Status" erreicht unser Gehirn später als bisher angenommen: Erst mit etwa 32 Jahren beginnt eine längere stabile Phase. Wie sich unser Gehirn über die Lebensphasen hinweg verändert, erklärt die Neurowissenschaftlerin Prof. Esther Kühn vom DZNE und dem Hertie-Institut für klinische Hirnforschung.
Im zweiten Teil des Podcasts geht es um die Frage, warum Militärgerät in Deutschland nach Tieren benannt ist.
Hier geht es zur Studie zum Alterungsprozess des Cortex "Layer-specific changes in sensory cortex across the lifespan in mice and humans": https://www.nature.com/articles/s41593-025-02013-1
Und hier findet ihr die Studie zu den fünf Entwicklungsphasen des Gehirns "Topological turning points across the human lifespan": https://www.nature.com/articles/s41467-025-65974-8
"Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen" ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.
Produktion: Sermet Agartan Redaktion: Sophia Häglsperger
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